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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Zins-kegel bis Zinze (Bd. 6, Sp. 1625 bis 1626)
 
   Zins-kegel m.: 'Kopf', nur in der RA.: Ich schlach der uf de Zinskechel [ LA-Wollmh]. — -mäusel n.:

[Bd. 6, Sp. 1626]
'ein Mädchen, das schnell und heimlich seinen Vorteil wahrnimmt', -maisel Dim. [ NW-Gimmdg]. — -meister m.: 'beamteter Zinseinnehmer'. a. 1425: Wann ein Zinnsmeister von Heimbach zu Ihnen in das Dorf kommen und seinen Zinß fordert [Vogel 51]. — -pfanne f.: 'Kopf (?)', nur in der Wend.: Ich hau da uff die Zinspann [Pirmas (Kieffer 84)]. — Vielleicht zu hebr. panim 'Angesicht'?; vgl. PfWB Bonem. — -stück n.: FlN, amtl. Zinsstück [ KU-Cronbg]. — -tag m.: 'Zahltermin'. a. 1398: vf den nechsten Zinstag nach dem Pfingsttag [Lehmann Burgen V 281 Anm. 27]. a. 1612: hatt das Closter seinen Zinßtag [DisibSchR (RO-Rehborn)]. — -wald m.: ehem. FlN. a. 1700 Der zinß Waldt [Kurpf. A. 659 (KL-Trippstdt)]. — -wein m.: 'Wein als Pflichtabgabe'. a. 1340: Sie iehent 'sagen' ouch me, daz die dem Closter zinswin gebent [PfWeist. 158 (FR-Bockh)]. — -wiese f.: FlN, mda. -wiss [ KU-Kaulb].
 
  
Zinteratta n.: Schallw., den Klang von Becken, Schlagzeug imitierend, Zinderadda (ˈdsinderadā) [vereinzelt], Zinderänddän [ LA-Freimh].
 
  
Zinze f.: 'zimperliches Mädchen oder Frau', Zins (dsins) [ KU-Schmittw/O NW-Haßl Spey]; vgl. PfWB zinzeln.