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zehren bis Zeichel-brett (Bd. 6, Sp. 1561 bis 1563) | |||
zehren, schw. Zehrer, m. zehr-frei, Adj. Zehr-geld, n. Zehr-pfennig, m. Zehrung, f. Zehrungs-kosten, Pl. Zehr-wurm, m. Zeichel, n. Zeichel-block, m. Zeichen-, m. Zeichel-brett, n. Zeichel-heft, n. Zeichel-kasten, m. zeicheln, schw. zeichnen, schw. Zeichel-papier, n. Zeichen-, n. Zeichel-seite, f. Zeichel-stunde, f. Zeichen, n. Zeichen-läuten Zeichen-saal, m. Zeichen-schule, f. Zeichnung, f. Zeige-finger, m. zeigen, schw. Zeiger, m. zeihen, st. Zeil-acker, m. Zeilands-blume, f. Zeil-baum, m. Zeile, f. Zeil-eiche, f. Zeilen-macher, m. Zeilen-mittel, n. Zeil-weck, m. Zeine, f. zeinen, schw. Zeinen-macher, m. Zein-holz, n. Zeinser Zeise, f. Zeisel zeiselig, Adj. zeiserlich, Adj. Zeisig, m., n. Zeiser(l), m., n. Zeiskam, ON Zeiß, m.? Zeit, f. Zeiten-rös'chen, n. zeiten-weise, Adj. Zeit-genug, m. zeitig, Adj. zeiti(n)gen, schw. Zeit-lang, f. Zeit-lauf, m. zeit-lebens, Adj. zeitlich, Adj. zeit-los, Adj. Zeit-lose, f. Zeitung, f. Zeitungs-frau, f. Zeitungs-geld, n. Zeitungs-mädchen, n. Zeitungs-mann, m. Zeitungs-papier, n. Zeitungs-träger, m. Zeitungs-verkäufer, m. Zeit-vertreib, m. zeit-weilig, Adj. zeit-weils, Adj. zeit-weise, Adj. Zelch Zelchen Zelem-mochem, ON Zelge(n), m. Zelg-holz, n. Zell, ON Zelle, f. Zellerie Zeller-weg, m. Zelluloid-kragen, m. Zelt, n. Zement, m. Zement-auge, n. Zement-faß, n. Zement-fuß, m. zementieren, schw. Zement-klicker, m. Zement-knorzen, m. Zement-kopf, m. Zement-kugel, f. Zement-plombe, f. Zement-spritze, f. Zendel, m. Zender Zenderling, m. Zeng-nessel | 1. 'Kräfte verbrauchen, auszehren', zehre (dsērə) [Höh 51 Mang 90 Schneckenburger 44 Krämer Gal 246]; Zs.: PfWB ab-, PfWB aus-, PfWB Nachzehren. Die Lieb (de Kummer, de Kaffee, das Rääche) zehrt [vereinzelt]; e zehrendi Krankheit [Spey]. Malhär dut zehre [Kraus Naube 17]. Volksgl.: Das Bett zehrt (nach einer Krankheit möglichst schnell aufstehen) [Heeger Vhk. 6]. »Gegen das Abnehmen oder Zehren: Mit einer Schnur mißt man die Körperlänge vom Scheitel zur Sohle. Dann die Spannweite bei ausgestreckten Armen. Ergibt sich ein Unterschied zwischen Länge und Breite, dann hat man das Abnehmen (oder Z.)« [ HB-Jägbg]. [Bd. 6, Sp. 1562] — 2. 'Nahrung zu sich nehmen, verzehren', veraltet, zehre [KU-Schmittw/O BZ-Dernb Lambert Penns 182]; Zs.: PfWB auf-, PfWB verzehren; Syn. s. PfWB essen. a. 1534: Zum Fünfften sol niemants des Nachts noch dem Nachtessen yn kheins Würtzhausz zeren oder sitzen [Schandein Weist. von LU-Neuhf]. — RhWB Rhein. IX 736; LothWB Lothr. 555; ElsWB Els. II 913. 1. a. 'Lungentuberkulose des Menschen', Zehrung (dsēruŋ) [verbr., Christmann Kaulb 10 Mang 90 Müller Dietschw 73], ältere Mda.: Zehring (dsēriŋ) [KU-Kaulb Kus ZW-Battw Rockhs NW-Niedkch LA-Gommh BZ-Albw Dernb GH-Bellh Christmann Kaulb 47 Lambert Penns 182]; vgl. PfWB Schwindsucht; Zs.: PfWB Ab-, PfWB Auszehrung 1. Der hat die Z., er werft aus 'hat Auswurf' [ KL-Reichb]. RA.: Er sieht aus, als wie wann er die Z. hätt 'bleich, hohlwangig' [vereinzelt]. Er raacht sich die Z. an de Hals 'raucht viel' [Wilde 238]. Mei Geldbeitel hat die Z. 'habe kein Geld mehr' [Kus IB-Biesing]. a. 1783: Todesursache: an der Zehrung (gestorben) [Reform. Kirchenb. KL-Katzw]. — b. 'Tuberkulose des Rindes' [ PS-O'simt NW-Niedkch BZ-Hermbghf]. — 2. 'Verpflegung und Aufwendungen dafür'; Zs.: PfWB Abend-, PfWB Aus- 2, PfWB Wegzehrung. a. 1405: der mag an siner herbergen fur unvergolten zerunge und koste phande halten [GLArch. 67/906 Bl. 128r]. a. 1446: Costens und Zerunge wegen [NUrkKG Nr. 336]. a. 1500: auch vil costens und zerung bedarf [Krebs ProtDomk. Nr. 2]. a. 1522: 10 alb. dem karn knecht geben zw zerung [LandsbgKellR]. a. 1798: dem Ochsenwirt für verschiedene Zehrungen 46 Gulden [Heimatbll. f. Lu'haf u. Umg. 1933 Nr. 9]. — RhWB Rhein. IX 738. [Bd. 6, Sp. 1563]
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