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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Zwei-kopf bis Zweipfennig+-brezel (Bd. 6, Sp. 1729 bis 1730)
 
Zwei-kopf, m.
zwei-köpfig, Adj.
Zweiling, m.
zwei-lützig, Adj.
zwei-mal, Adv.
zwei-malterig, Adj.
Zweimark-stück, n.
Zwein-kirchen, ON
Zweiohm-faß
zwei-ohmig
Zweipfennig+-brezel, f.
Zweipfennig-stück, n.
Zweipfennigs-weck, m.
Zwei-pflug, m.
Zwei-pfünder, n.
Zweipfund-stein, m.
zwei-reihig, Adj.
Zweischar-pflug, m.
zwei-schläfrig, Adj.
zwei-schlägig, Adj.
zwei-schneidig, Adj.
Zwei-spänner, m.
zwei-spännig, Adj.
Zwei-spitz, m.
Zwei-spitze, f.
zwei-stöckig, Adj.
zwei-stund, Adv.
zweit, Num.
Zwei-teil, n.
zwei-teilig, Adj.
Zweitel, n.
zweiteln, schw.
zweiten, schw.
zweite(n)-mal, Adv.
zweitens, Adv.
Zweiter, m.
zweiter, Num.
zweit-größt, Adj.
Zweit-klässer, m.
zweit-kleinst, Adj.
Zweit-läuten, n.
zweit-liebst, Adj.
Zwei-tracht
Zweit-schwarm, m.
Zweittags-kleid, n.
Zweiung, f.
Zwei-wachs, m.
zwei-wächsig, Adj.
zwei-zechtig, Adj.
zwei-zelgig, Adj.
Zweizentner-sack, m.
zwei-zinkig, Adj.
zwei-zöllig, Adj.
zwei-zwirbelig, Adj.
zwenne, Num.
zwerbeln
zwerch, Adj.
Zwerch-acker, m.
Zwerch-axt, f.
Zwerch-band, n.
Zwerch-beil, n.
Zwerch-eisen, n.
Zwerch-feld, n.
Zwerch-fell, n.
Zwerch-finger, m.
Zwerch-gasse, f.
Zwerch-geleite, n.
Zwerch-gewanne, f.
Zwerch-graben, m.
Zwerch-hand, f.
Zwerch-hecke, f.
Zwerch-holz, n.
Zwerch-kopf, m.
zwerch-köpfig, Adj.
Zwerch+-mauer, f.
Zwerch-pfad, m.
zwerchs, Adv.
Zwerch-sack, m.
Zwerch-scheibe, f.
Zwerchscheiben-zieher, m.
Zwerch-stück, n.
Zwerch-wiese, f.
Zwerg, m.
Zwerg-apfel, m.
Zwerg-aster, f.
Zwerg-erbse, f.
Zwerg-hahn, m.
Zwerg-holder, m.
Zwerg-huhn, n.
Zwerg-hünkel, n.
Zwerg-kröpfer, m.
Zwerg-nägelchen, n.
Zwerg-obst, n.
Zwerg-rose, f.
Zwerg-vieh, n.
zwermeln
zwerweln
Zweter, m.
Zwetsch(g)e
Zwetsch(g)enbaum-holz, n.
   Zwei-kopf m.: 'großer, dicker Kopf', Zwaakopp [ FR-Kindh].
 
 
zwei-köpfig Adj.: 'schwankend in seiner Meinung', zweekeppich [Lambert Penns 186].
 
 
Zweiling m.: 'Gebäck im Wert vom Zweifachen einer bestimmten Münze (meist Pfennig)'; a. 1590: vnd soll die ein Wag zu den weckhen vnnd die ander zu den Zweylingen gebraucht werden [ZweibrUrkb. 133]. DWB DWb. XVI 1061.
 
 
zwei-lützig Adj.: 'zweifach, doppelt', vom Joch des Zugtieres, zwäälätzig [Kleeberger 122]; vgl. PfWB einlützig. — -mal Adv.: 'zweifach', zwäämol, zwee-, zwaa- s. PfWB zwei [mancherorts, Karch Jockgr/ Nd'horb 102, 130, 192 Lambert Penns 186]. RA.: z. gescheit 'sehr schlau' [ KL-Bann]. Ich saan der's kee z. 'Höre besser beim ersten Mal auf mich' [ KU-Diedk]. Ich bin ken Parrer, wu z. prerricht, dass. [ LU-Böhl, LU-Friesh Muttstdt Oggh LA-Mörzh Nd'hochstdt GH-Kand]. Z. gewannert is eemol abgebrennt [ Gal-Dornf]. Der hot kään Appel (Beer) gesse, wann er nit z. g'schält war 'Er war immer auf seinen Vorteil bedacht' [ LU-Opp, LA-Nd'hochstdt]. SprW.: Wo Geld is, is de Deiwel,

[Bd. 6, Sp. 1730]
wo kääns is, isser z. [Krieger 21 Der Wasgau-Bote 1934 Nr. 13]. E gurer Gaul zieht z. on 'Ein tüchtiger Mensch läßt sich nicht so schnell entmutigen' [ KU-Schmittw/O]; and. Bed. beim Kartenspiel: wenn man nach einem Trumpf noch den Zehner ausspielt [ BZ-Dierb]. Wortspiel mit den Zahlen eins bis zehn: Denk emol än Mensch z. doohie, wann drei Fraue mit ehre veer Kinner in finf Läre gehe un for sechs Penning siwwe Gutsjer kaafen, missen se achtgewe, wann se noigehe, daß se net uf die Zehn getret krien [Kaislt]. RhWB Rhein. IX 892. — -malterig Adj.: 'die Menge von zwei Maltern fassend'. a. 1485: Item weyst man, das ein becker soll halten ein zweymalterich multe 'Backtrog' [PfWeist. 223 (NW-Dackh)].
 
 
Zweimark-stück n.: 'Münze mit dem Wert von zwei Mark', Zwää-, Zweemarkstick [vereinzelt]. ... drückt se'm e Z. in die Hand [Sommer Humor 14].
 
 
Zwein-kirchen ON: Name einer Wüstung nördl. KU-Rutsw/L, von der nur noch die Kirche, die sog. Zweikirche, erhalten ist (Christmann SN I 647/48). a. 1250: von der kirchen z Zvenkirchen [Dolch-Greule SN 506].
 
 
Zweiohm-faß s. PfWB Zweiahmfaß; zwei-ohmig s. PfWB zweiahmig.
 
 
Zweipfennig+-brezel f.: 'eine Brezel, die zwei Pfennig kostet'. a. 1590: Wenn aber der Waiz mehr als drei Gulden gilt, alsdann vnd nicht eher sollen sie Zweipfennigs-Bretzeln machen [ZweibrUrkb. 132]. —