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Schubkarch-rad bis Schublad(en)-schmuser (Bd. 5, Sp. 1466 bis 1467) | |||
Schubkarch-rad, n. Schubkarchs-, n. Schubkarch-rennen, n. Schubkarch-spange, f. Schubkarch-stand, m. Schubkarch-stollen, m. Schubkarch-trage, f. Schub-kasten, m. Schub-lade, f. Schublad(en)-kratzer, m. Schublad(en)-schieber, m. Schublad(en)-schmuser, m. Schublad(en)-tänzer, m. Schublad(en)-zieher, m. Schubler Schub-sack, m. schubsen, schw. Schubser, m. schucheln schüchter, Adj. schüchtern Schuck1, m. Schuck2 Schuck3, m. schuck, Interj. Schucke Schückelchen schucken1, schw. schucken2, schw. Schucker, m. schucker, Adj. schuckerig, Adj. schuckern, schw. schückern, schw. Schuckert, m. Schuck-freier, m. Schuck-karch Schuckser, m. Schudel-pudel, m. Schuf Schufer, m. Schufer-buckel, m. schuferig, Adj. Schufer-platz, m. Schuffe, f. Schüffel, f. Schüffel-haue, f. schüffeln, schw. Schüffel-streusel, n. schüffern, schw. Schuft, m. schuften1, schw. schuften2, schw. schuftig, Adj. Schuftikus, m. Schuft-nickel, m. schugeln, schw. Schuh, m. Schuh-apfel, m. Schuh-bändel, m. Schuhen-, m. schuh-barfuß, Adv. Schuh-bürste, f. Schuh-eisen, n. schuhen Schuhenbändel-händler, m. Schuh-fabrik, f. Schuh-fett, n. Schuh-flicker, m. Schuh-geschäft, n. Schuh-haken, m. Schuh-handel, m. Schuh-kappe, f. Schuh-knöpfer, m. Schuh-knüpfer, m. Schuh-laden, m. Schuh-lamel, m. Schuh-land, n. schuh-lang, Adv. Schuh-lappen, m. Schuh-lasche, f. Schuh-leder, n. Schuh-leist, m. Schuh-löffel, m. Schuh-lumpen, m. Schuh-macher, m. -mächer, m. Schuhmacher-ahle, f. Schuhmacher-arbeit, f. Schuhmacher-hammer, m. Schuhmacher-seule, f. Schuhmacher-stuhl, m. Schuh-mörder, m. Schuh-nagel, m. Schuhnagels-kopf, m. Schuh-naß, n. Schuh-nestel, m., n., f. Schuhen-, m., n., f. Schuh-nummer, f. Schuh-platte, f. | 1. 'herausziehbares Fach in einem Möbelstück', Schublad [verbr., PfId. 129 Müller Dietschw 68 Schneckenburger 58]; Dim. Schublädl [Braun Lääsebuuch 215]; zum Pl. s. PfWB Lade; Zs.: Äsch-, Brot- 1, Tisch-Freß- 1, Geld-, Grusch-, PfWB Hexenschublade, PfWB Nähzeugschublädel. Ich zieh die Schublad, spitz es Blej [Kraus Arwed 34]. De Dicke macht die Schublad uff [Damm Nawwel 26]. RA.: Gell, du hoscht 's Maul (dein Mailche) in de [Bd. 5, Sp. 1467] Sch. leie geloß? (sagt man bes. zu einem Kind, das nicht reden will) [KU-W'mohr, so und in Var. verbr., auch Don Gal Buch]. Er kummt net vun de Sch. eweg 'Er ißt dauernd aus der Brotschublade und verdirbt sich den Appetit für die Mahlzeit' [ KU-Schmittw/O]. Die Kinner hänge de ganze Dag an de Sch., dass. [ LU-Opp]. Er hot net Brot iwwer Nacht in der Sch. 'ist sehr arm' [NPfGV 1974 36]. Das is rund wie e Sch., scherzh. vom Gegenteil [Hebel 19]. Ein alter Witz is aus de unnerscht Sch. [Krieger 43]. KR. (Fingerspiel): Ätsch, schawe Riebche, de Bäcker hat e Biebche, de Bäcker hat e Mädche wie e Schublädche [ KU-Diedk]; Var. s. PfWB ätsch, PfWB schaben 1 b. Einen VR. s. PfWB David. a. 1537: Ein speißschanck mit Sechs fach oder schupffladen [SpeyTreudInv.]. a. 1571: Item 1 Langer schreyb thisch mit 2 schubladen [ZweibrKellR]. — 2. a. 'selbstgefertigter Schlitten' [ IB-Ensh RO-Schmalfhf]; Syn. s. PfWB Kinderschlitten. — b. 'Klappe an der Hinterseite der Knabenhose' [Ingb ZW-Hornb Wiesb]; vgl. PfWB Hosenklappe. — c. 'Frackschöße', Pl. Schublare [ PS-O'simt]. — d. 'Mund' [ZW-Gr'bundb PS-Burgalb Gersb KB-Kriegsf GH-Zeisk, Pirmas (Otterstetter 236)]; Zs.: Brot- 2, PfWB Freßschublade 2; Syn. s. PfWB Gusche 1 b. Mach die Sch. uf! 'Rede!' [ PS-Burgalb]. RA.: Loß d' Sch. zu, 's Brout esch grozig! 'Halte den Mund, du redest Unsinn!' [ GH-Zeisk]. — Südhess. V 785/86; RhWB Rhein. VII 1910/11 Schupplade und K. VII 40; LothWB Lothr. 467; ElsWB Els. I 556.
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