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Werk-führer bis werk-tags (Bd. 6, Sp. 1264 bis 1265) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Werk-führer, m. Werk-land, n. Werk-leute, Pl. Werk-montag, m. Werks, n. werks Werk+-schuh, m. Werk-statt, f. Werk-stück, n. Werk-tag, m. werk-tags, Adv., Adj. Werktags-anzug, m. Werktags-arbeit, f. werktagsenig, Adj. -sig, Adj. Werktags-essen, n. Werktags-frack, m. Werktags-hose, f. Pl. Werktags-hosen, f. Pl. Werktags-joppen, m. Werktags-juppen, m. Werktags-kittel, m. Werktags-kleid, n. Pl. Werktags-kleider, n. Pl. Werktags-kluft, f. Werktags-mantel, m. Werktags-montur, f. Werktags-rock, m. Werktags-schuh, m. Werktags-schule, f. Werktags-schüler, m. Werktags-tracht, f. Werk-zeug, n. Werlen-bach, f. Wermut, m. Wermut-brigade, f. Wermut-bruder, m. Wermut-tee, m. Werner, m. Werners-berg, m. Werners-born, m. -brunnen, m. Werre1, f. Werre2 Werre3 Werr(en)-öl, n. Werrerich Werrschaufel Werrwesen Wers-bach, ON Werschett, f. Wers-hausen, ON Wert1, m. Wert2 wert, Adj. Wertei werten, schw. werters Werth wertig Wertiko, n. Wer-wolf, m. wes-derwegen, Adv. Wesel-berg, ON Wesen wesen wes(en)lich, Adv. Wesen(s), n. weslich Wespe, f. Wespel wespelig, Adj. wespeln, schw. Wespen-loch, n. Wespen-nest, n. Wespen-stich, m. Wespen-teufel, m. Wesper(t), m. wessen Weste, n. Westen, m. Westen-äcker, Pl. Westen-knopf, m. Westen-sack, m. Westen-säckel, m. Westen-tasche, f. wester, Adv., Adj. Wester+-bach, f. Wester-berg, m. Wester-brunnen, m. Wester-feld, n. Wester-gasse, f. Wester-giebel, m. Wester-hecke, f. Western-tal, n. Wester-wiese, f. West-fäler, f. West-heim, ON West-kurve, f. West-luft, f. | [Bd. 6, Sp. 1265] Zoll. a. 1563/64: Ein schrit, passus zu Latin genant, helt 5 Werckschuch oder gemeiner genuge [Zweibr I 255]. a. 1602: Gar schöne bäume, mehrenteils eichen mit buchen vermengt, dern eichen und buchen etlich wohl in die 70 oder 80 werkschuhe in die schnur (Schnur1 2 d) zu bringen wären [ABlieskst 108]. RhWB Rhein. IX 443/44 and. Bed.; DWB DWb. XIV, I,2 394/95. — -statt f.: 'Arbeitsraum des Handwerkers', -statt [vereinzelt, Karch Jockgr/Nd'horb 104]; Zs.: PfWB Lehrwerkstatt. RhWB Rhein. IX 444; ElsWB Els. II 619. — -stück n.: 1. 'Gegenstand, der handwerklich bearbeitet wird', -stick [vereinzelt]. — 2. 'landwirtschaftlich bebauter Boden'; a. 1793/94: noch ein werkstück in der helt [Zweibr I 1325 (HB-Schwarzack)]. — -tag m.: 'Arbeitstag im Unterschied zu Sonn- und Feiertag', Werdag, -daach, -daa, s. PfWB Tag (wrdāg, -dāx, -dā) [verbr., Bertram § 199 Heeger Südostpf. 14 Hussong Kirkel 169 Juner 102 Mang 96, 147 Schmitt Billh. 42, 188], Werkdag [ GH-Kand]. Am helle Wärdah huck ich in dem bißje Sonn [Kraus Pädcher 50]. RA.: am helle W. 'zur Arbeitszeit' [vereinzelt]. Die hot de Sunndag un W. an eem Bännel 'trägt immer die gleiche Kleidung' [ KL-Hirschhn]. VR.: Wann alle Werda Sunda wär unn alle Sunda Kerwe, wann alle Batze Gille 'Gulden' wäre, wie kennt mer do verderwe? [PfMHk. 7/8 1925 S. 171]. a. 1469: uf den nechsten werktag nach desz heiligen creuz tag im meien und uf den nechsten wertag nach sanct Remigiustag [Grimm Weist. V 660 (KU-Berzw)]. a. 1510: alle Werdtag [NUrkKG Nr. 291]. a. 1539: in der wochen, so es wertag were [PfWeist. 327 (LA-Edk)]. RhWB Rhein. IX 444; LothWB Lothr. 538 Werta; ElsWB Els. II 667; Hess.-Nass. IV 633/34 u. K. 39; Eichhoff WA III 40. 1. Adv. 'an Werktagen', werdags, -daachs, -daas (wrdāgs, -dāxs, -dās; węr-) [verbr., Hussong Kirkel 169 Juner 102 Schandein Ged. 252 Schmitt Billh. 43 Lambert Penns 172 Krämer Gal 241], werk- [vereinzelt]. W. isser ooweds meerschdens in e Wärdschaft gḁng [Hussong Kirkel 160]. W. blotz ich mein Klowwe leer 'rauche ich meine Tabakspfeife leer' [Räder Bitzler 19]. Schun w. nemmt's so lieb sich aus [Schandein Ged. 33]. Un werkdags werd fascht iwerall / Gebet- und Bibelstunn gehall [Münch Werke I 58]. Du trinkscht e Gläsel, werkdaachs. Sunndaachs zwee! [Ranssweiler 45]. Dort sin werdaas die Geil beschlaa wor [Kröher Lyoner 55]. W. esse mer Grumbeere un sunndags Kartoffle [Bergz (Kamm 122)], Var.: ... sonndags gibts Bombidär 'pommes de terre' [Guentherodt Frz. 151]. VR.: Was hämmer dann fer'n Lehrer / in unsre alde Stadt? / Des sunndaachs esch er Organischt / un w. fahrt er wirre Mischt. / Was hämmer dann ... [ LA-Hainf]. — 2. Adj. 'für den Werktag bestimmt' [mancherorts]; fer w. [mancherorts, Henn Mda.-Int. 47]; e werdaachser Anzuch [ KB-Weihf]; die werdagse Kläärer (Hosse, Schuh) [mancherorts, Heeger Südostpf. 31]. RA.: Wie geht's? - Es geht so for w. [ LU-Opp]. — Rhein. IX [Bd. 6, Sp. 1266] 444 unter Werktag; LothWB Lothr. 539 werts.
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