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weg-laufen bis weg-nehmen (Bd. 6, Sp. 1140 bis 1141) | |||
weg-laufen, st. weg-läuten, schw. weg-legen, schw. weg-lehnen, schw. weg-leiten, schw. weg-liegen, st. Weg-ling, m. weg-machen, schw. weg-mopsen, schw. weg-müssen, schw. weg-nehmen, st. weg-pappeln, schw. Weg-platscher, m. weg-putzen, schw. weg-putzieren, schw. weg-raffen, schw. weg-rappschen, schw. weg-räumen, schw. weg-reden, schw. weg-reiben, st. weg-reisen, schw. weg-reißen, st. weg-rennen, schw. weg-rollen, schw. weg-rücken, schw. weg-rupfen, schw. weg-rutschen, schw. weg-rütschen, schw. wegs weg-schaffen, schw. weg-schärren, schw. Weg-scheide, f. Weg-scheidt, ON Weg-scheißer weg-schenken, schw. weg-scheren, schw. weg-schicken, schw. Weg-schisser, m. weg-schlagen, st. weg-schleifen, schw. weg-schleppen, schw. weg-schmeißen, st. weg-schnappen, schw. Weg-schnecke, f. weg-schneiden, st. Weg-schnitt, m. weg-schöpfen, schw. weg-schucken, schw. weg-schüppen, schw. weg-schütten, schw. weg-schwätzen, schw. weg-seichen, schw. Weg-seicher, m. weg-singen, st. Weg-sprattel, m. Weg-spreit, m. Weg-spreiter, m. weg-stehen, st. weg-stehlen, st. Weg-stein, m. weg-stellen, schw. Weg-steuer, f. weg-stoßen, st. weg-strampeln, schw. weg-strecken, schw. weg-streichen, st. Weg-stück, n. weg-stumpen, schw. weg-stürzen, schw. Weg-tret Weg-treter weg-treten, st. Weg-tritt, m. weg-tun, st. weg-wälzen, schw. Weg-warte, f. Weg-weiser, m. weg-werfen, st. weg-wimmeln, schw. weg-wischen, schw. weg-wünschen, schw. Weg-zehrung, f. weg-zus, Adv. Weh, n. weh, Adj. wehcheln, schw. Wehe1, f. Wehe2 Wehe3 wehen, schw. Weh(e)-stand, m. Weh(e)-tag, m. Wehle Weh-leid, n. weh-leidig, Adj. wehmeln, schw. Weh-milch, f. Weh-mutter, f. Wehr1, n. (m.) Wehr2, f. | [Bd. 6, Sp. 1141] Ostbr HB-Höch IB-Rohrb Ingb]. Rhein. IX 346. — -legen schw.: 1. 'an eine andere Stelle legen, ablegen', -lee'e [vereinzelt, Lambert Penns 175]. Die Hinkel lee'e eweg 'legen ihre Eier an versteckte Stellen' [ KU-Kaulb Schmittw/O]. Volksgl.: Me Kind reibt mer die Zaahlaad (Zahnlade) mit me Oi, no legt mer's weg 'Einem zahnenden Kind reibt man den Kiefer mit einem Ei, das man dann aufhebt' [Fogel Beliefs Penns Nr. 1647]. — 2. 'krank werden', sisch w. [PS-Rodalb (Bernhard 185)]. — Rhein. IX 346. — -lehnen schw.: 'verleihen', -lehne [KL-Fischb LA-Impfl Lambert Penns 175]; Syn. s. PfWB lehnen 1 a. SprW.: D' Frää un Gail dut mer net geren w. [LA-Impfl]. — -leiten schw.: 'an eine andere Stelle leiten', -leide [ NW-Kallstdt]. — -liegen st.: 'bewußtlos sein', -leie [nördl. WPf]. Er leit eweg [ KU-Diedk]. 1. 'etwas beseitigen, an eine andere Stelle bringen', -mache [mancherorts, Karch Jockgr/Nd'horb 216 Lambert Penns 175]; Duwak w. 'Tabak ernten' [ BZ-Mühlhf]; de Dreck ewegmache [ LU-Limbghf]; d' Maulemberhaife (Maulwurfshügel) w. [ LA-Herxh]; sich de Bruch w. losse [ LU-Böhl]. RA.: Mach dich eweg! [vereinzelt]. — 2. 'viel essen'; ebbes ewegmache [KU-Bedb NW-Haßl, Bernhard 185 Otterstetter 201]; Syn. s. PfWB vollfressen, PfWB wamschen. — 3. 'einen trinken'; eener w. [ KB-Zell]; Syn. s. PfWB betrinken, PfWB trinken 1 a. — 4. 'töten, einen Fötus abtreiben' [vereinzelt, Otterstetter 227]. — 5. 'betäuben' [ GH-Neubg]. Er hot mich eweggemacht [ PS-Geisbg]. — -mopsen schw.: 'stehlen', -mopse [ PS-Ruhbk]; Syn. s. PfWB stehlen. — -müssen schw.: 'fortmüssen', -misse [vereinzelt, Lambert Penns 175]. AR.: Guten Tag Frau Schroth / Wann backen Sie Brot? / Wann backen Sie Weck? / Du muscht weg! [ KB-Marnh]. — -nehmen st.: 1. a. 'von einer bestimmten Stelle fortnehmen', -nemme [mancherorts, Karch Jockgr/Nd'horb 210 Lambert Penns 175]; 's Bescht ewegnemme [ NW-Hardbg]. 's Graskorn nimmt em Acker veel eweg 'zehrt Bodennährstoffe' [ KU-Schmittw/O]. RA.: Nemm die lange Heese (Hächse 1 f) weg! 'Nimm deine Beine hier weg' [ KB-Kerzh]. Die nemmt der kän Dokter mer weg, von Schlägen [ Rußl-Katht]. Wann ich dem was wegnemm, is der Deiwel net weit [ Gal-Dornf]. Du hoscht mer's Wort vum Maul weggenumme 'Du sprichst aus, was ich denke' [NW-Wachh, KU-Kaulb Schmittw/O RO-Obd Fogel Prov. Penns Nr. 1247]. Er gebbt's 'm wie der Stefan seiner Gluck: Drei Kerncher hot'r hiegestraait un zwee hot'r widder weggenumm [ Gal-Sap]. Volksgl.: So as en Krankes leichder sterwe kann, brauch mer em juscht es Koppekisse w., no sterbt's glei [Fogel Beliefs Penns Nr. 605]. — b. 'stehlen' [ NW-Neidfs BZ-Dierb]; Syn. s. [Bd. 6, Sp. 1142] PfWB stehlen. — 2. 'geschnittenes Getreide armweise aufnehmen', eine Frauenarbeit [ LA-Gommh Nußd BZ-Dierb GH-Kand]; vgl. PfWB glecken. Die Weibsleit nemmen die Frucht eweg [ LA-Gommh]. — 3. 'subtrahieren' [PS-Schmalbg Land]. —
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