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nach-laufen bis nach-machen (Bd. 5, Sp. 16 bis 18) | |||
nach-laufen, st. Nach-läufer, m. Nach-läuferchens, n. Nach-laufmännchens, n. Nach-laufsich, n. nach-läuten, schw. nach-legen, schw. Nach-lese, f. nach-lesen, st. nach-lugen nach-machen, schw., st. nach-mähen, schw. nach-messen, st., schw. Nach-mittag, m. nach-mittags, Adv. Nachmittag(s)-gottesdienst, m. Nachmittag(s)-kirche, f. Nachmittag(s)-schule, f. Nach-namen, m. Nach-ohmet, f. Nach-ort, n. nach-pappeln, schw. nach-patschen, schw. nach-plappern, schw. nach-plärren, schw. nach-plaudern, schw. nach-prüfen, schw. Nach-prüfung, f. Nach-räder, Pl. nach-recheln1, schw. -rechen, schw. -recheln, schw. -rechnen, schw. Nach-rede, f. nach-reden, schw. Nach-regen, m. nach-reißen, st. nach-reiten, schw. nach-rennen, schw. nach-ribbeln, schw. Nach-richt, f. nach-richten, schw. Nachricht-order, f. nach-rücken, schw. nach-rufen, st. nach-rühren, schw. nach-säen, schw. nach-sagen, schw. nach-salzen, st., schw. nach-sausen, schw. nach-schärren, schw. nach-schicken, schw. nach-schieben, st. Nach-schießen, n. nach-schlagen, st. nach-schleichen, st. nach-schleifen, schw. nach-schleppen, schw. nach-schlockern, schw. nach-schlupfen, schw. nach-schmeißen, st. nach-schreiben, st. nach-schüren, schw. Nach-schurgelns, n. Nach-schwarm, m. nach-sehen, st. nach-setzen, schw. nach-simulieren, schw. nach-singen, st. nach-sitzen, st. Nach-sommer, m. Nach-speise, f. Nach-springelchens, n. nach-springen, st. nächst nach-stehen, st. nach-steigen, st. nach-stellen, schw. nächstens, Adv. Nach-steuer, f. nach-stiefeln, schw. nach-stoppeln, schw. nach-streichen, st. nach-stufen, schw. Nacht, f. Nach-tabak, m. Nach-tag, m. nach-tanzen, schw. Nacht-arbeit, f. Nacht-blume, f. Nacht-brand, m. Nacht-brenner, m. Nacht-bumpel, f. Nacht-bumper, f. Nacht-dienst, m. Nacht-drücken, n. Nach-teil, m. Nacht-einung, f. nächten1, Adv. nächten2, schw. | 1. von Mensch und Tier a. α. 'zu Fuß mit Abstand folgen', noo(ch)laafe, -lääfe, s. PfWB laufen [verbr., auch Auslandspfälzer]; em Wache (em Plug, de Sämaschin) n. [ LU-Neuhf]. RA.: de leere Schäs noolaafe 'leer ausgehen', von einer Erbschaft, einer Geldforderung [KL-Trippstdt Kaislt Guentherodt Frz. 69 Krieger 17, 31]; vgl. Bed. 1c u. nachrennen. Laaf grad deiner Nas noo! 'Geh, wohin du willst!' [ KB-Albish]; vgl. PfWB nachstiefeln, PfWB -schlockern. — β. 'nachrennen, eilig folgen, verfolgen'. Wenn plötzlich ein Hase aufspringt, sagt man: Laaf em noo un lee em Salz uf die Pritsch un hääß en Plattkopp [ RO-Semb]. VR.: A, B, C, die Katz laaft im Schnee; De Hund laaft ehr noo un beißt ehr in die Kloo (Klaue) [ ZW-Hornb]. — b. 'in anhänglicher Art folgen, um die Gunst werben, zugetan sein'; vgl. PfWB nachschleichen. α. Das Kind lääft er (der Mutter) iwweral nooch, sie [Bd. 5, Sp. 17] kann kän Minutt vun em fortgeh [ PS-Erfw]. Er laaft em uf Schritt un Tritt noo [KL-Stelzbg, verbr.], uf em Fuß noo [Spey NW-Haßl], laaft em noo wie e Bommerhindche [HB-Kirrbg, in Var. verbr.]. Ich laaf em net (noch lang net) noo 'dränge mich nicht auf' [KU-Schmittw/O Krämer Gal 153]. RA.: Der sieht net un heert net un laaft kenner Herd nooch 'ist unfolgsam' [ LU-Oggh, mancherorts]. — β. Er lääft er uf Sock un Sohl noo 'bewirbt sich auffallend um ihre Gunst' [ KU-Schmittw/O]. Sie lääft em schun lang nooch un verstellt em Wäg un Stäg [ PS-Erfw]. Sie laafen enanner noo 'haben eine Liebelei' [KB-Kriegsf, verbr.]. Er laaft jedem Schorzzippel (Schorz) noo, von einem Schürzenjäger [ KL-Neukch, GH-Zeisk]. VR.: Gelle, Modder, s' is net wohr, / so'me Bu laaf ich net noo. / so'me Bu, wie das änner is, / nooselaafe schäm ich mich [ PS-Saalstdt]. — c. 'sich bemühen', auch: 'sich vergebens bemühen', insbes. um die Einbringung einer Forderung; seim Geld n. [verbr.]. Der kammer n. 'Von mir bekommt er nichts' [ LU-Opp, mancherorts]. De Jud hot den ganze Kram geliewert un seim Geld horre kenne nochlaafe [FR-Hettldh (PfRSch 29. 10. 1933)]. Jetz kann er dem Beddel noochlääfe, von einem Bankrotteur [ GH-Hagb]. RA.: Jetz hot er 's Noolaafe 'das Nachsehen' [Don (Steinmetz)]. — 2. sachl. a. 'nachrollen'. Der Wache lieft ze stark nooch. Dreh zu! 'Der angehängte Wagen schiebt bergab den Vorderwagen. Dreh die Bremse zu!' [ BZ-Dernb]. — b. = PfWB nachgehen 2. Die Uhr lääft noo [ KU-Bedb]. — Südhess. IV 872; RhWB Rhein. V 198/99; ElsWB Els. I 566. 1. a. 'lesen, was vorgelesen wurde', noo(ch)lese [verbr.]. In de Schul muß mer immer n. [ NW-Haßl]. — b. 'durch Lesen in Erfahrung bringen oder überprüfen'. Du kannscht jo n., eb's wohr esch [ BZ-Dernb]. — 2. 'Nachherbst halten' [ BZ-Dernb, vereinzelt]; vgl. PfWB nachherbsten. — Südhess. IV 873. — -lugen [Bd. 5, Sp. 18] schw.: 'nachsehen'. Jetz kann er der Schlääf (Schleife) noolue, jetz is der Has über die Heh [IB-Blieskst (PfId. 101)]. ElsWB Els. I 579. — -machen schw., st.: 1. 'nachahmen', noo(ch)mache [verbr., auch Auslandspfälzer]; vgl. PfWB nachäffen; n. wie e Babbegei (e Aff) [RO-Sippf, verbr.]. Der frech Aff macht mer alles noo [ KU-Schmittw/O]. Die macht de Mode noo [ ZW-Bechhf]. — 2. enanner noo(ch)mache 'sich beeilen', s. PfWB einandernach. — Südhess. IV 873/74; LothWB Lothr. 377; ElsWB Els. I 643. —
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