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zu-gefrieren bis zug-fest (Bd. 6, Sp. 1669 bis 1671) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
zu-gefrieren, st. zu-gehen, st. Zu-geherin, f. Zu-gehör, n. f. -gehörde, n. f. Zu-gehörung, n. f. zu-gehören, schw. Zügel, m. zügeln, schw. Zügel-ring, m. Zügel-scheit, n. Zu-gewicht, n. zug-fest, Adj. Zug-führer, m. Zug-gerüst, n. Zug-hafte, f. Zug-haken, m. Zug-hund, m. zugig, Adj. zügig, Adj. Zug-kalb, n. Zug-kette, f. zu-gleich, Adv. Zug-leine, f. Zügler Zug-loch, n. Zug-luft, f. Zug-nagel, m. Zug-netz, n. Zug-ochse, m. Zug-pflaster, n. zu-graben, st. zu-grappschen, schw. zu-greifen, st. Zug-riemen, m. Zug-ring, m. zu-grubbern, schw. zu-grunde, Adv. Zug-scheit, n. Zug-ständer, m. Zug-stiefel, m. Zug-stier, m. Zug-stift, m. Zug-strang, m. zu-gucken, schw. zu-gut, Adv. zu-guts, Adv. Zug-vieh, n. Zug-vogel, m. zu-haben, schw. zu-hacken, schw. Zuhafts-nadel, f. Zu-haltchens, n. zu-halten, st. zu-händig, Adj. zu-hängen, schw. zu-hauen, st. zu-häufeln, schw. zu-heben, st. zu-heilen, schw. zu-holen, schw. zu-horchen, schw. zu-hören, schw. zuig, Adj. zu-kehren, schw. zu-klappen, schw. zu-kleben, schw. zu-knallen, schw. zu-kneifen, st. zu-knöpfeln, schw. zu-knöpfen, schw. zu-knotteln, schw. zu-knüpfeln, schw. zu-knüpfen, schw. zu-kommen, st. Zu-kost, f. zu-kriegen, schw. Zu-kunft, f. zu-künftig, Adj. zu-langen, schw. Zu-laß, m. zu-lassen, st. Zu-lauf, m. zu-laufen, st. Zu-läufer, m. zu-laustern, schw. Zuleg-brett, n. zu-legen, schw. zuleid-leben, schw. zuleid-lebig, Adj. zu-leid(s), Adv. zu-leiten, schw. Zu-leitung, f. zu-letzt, Adv. zu-lieb, Adv. Zulpe, f. Zulu, Pl. zu-lugen, schw. Zulu-kaffer, m. zum | 1. a. 'sich auf ein Ziel hinbewegen', zugehe, -gehn, -gehn, -gihn, -gäi, s. PfWB gehen [mancherorts SOPf]. Er is uf's Haus zugang [ KL-Ottb]. — b. 'zügig drauflosgehen' [mancherorts]. Geh nore zu! [ KU-Schmittw/O]. — c. 'sich einem Zeitpunkt nähern', [vereinzelt]. Es geht uf drei (Uhr) zu [PS-Rodalb (Bernhard 194)]. 's isch uf die Nacht zugang [ ZW-Battw]. Die Woch geht uf's Enn zu [ NW-Haßl]. Es geht em Spotjahr zu [Fogel Prov. Penns Nr. 1588]. — 2. a. 'schließen' [verbr., Lambert Penns 185]. Die Deer geht net zu [ KU-Schmittw/O]. 's Fenschder geht behäbt zu 'läßt sich schlecht schließen' [ ZW-Battw]. Mir geht die Kehl zu, bei Halsweh [ KL-Stelzbg]. De Berg enuf geht er zu 'bekommt er keine Luft' [ ZW-Battw]. Die Bach geht zu 'schließt sich mit einer Eisdecke' [ KU-Schmittw/O]. Erscht isch die Grub 'Kohlengrube' zugang. / Nimmeh rentabel bej dene Ölprejse [Kraus Arwed 47]. RA.: Wann mir die Aache zugehen, gehen se dir uf [Lu'haf]. — b. 'zudrehen, zusammenpressen', bes. von der Kelter, der Winde am Wiesbaum [ KU-Schmittw/O Wolfst RO-Rehborn Schiersf KB-Zell]. Die Press zugehn [ KU-Wolfst]. Mer gihn die Kelder noch emol zu 'Wir drehen die Kelter noch einmal zu' [ KU-Schmittw/O]. — 3. 'sich ereignen, abspielen' [verbr., Lambert Penns 185]. Bei denne geht's (bees) arem zu [ LU-Alsh, mancherorts]. RA.: Do gehts net mit rechde Dinge zu 'Da geht [Bd. 6, Sp. 1670] es unlauter zu', auch 'Da spukt es' [ KB-Albish, mancherorts]. Das geht merem (mit dem) Deiwel zu 'Das ist wie verhext' [ KU-Schmittw/O, mancherorts]. Do geht's zu wie's kann 'Da geht es turbulent, unordentlich, chaotisch zu' [ FR-Bockh], wie in Pole (im polnische Reichsdag), dass. [ BZ-Ingh, mancherorts], wie in Jäbs (Dotterles) [ HB-Seyw, mancherorts], wie bei Hof [ KU-Bedb KL-Hirschhn], wie uffs Matze Hochzeit [Pirmas], wie in'rer Juddeschul [ PS-Geisbg]. SprW.: Wann's emol richtig zugeht, sein mer nimmi do [Hebel 48]. — 4. in der Verbindung: ab- und zugehen 'mehr oder weniger werden, schwanken'. a. 1482: Item die Herbst beth ist auch dheyne stende 'keine feststehende' beth sonder sie gett abe vnd zu nach satzunge vnd iglichen jars [LandsbgZb. 3]. a. 1553: da nimbt unser gnäd. herr ein viertheil, tragt ungefähr jahrs 6 faß, gehet ab und zu [ABlieskst 34]. — RhWB Rhein. II 1135; LothWB Lothr. 561; ElsWB Els. I 191. 1. 'ein Tier mit dem Zügel leiten, zurückhalten', zie'ele [ RO-Dielkch], zichele [ BZ-Dernb], zieschle [ LU-Altr], zieschele [Schnekkenburger 28]. — 2. übertr. 'mäßigen, beherrschen' [vereinzelt]. Die Kinner sinn nit se z. [ LU-Altr]. Er hat sein Zorn net z. kenne [ BZ-Dernb]. — RhWB Rhein. IX 864. [Bd. 6, Sp. 1671] durch den der Zügel geht', Zielring, Zie'el-, Zichel- [vereinzelt]. — -scheit n.: 'Zugscheit am Wagen', s. PfWB Zieh(chel)scheit.
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