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Soldat bis Soldaten-leben (Bd. 6, Sp. 147 bis 149) | |||
Soldat, m. Soldatchens, n. Soldatsich, n. Soldaten-gaul, m. Soldaten-grab, n. Soldaten-hosen, Pl. Soldaten-kappe, f. Soldaten-kleider, Pl. Soldaten-knopf, m. Soldaten-kopf, m. Soldaten-kost, f. Soldaten-leben, n. Soldaten-lied, n. Soldaten-mantel, m. Soldaten-mensch, n. Soldaten-montur, f. Soldaten-pferd, n. Soldaten-schnipperle, Pl. Soldaten-zeit, f. Sol-ei, n. Solg Solggewann solide, Adj. Solidum, n. sollen, schw. Söller, m. Sollich Solo, n. Sol, n. solo, Adv. Solo-halter, m. Solo-tanz, m. Solper, m. Sulper, m. Solper-bütte, f. Solper-fleisch, n. solperig, Adj. solpern, schw. Solz-bach Sommer, m. Sommer-abend, m. Sommer-andivie, f. Sommer-anzug, m. Sommer-apfel, m. Sommer-aster, f. Sommer-au, f. Sommer-bau, m. Sommer-baum, m. Sommer-berg, m. Sommer-birne, f. Sommer-blume, f. Sommer-braut, f. Sommer-buben, Pl. Sommer-eisen, n. Sommer-fahnen, m. Sommer-feld, n. Sommer-fels(en), m. Sommer-ferien, Pl. Sommer-fest, n. Sommer-fleck, m. Sommer-flecken, m. sommer-fleckig, Adj. Sommer-frische, f. Sommer-frucht, f. Sommer-gabel, f. Sommer-gäge, m. Sommer-gast, m. Sommer-gerste, f. Sommer-gewitter, n. Sommer-hafer, m. Sommer-halde, f. Sommer-hase, m. Sommer-haus, n. Sommer-hemd, n. Sommer-hitze, f. Sommer-honig, m. Sommer-horn, n. Sommer-hosen, Pl. Sommer-hut, m. sommerig, Adj. Sommer-jopp(en), m. Sommer-kappe, f. Sommer-katze, f. Sommer-kittel, m. Sommer-kleid, n. Sommer-kluft, f. Sommer-kopf, m. Sommer-korn, n. Sommer-kraut, n. Sommer-küche, f. Sommer-laub, n. Sommer-leite, f. sommerlich, Adj. Sommer-loch, n. Sommer-luft, f. Sommer-mantel, m. sommer-mäßig, Adj. Sommer-mauer, f. Sommer-monat, m. Sommer-morgen, m. | [Bd. 6, Sp. 148] tepflicht [Ranssweiler 58]. RA.: Die sorchen em Keenich for Soldate, von Eltern, die nur Knaben als Kinder bekommen [ LA-Gommh]. AR.: Ein S. wollte Urlaub haben, / mußte erscht den Hauptmann fragen, / Hauptmann sagte nein, / eine Flasche Wein, / eine Flasche Bier / und du bleibst hier [ KB-O'wies]. VR.: Reide, reide, rade / so reiden die Soldade, / so reiden Herrekinner / wenn se noch klänwunzig sinne. / Wann se größer werden, / reiden sie auf Pferden, / wann sie größer wachsen, / reiten sie nach Sachsen, / wo die kleine Kinder / auf den Bäumen wachsen [ NW-Haßl]; Var. s. PfWB troß 1, PfWB trara, PfWB reiten, PfWB Sachsen. Soldade kummen mit Spieße / wenn (wollen) dein Haisel umschieße. / Bumm, bumm, bumm, / dein Haisel fahrt am Borrem rum [ BZ-Billh]. Froh lewen die Soldade, / de Bauer gebt de Brade, / de Gärtner gebt de Moscht, / das is Soldadekoscht [ RO-Würzw, Kaislt]. Dort drunne, dort drowwe, / dort steht e S., / der wackelt mit em Schnorres, macht Gummersalat [ Gal-Obl]. Weitere VR. s. PfWB plätschnaß, PfWB regnen 1. Kinderspiel: De Kaiser schickt sei Soldade aus: Die Spieler teilen sich in zwei gleichstarke Parteien auf, die jeweils eine Kette bilden. Jede Partei hat einen Kaiser, der ein Mitglied seiner Kette mit dem Ruf De Kaiser schickt sei Soldade aus, er schickt de NN, gegen die gegnerische Kette hetzt. Gelingt es diesem Mitspieler, die Kette zu durchbrechen, verliert die gegnerische Mannschaft eine Person, andernfalls muß der Angreifer bei den Gegnern verbleiben. So rennen abwechselnd die Gegner aufeinander an und das Spiel endet, wenn eine Mannschaft gänzlich 'aufgerieben' ist [ KL-Ottbg Kaislt]. a. 1629: Gott der Allmächtig wolle uns als ohne Soldats lang erhalten und uns vor solchen Stiefbrüdern gnädiglich behüten und bewahren [Niedhammer 85]. RhWB Rhein. VIII 189; LothWB Lothr. 426 Saldat; ElsWB Els. II 354. 1. 'Knopf an der Soldatenuniform', -knopp [Kühn Schnitze II 58]. — 2. a. 'mit hakigen Stacheln versehene Blütenknöpfe der [Bd. 6, Sp. 149] Klette', -knepp, Pl. [Wilde 136]; Syn. s. PfWB Klette 1. — b. 'Hauhechel (Ononis spinosa)', -knopp [IB-Rohrb (Wilde 96)]. — RhWB Rhein. VIII 191. — -kopf m. : FlN nach einem Felsen bei PS-Haust, Soldadekopp [Braun Lääsebuuch 212 Zink FlN 49]. — -kost f. : 'Verpflegung des Soldaten', -koscht [ KL-Ottbg Kaislt]; einen VR. s. PfWB Soldat. — -leben n. : 'die Zeit des Militärdienstes'. Großvatter, verzählen uns ebbes aus Euerm Soldatelewe! [Kühn Kumödi 86]. —
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