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Scheuer-lumpen bis Scheuer-seil (Bd. 5, Sp. 944 bis 945) | |||
Scheuer-lumpen, m. Scheuer-marder, m. Scheuer-mardel, m. scheuern1, schw. scheuern2 Scheuer-plätsche, f. Scheuer-rappelskor, n. Scheuer-rolle, f. Scheuer-rute, f. Scheuer-schopf, m. Scheuer-schwalbe, f. Scheuer-seil, n. Scheuer-tenn, n., m. f. Scheuer-tenne, n., m. f. Scheuer-tor, n. Scheuer-tuch, n. Scheuer-tür, f. n. Scheuer-türchen, f. n. Scheuer-wand, f. Scheuer-wiese, f. Scheu-klappe, f. Schau-, f. Scheu-lappen, m. Scheu-leder, n. Scheune, f. Scheunen-drescher, m. Scheusal, n. scheußlich, Adj. Schewatz schewatzich Schewiot (Cheviot), m. schewro, Adj. Schewro-leder, n. Schez, m. schibbeln schiberäcks, Adj. schiberacksen, schw. Schiberäckser, m. schiberacksig, Adj. schibes Schicht, f. Schichtel, m. schichten, schw. schick, Adj. Schick1, m. Schick2, m. f. Schicke, m. f. Schick-backen, m. Schickchens, n. schicken1, schw. schicken2, schw. schicken-machen, schw. schicker, Adj. Schicker1, m. Schicker2, m. schicklich, Adj. Schicksal, n. Schicksals-blümchen, n. Schicksals-schlag, m. Schickse, f. Schicksel, f. schicksen, schw. Schick-tabak, m. Schick-zähne, Pl. Schiebe Schiebe-bock, m. Schiebe-fenster, n. Schiebel Schiebe-leiter, f. Schiebel-klicker, m. schiebeln, schw. schibbeln, schw. Schiebel-reif, m. schieben, st. Schieben-rädchen, n. Schiebens Schiebe+-ochse, m. Schieber, m. schieberäcks schieberacksen schieberacksig Schieber-bande, f. Schieber-deutsch, n. Schieberei, f. Schieber-gesellschaft, f. Schiebe-riemen, m. Schieber-kores, n. Schieber-kraut, n. schiebes, Adj. Schiebe-sack, m. schiebes-gehen, schw. Schiebe-tasche, f. schiebig Schieb-ochse Schieb-riemen Schiebung, f. Schieb-zange, f. Schied Schiede Schiede-leute, Pl. | 1. 'Marder, der sich in der Scheune aufhält', Scheiermarder, -mardel, s. PfWB Marder [mancherorts]. — 2. 'ausgehöhlte, dem Totenkopf nachgebildete Futterrübe mit brennender Kerze im Innern', Scheier- mardel [ LU-Neuhf]; vgl. PfWB Rübenlicht. Mit dem Sch. schreckt man nachts die Kinder mit dem Ruf: Die alt Hex kummt! oder: Do kummt en feiricher Mann! [ebd.]. 1. 'mit nassem Lumpen, durch kräftiges Reiben reinigen; polieren', scheiere (aiərə) [vereinzelt WPf NPf mancherorts NWPf nördl. u. mittl. VPf, Lambert Penns 132], schauere [verbr. WPf westl. NPf, Christmann Kaulb 20], schaure [vereinzelt WPf NPf], schoure [ IB-Habkch], schouere [ IB-Rohrb], schauwere [ KU-Heinzhs], schuere u. schure [lothr. SWPf, PfId. 129 Glass 112]; Zs.: ab-, durch-, PfWB verscheuern; Syn.: PfWB abreiben 3, PfWB aufreiben 1, PfWB aufwäschen, PfWB aufziehen I 5, PfWB aushudeln, PfWB putzen 1 f, PfWB fegen 1 b, PfWB schrubben, PfWB schrubbern, PfWB strupfern; 's G'scherr (die Dafel, de Herd, die Trepp) sch. [Lu'haf]. — 2. 'ab-, durchreiben, wund reiben' [verbr. wie 1]; vgl. PfWB aufreiben 2 a. Er hot sich g'scheiert 'sich die Haut wund gerieben' [ LU-Opp]. — Südhess. V 263/64; RhWB Rhein. VII 965; LothWB Lothr. 469; ElsWB Els. II 431. [Bd. 5, Sp. 945] — -schwalbe f.: = PfWB Rauchschwalbe 1, Scheierschwallem [Beam Penns 91]. Volksgl.: Wammer'n Scheierschwalm dotmacht, gewwe die Kih bludichi Millich [Fogel Beliefs Penns Nr. 761]; vgl. PfWB totmachen 1 a. — -seil n.: = PfWB Scheuerrolle, Scheiersääl, -saal, s. PfWB Seil [ RO-Duchr/O'hs NW-Kallstdt]. a. 1764: 1 scheuer Sayl [Kurpf. 1375 (KL-Mackb)]. —
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