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Zwie-gespräch bis Zwillich (Bd. 6, Sp. 1752 bis 1753) | |||
Zwie-gespräch, n. Zwie-licht, n. Zwie-schoppen, m. Zwiesel, m., n. Zwie-spalt, m. zwie-spältig, Adj. Zwie-tracht, f. zwie-trächtig, Adj. Zwilch zwillern, schw. Zwillich, m. zwillichen, Adj. Zwillich-hose, f. Zwillich-kittel, m. Zwillich-kleid, n. Zwillich-mutzen, m. Zwillich-sack, m. Zwilling, m. Zwillings-ähre, f. Zwillings-bruder, m. Zwillings-quetschen, Pl. Zwillings-schwester, f. Zwing-auf, m. Zwing-baum, m. Zwinge, f. Zwingel, m. Zwingel-bühl, m. zwingen, st. Zwinger, m. Zwinger-platz, m. Zwing-mich, m. Zwing-weiler, ON Zwinken, m. zwinkern, schw. Zwinser(t), m. Zwirbel, m. Zwirbeler, m. zwirbelig, Adj. Zwirbel-kopf, m. zwirbeln, schw. Zwirbel-wind, m. Zwirn, m. zwirnen, schw. Zwirn-wirbel, m. Zwischeling zwischen, Präp., Adv. zwischen-darin, Adv. zwischen-durch, Adv. zwischendurch-scheibeln, schw. Zwischen-fall, m. Zwischen-futter, n. Zwischen-hand, f. Zwischen-handel, m. zwischenhinein-fahren, st. Zwischen-holz, n. Zwischening Zwischen(l)ing, f. Zwischen-mann, m. Zwischen-stand, m. Zwischen-träger, m. Zwischen-wand, f. zwischig, Präp. Zwist, m. zwitschern, schw. Zwitter, m. Zwitter-ei, n. zwittern, schw. Zwitter-wurze, f. Zwitzer, m. zwitzerig, Adj. zwitzern, schw. zwo Zwockel, m. zwockel-deutsch, Adj. Zwockelei, f. Zwockel-wein, m. Zwolches, m. zwölf, Num. Zwölf-bote, m. Zwölfer, m. Zwölfter, m. zwölf-jährig, Adj. Zwölf-morgen, Pl. Zwölf-nächte, Pl. zwölf-stündig, Adj. zwölft, Num. Zwölftel, n. Zwölfter Zwölfuhr-läuten, n. Zworbel Zworren, m. zworzelig, Adj. Zwurbel, m. zwurbelig, Adj. Zwurbel-kopf, m. zwurbeln, schw. Zwutter Zylinder, m. Zylinder-hut, m. Zylinder-putzer, m. | 1. 'Baum mit gegabeltem Stamm', Zwiesel (dswīsəl) [ RO-Hainzth Kirchhbol]. — 2. ' Teil des Heuwagens, Tragschemel, an dem die Wagenleiter befestigt ist', Zwissel Gen. n. [ PS-Lu'wink], Zwessel [ PS-Erfw]. — RhWB Rhein. IX 907; DWB DWb. XVI 1164 ff. [Bd. 6, Sp. 1753] zwiespäldich (ˈdswī̩bęldiχ) [vereinzelt]. 1. a. 'doppelfädiges, starkes Gewebe, älterer Tuchstoff, köperartig gewebt', bes. für Arbeitskleidung (meist blau gefärbt), Säcke, Zwilch (dswilχ) [mancherorts], Zwillich (dswiliχ) [mancherorts, Schmitt Billh. 88 Lambert Penns 187]. Z. war der beliebteste Stoff für Watteunterröcke [ FR-Carlsbg]. a. 1521: vor 1 ell zwyllichs dem Sawe knaben ein wammes zu bessern [LandsbgKellR]. a. 1673: Zwilch [Küchler 374]. a. 1742: 3 neue mahlsäck von Zwilch [Kurpf. 940-42 (KU-Einöll)]. a. 1777/78: Vor Zwillig und Näths zu hosen [Wernbg-VormR]. — b. 'Werktags-, Arbeitskleidung aus Zwillichstoff' [ GH-Schwegh, vereinzelt]. — 2. Ruf der Goldammer, Zwillich, Zwillich [ BZ-Dernb]. Der Ruf wird im Volksmund als Hinweis auf die Kleidung der Bauern gedeutet [ BZ-Dernb]. — RhWB Rhein. IX 907; LothWB Lothr. 563; ElsWB Els. II 925 Zwilch.
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