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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Schatten-amarelle bis schättern1 (Bd. 5, Sp. 890 bis 891)
 
Schatten-amarelle, f.
Schatten-baum, m.
Schatten-bild, n.
Schatten-blume, f.
Schatten-fänger, m.
Schatten-riß, m.
Schatten-seite, f.
Schatten-strich, m.
Schatter
Schatter-gans, f.
schättern1, schw.
schättern2, schw.
Schatt-holz, n.
schattig, Adj.
schättig, Adj.
Schatulle, f.
Schatz, m.
Schätz(e)lerei, f.
schätzeln, schw.
schatzeln, schw.
schätzen, schw.
Schätzer, m.
Schätz-geld, n.
Schätzum, m.
Schatzung, f.
schätz-wohl, Adv.
Schau, f.
Schaub, m.,  f.,  n.
Schaub+-dach, n.
Schaub-decker, m.
Schauben-, m.
Schaub-ding, Gen.?
Schaube, f.
schauben, Adj.
Schauben-decker
Schaub-läuten, n.
Schaub-stecken, n.
Schaude
Schauder, m.
schaudern, schw.
schauen, schw.
Schauer1, m.
Schur2, m.
Schauer2
Schauer3
Schauer-delle, f.
schauerig
schauern1, schw.
schauern2
Schauern-heide, f.
Schauern-heim, ON
Schaufel, f.
schaufeln, schw.
Schaufel-pflug, m.
Schaufel-stiel, m.
Schau-fenster, n.
Schaukel, f.
schaukeln, schw.
Schau-lappen
Schaule, f.
Schau-leder
Schau-leute, Pl.
Schaum, m.
Schaumel, m.
schaumen, schw.
schäumen, schw.
schaumig, Adj.
Schaum-löffel, m.
Schaum-schläger, m.
Schaum-schüssel, f.
Schaumsel, n.
Schaupe, f.
Schau-pflug, m.
schaurig, Adj.
Schau-spieler, m. f.
Schau-spielerin, m. f.
Schauß, m.
Schaute
schäwatzig
scheck, Adj.
Scheck, m. f.
Schek, m. f.
Schecke, m. f.
Scheke, m. f.
schecken-höckerig, Adj.
scheckicht, Adj.
scheckig, Adj.
schekig, Adj.
scheck-regekig, Adj.
schecksen
Scheck-vieh, n.
Scheddim, m.
scheech
scheel, Adj.
Scheel-auge, n.
Scheel-auger, m.
scheel-augig, Adj.
scheel-äugig, Adj.
scheelen, schw.
Scheeler
   Schatten-amarelle f.: eine Sauerkirschensorte, Schaddemorelle [ LU-Friesh]. Südhess. V 207. — -baum m.:
1. = PfWB Ahorn, Schäddebääm [ BZ-Silz]. —
2. Dim.
a.
α. 'kleines Kind, das der jungen Mutter ermöglicht, von der Feldarbeit befreit zu werden und sich (im kühlen Schatten) der Erziehung zu widmen', Schaddebäämche [ BZ-Dernb]. —
β. 'Kind, das von der Mutter oft spazieren getragen wird' [Kus HB-Kirrbg]. Begegnende fragen mit verstecktem Hohn, ob sie sich ein Schaddebäämche angeschafft hat [ HB-Kirrbg]. —
b. 'leichte Arbeit' [Kus]. — -bild n. : 'durch den Schatten von Fingern oder ausgeschnittenen Figuren entstehendes Bild', -bild, Pl. -bilder [FR-Albsh, Lambert Penns 131]. — -blume f. : 'die Blume Majanthemum bifolium', in der Wend.: Rihr mich nit an, du Schaddeblumm! [Zweibr u. Umg. (Wilde 222)]. Vgl. PfWB Maiglöckchen 2. RhWB Rhein. VII 948. — -fänger m. : 'schlechter Torwart im Fußballspiel', -fänger [NPf (Thielen 96)]. — -riß m. : wie schd., -riß [ BZ-Dernb]. — -seite f. :

[Bd. 5, Sp. 891]
'dem Licht abgewandte Seite', -seit [ RO-Dielkch, mancherorts]; Ggs.: Licht-, PfWB Sonnenseite. SprW.: Alles hot sein Licht- un Schaddeseire [ LU-Alsh/Gr]. Südhess. V 207. — -strich m. : 'dicker, kräftiger Strich, der beim Schreiben durch das Spreizen der Feder beim Abwärtsziehen entsteht', -strich [ RO-Dielkch Obd LU-Oggh NW-Frankeck LA-Maik BZ-Dernb]. Südhess. V 207.
 
 
Schatter s. PfWB Abschatter.
 
  
Schatter-gans f.: 'Frau, die viel redet, ausplaudert', Schaddergans [ GH-Schwegh]; Syn. s. PfWB Quatschmaul.
 
  
schättern1 schw.: 'klirren, dröhnen, vibrieren, rappeln', von einem rissigen Gegenstand, einem Musikinstrument, scheddere [Lu'haf BZ-Billh Dernb Feierowend 22. 9. 1956]; vgl. PfWB schottern, PfWB schuttern; 's schärrert [ BZ-Dörrb]. 's Fenschder (Die Glock) scheddert [ BZ-Dernb]. Südhess. V 208; RhWB Rhein. VII 950.