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Wend(e)-hals bis Wendels-tag (Bd. 6, Sp. 1244 bis 1245) | |||
Wend(e)-hals, m. Wend(e)-häuter, m. Wend-eisen, n. Wendeisen-nagel, m. Wendel1, Pl. Wendel2, m. Wendelin, m. Wendel+-benden, Pl. Wendel-drehe, f. Wendelin(us)- Wendels-markt, m. Wendels-tag, m. Wendel-treppe, f. wenden, schw. Wender, m. wendern Wend-frosch, m. Wend-gabel, f. Wend-haken, m. Wend-hölzer wendig, Adj. wendisch, Adj. wendling Wend-löffel Wend-maschine, f. Wend-nagel, m. Wend-pflug, m. Wend-ring, m. wendsch Wendsel-bruder, m. Wendsel-fest, n. wendseln, schw. wendsig Wend-stange, f. Wend-stecken, m. Wend-stecker, m. Wendung, f. Wend+-wurzel, f. Wend-zapfen, m. wengern wenig, Adj. wenigstens, Adv. wenn1, Konj. wenn2 wenn3 wenne, Interj. Wennerich Wenzel, m. wenzeln Wepse wer, Pron. Werb-deichsel, f. werbe, Adv. Werbe, f. werben, schw. Werber, m. Werb(e)-ring, m. Werb(e)-nagel, m. Werbung, f. Werd werden, st. Werf, m. Werfel, m. Werfe, f. Werfel-katör Werfel-klicker, m. Werfelns, n. werfen, st. Werfer, m. Werf-klicker, m. Werg, n. Wergel, Gen.? Wergel-beer Wergel-holz wergeln wergen, Adj. Werg(en)-gabel, f. Werg(en)-garn, n. Werg(en)-schurz, m. werg-leinen, Adj. Werg-stopfer, m. Werg-wiese, f. Werifikatör, m. Werjel-holz Werk, n. Werk+-axt, f. Werk-bank, f. Werk-biene, f. Werk-diel Werk-eisen, n. Werkel-birne werkeln, schw. werken, schw. Werker Werk-führer, m. Werk-land, n. Werk-leute, Pl. Werk-montag, m. Werks, n. werks | 1. 'der Vogel Wendehals (Jynx torquilla)', Wendehals [Pirmas LU-Altr Friesh LA-Maik], Winn- [ NW-Kallstdt LA-Gommh BZ-O'schlettb LA-Mörzh], Wind- [Heeger Tiere II 9]; vgl. PfWB Dorn(en)dreher 2, PfWB Drehhals 1 a. — 2. 'der Vogel Wiedehopf (Upupa epops)', Wendhals [ LA-Diedf]; Syn. s. PfWB Wiedehopf. — -häuter m.: 'Werwolf'. Ma hot aa als Wendehaiter Pl. zu dene gsacht, weil se ihr Haut rumgedreht hawen: Bei Tach waren se Mensche un bei de Nacht Welf [W. Gutting in: Feierowend 1966 Nr. 22]. 1. PN. a. 'der heilige Wendelinus', Mönch und Einsiedler in den Vogesen, 6. Jh. n. Chr., sein Grab in Sankt Wendel ist ein bedeutender Wallfahrtsort; Volksheiliger, Nothelfer und Patron für viele Anliegen, bes. für das Vieh; ein Fest ihm zu Ehren am 20. oder 23. Oktober; vgl. PfWB Wendelsmarkt, -tag. Heiliger Wendelinus und die annere! [Kühn Palz 100]. Sankt Wändelin gäb uns Gnad [Ehrhardt 120]. Volksbr.: Steht eine Kuh vor dem Kalben, dann opfert man dem heiligen W. eine Kerze [Franz 229]. — b. männlicher VN, Wennel [vereinzelt, Rohr 210]; Zs.: PfWB Drehwendel. VR.: De Wendel kummt, de W. kummt, / de W. is schon da; / de W. hat in die Hosse geschiß, / was saht dann do sein Fraa? [ PS-Saalstdt]. — c. FN, nur in der Wend. Do geht's zu wie in Wennel's, 's werd gekocht un ausgeschott [ Gal-Brig Dornf Rußl]. — 2. ON. 'die Stadt St. Wendel', Sḁngd Wännel [Hussong Kirkel 127]. — RhWB Rhein. IX 419; LothWB Lothr. 537. [Bd. 6, Sp. 1245]
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