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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Wecke-rupfen bis Weck-samen (Bd. 6, Sp. 1119)
 
Wecke-rupfen
Weck-füllsel, n.
Weck-holder
Weck-knopf, m.
Weck-kuchen, m.
Wecklingen, ON
Weck-mehl, n.
Weckmehl-kuchen, m.
Weck-rupfen, n.
Weck-sack, m.
Weck-samen, n.
Weck-schnitte, f.
Weck-stück, n.
Weck-suppe, f.
Wedel1, m.
Wedel2, m.
wedeln, schw.
weder, Konj.
Wederich
Wedler
Weed, f.
weeden, schw.
Weed(en)-brunnen, m.
Weed(en)-garten, m.
Weed(en)-gasse, f.
Weed(en)-graben, m.
Weed(en)-platz, m.
Weed(en)-treppe, f.
Weed(en)-wiese, f.
Weel
Wees
Wees'chen
Weeträä
Weetree
Wefze
Weg, m.
weg, Adv.
weger, Adv.
hin-weg, Adv.
hin-weger, Adv.
weg-achielen, schw.
weg-ackern, schw.
weg-beißen, st.
weg-bläffen, schw.
weg-blasen, st.
weg-bleiben, st.
Weg-blume, f.
weg-brechen, st.
weg-brennen, schw.
weg-bringen, schw.
weg-brunzen, schw.
weg-drücken, schw.
Wege-breit, m.
Wegedorn-beere, f.
Wegel
wegeln, schw.
Wegeln-burg, f.
wegen1, Präp.  m.  Gen.,  m.
wegen2, schw.
Weger-arsch, m.
Wegerich, m.
Wegerich-tee, m.
weger(t), Adv.
Wege-spreit
weg-essen
Wege-tret(er), m.
weg-fahren, st.
weg-fallen, st.
weg-fangen, st.
weg-fegen, schw.
weg-fingern, schw.
weg-fliegen, st.
weg-fressen, st.
weg-führen, schw.
weg-geben, st.
weg-gehen, st.
wegger
Weg-gericht, n.
weg-grappschen, schw.
Weg-gras, n.
weg-grippsen, schw.
weg-gucken, schw.
weg-haben, schw.
weg-hacken, schw.
weg-hängen, schw.
weg-heben, st.
weg-hexen, schw.
weg-holen, schw.
weg-hören, schw.
wegig, Konj.
weg-jagen, schw.
Weg-kacker, m.
weg-kapern, schw.
weg-kehren, schw.
weg-kitschen, schw.
weg-kommen, st.
weg-kratzen, schw.
Weg-kreuz, n.
weg-lachen, schw.
Weg-lange, f.
  Wecke-rupfen s. PfWB Weckrupfen.
 
  
Weck-füllsel n.: 'Bratenfüllung mit Brötchen', für Gänse-, Enten-, Hühner-, Zickelbraten, Weckfillsel (węgfilsəl) [ RO-Obd Pirmas]. — -holder s. PfWB Wacholder. — -knopf m.: 'Kloß aus eingeweichten Brötchen, Semmelknödel', -knepp Pl. [RO-Obd Pirmas BZ-Albw Hussong Kirkel 170]; vgl. PfWB Knopf 1 g; Weckknepp mit Obscht [ RO-Obd]. — -kuchen m.: eine Kuchenart, -kuche [Beam Penns 106].
 
  
Wecklingen ON: Dorf im Kr. IB, Wecklinge [ IB-Ballw]. Neckname für die Bewohner: Geißbeck [ IB-Herbh]. a. 1237: Wegkelingen [Christmann SN I 615].
 
  
Weck-mehl n.: 'Paniermehl', -mehl, -mähl [vereinzelt, Vogelgesang Bliesmg 175]. Die Kotlett wern paniert mit W. [ PS-Erfw].
 
  
Weckmehl-kuchen m.: eine Kuchenart, Weckmehlkuche [ KL-Schwedb].
 
  
Weck-rupfen n.: 'das Ausziehen der giftigen Herbstzeitlosen aus dem Boden', Frühjahrsarbeit, Weckroppe (węgrǫbə) [ NW-Geinsh]; vgl. PfWB Weck 4 a. — -sack m.: 'Brötchenbeutel', -säckel Dim. [ NW-Neidfs]. — -samen n.: 'Prüfung, die mit einem Weck belohnt wird', wohl ein Wortspiel aus Weckexamen [PfId. 183]. Em Oschterthal hannse de schöne More gehat, daß am Exame net nore die Kinn, sonner ach die Schöfferät Weck krieht hann; drom senn se ach immer all en die Wecksame gang [PfId. 183]. —