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Zwiebel-patscher bis Zwiebel-stück (Bd. 6, Sp. 1750 bis 1751) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zwiebel-patscher, Pl. Zwiebel-peter, m. Zwiebel-röhre, f. Zwiebel-saft, m. Zwiebel-salat, m. Zwiebel-samen, m. Zwiebel-schale, f. Zwiebel-schlotte, f. Zwiebelschlotten-land, n. Zwiebel-soße, f. Zwiebel-stück, n. Zwiebel-suppe, f. Zwiebel-tee, m. Zwiebel-tunkes, n. Zwiebel-turm, m. zwiebel-zwerch, Adj. Zwiechen, m. zwie+-fältig, Adj. zwie-genäht, Adj. Zwie-gespräch, n. Zwie-licht, n. Zwie-schoppen, m. Zwiesel, m., n. Zwie-spalt, m. zwie-spältig, Adj. Zwie-tracht, f. zwie-trächtig, Adj. Zwilch zwillern, schw. Zwillich, m. zwillichen, Adj. Zwillich-hose, f. Zwillich-kittel, m. Zwillich-kleid, n. Zwillich-mutzen, m. Zwillich-sack, m. Zwilling, m. Zwillings-ähre, f. Zwillings-bruder, m. Zwillings-quetschen, Pl. Zwillings-schwester, f. Zwing-auf, m. Zwing-baum, m. Zwinge, f. Zwingel, m. Zwingel-bühl, m. zwingen, st. Zwinger, m. Zwinger-platz, m. Zwing-mich, m. Zwing-weiler, ON Zwinken, m. zwinkern, schw. Zwinser(t), m. Zwirbel, m. Zwirbeler, m. zwirbelig, Adj. Zwirbel-kopf, m. zwirbeln, schw. Zwirbel-wind, m. Zwirn, m. zwirnen, schw. Zwirn-wirbel, m. Zwischeling zwischen, Präp., Adv. zwischen-darin, Adv. zwischen-durch, Adv. zwischendurch-scheibeln, schw. Zwischen-fall, m. Zwischen-futter, n. Zwischen-hand, f. Zwischen-handel, m. zwischenhinein-fahren, st. Zwischen-holz, n. Zwischening Zwischen(l)ing, f. Zwischen-mann, m. Zwischen-stand, m. Zwischen-träger, m. Zwischen-wand, f. zwischig, Präp. Zwist, m. zwitschern, schw. Zwitter, m. Zwitter-ei, n. zwittern, schw. Zwitter-wurze, f. Zwitzer, m. zwitzerig, Adj. zwitzern, schw. zwo Zwockel, m. zwockel-deutsch, Adj. Zwockelei, f. Zwockel-wein, m. Zwolches, m. zwölf, Num. Zwölf-bote, m. Zwölfer, m. Zwölfter, m. | [Bd. 6, Sp. 1751] -röhre f.: 'grüner, oberirdischer Teil der Zwiebelpflanze', -rehr [IB-Ensh (Glass 136), Wilde 280]; vgl. PfWB Zwiebelschlotte. — -saft m.: 'Saft der Zwiebel', -saft [vereinzelt]. Volksmed.: Z. mit Salz in eine Warze reiben [ KB-Mauchh]. — -salat m.: 'Salat aus Zwiebeln', -salat, -selat usw. s. PfWB Salat [mancherorts]. — -samen m.: 'Samenkorn der Zwiebelpflanze', -same [ LU-Friesh, mancherorts], -sume [ RO-Als]. a. 1501: Wyter ist herrn Niclausen Swaben bevolhen zu erfarn, in was werde der zwibelsamen vergolten werde [Krebs ProtDomk. Nr. 455]. a. 1521: 3 schoppen zwobelsamen [GgHospR]. Rhein. IX 904. — -schale f.: 1. 'die äußere braune Hülle der Zwiebel', -schal [vereinzelt]; meist im Pl. -schale [mancherorts], -schälsich [ LA-Nd'hochstdt]. Volksbr.: mit Z. färbt man Ostereier braun [mancherorts]. Es gebt jo, die färwe se mit Z., dann wern se so braun, reiwe se ab mit änrer Speckschwart. Dann glänze die Oschdereier [Kröher Lyoner 46]. — 2. 'eine der hellen, fleischigen Hüllen, aus denen die Zwiebel aufgebaut ist' [GH-Hatzbühl PfL 10. 12. 1927]. Volksgl.: Am Christmettenabend werden 12 Zwiebelschalen nebeneinander auf den Tisch gelegt und Salz hineingestreut. Nach der Mette schaut der Bauer nach, welche der Schalen Feuchtigkeit gezogen haben, dies sind die nassen Monate des kommenden Jahres [GH-Hatzbühl, PfL 10. 12. 1927]. — -schlotte f.: 1. 'grüner, hohler, oberirdischer Teil der Zwiebelpflanze', gelegentlich auch für die Schalottenzwiebel Allium ascalonicum, -schlott [mancherorts, Krämer Gal 250]; meist Pl. -schlodde [mancherorts], -schlorre [ KU-Schmittw/O]; met Zwewwelschlott un Sennesblatt [Ranssweiler 72]. Äppel, Beere un Karotte, / Ananas un Zwiwwelschlotte [Damm Nachtdischlamp 18]. Mer riecht aach schun die Zwiwwelschlotte / un 's quaagsen an de Bäch die Krotte [Wilms Land und Lewe 108]. RA.: Der hot e Rotznons wie e Z. 'einen langen Schleimstrang aus der Nase hängen' [ KU-Schmittw/O]. AR.: 1, 2, 3. / Auf der Polizei / Ist ein Kind geboren. / Wie soll es heißen? / Anna Maria Z., / Geboren an der Kaffeezott, / Gestorben an dem Leibweh / 1813 / Hier und dort / Anna Maria Z. [GH-Zeisk (Wilde 281)]; Var.: Anneliese Z. ... [ KL-Queidb]. VR.: Hier ruht in Gott / Anna Maria Z., / geboren am Bodensee / gestorben am Leibweh / achtzehhunnertdreizeh [ KU-Bedb]. — 2. a. Neckname für die Bewohner von GH-Zeisk: Zwiwwelschlodde [ GH-Freisb Nd'lustdt O'lustdt Zeisk], von SP-Schiffstdt [Seebach Neckn. 62]. — b. 'alte Frau', Schimpfw.; du aldi Z. [Wilde 281, Damm Nachtdischlamp 12]. — RhWB Rhein. IX 904 Zwiebelschlutte. [Bd. 6, Sp. 1752] -stick [ PS-Harsbg]. RA.: wie e Z., von lockerer Gartenerde [ PS-Harsbg]. —
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