Schrotten-haufen, m.Schrotten-stempel, Pl.Schrotten-walze, f.Schrott-schäse, f.schrubatzig, Adj.schrubbchenschrubbenSchrubberschrubbernSchrubb-kopfSchruft, f.Schrulle, f.schrullig, Adj.schrummschrummen, schw.SchrumpelschrumpeligschrumpelnSchrumpfchen, n.Schrumpfel, f.Schrumpfel-auge, n.Schrumpfel-bunzel, f.Schrumpfeler, m.Schrumpfel-gesicht, n.schrumpfelig, Adj.schrumpfeln, schw.Schrumpf(el)-pumpel, f.schrumpfen, schw.schrumpfligSchrumpfungSchrumpumpelSchrunde, f.SchrundelSchrunden-gusche, f.Schrunden-maul, n.schrundig, Adj.Schrung-rebe, f.Schrunzel, f.Schrunzel-bunzel, f.schrunzelig, Adj.schrunzeln, schw.schrunzligschruppchen, schw.schruppen, schw.Schrupper, m.Schrupper-besem, m.Schrupperei, f.schruppern, schw.Schrupper-stiel, m.Schrupp-feile, f.Schrupp-hobel, m.Schrupp-kopf, m.Schruppsel, n.schruppsen, schw.Schruze, f.schruzen, schw.sch-schscht, Interj.Schub, m.Schupf, m.Schub-besen, m.Schübe, f.Schübel, m.schübelecht, Adj.Schubeler, m.Schubel-klicker, m.schubeln, schw.Schubel-röllchen, n.schuben, st., schw.schupfen, st., schw.schüpfen, st., schw.Schuber1, m.Schuber2Schuber+-geld, n.Schuber-sack, m.Schubiack, m.schübig, Adj.Schub-karch, m.Schub-karren; Schupf-, m.Schuck-, m.Schubkarch-arm, m.Schubkarchs-, m.Schubkarren-, m.Schubkarch-baum, m.Schubkarch-bock, m.Schubkarch-korb, m.Schubkarch-lande, f.Schubkarch-laufen, n.Schub-kärchler, m.Schubkarch-rad, n.Schubkarchs-, n.Schubkarch-rennen, n.Schubkarch-spange, f.Schubkarch-stand, m.Schubkarch-stollen, m.Schubkarch-trage, f.Schub-kasten, m.Schub-lade, f.Schublad(en)-kratzer, m.Schublad(en)-schieber, m. | Schrotten-haufen m.: 'Haufen vom Acker aufgelesener Steine', Schroddehaufe [ ZW-Wiesb KL-Hoheck Ottbg PS-Münchw NW-Haardt]; Syn. s. PfWB Steinhaufen. — -stempel Pl.: 'Füße', scherzh., verächtl., Schroddeschdembel [Glückstein 80]; Syn. s. PfWB Fuß 1 a. — -walze f.: 'Straßenwalze', Schroddewalz [Spey].
Schrott-schäse f.: 'schrottreifes Fahrzeug'. Dei alti Schrottschees - 's esch zum Lache! - / do esch känn Staat mäh mit se mache [Runck Hand 82].
schrubatzig Adj.: 'widerwärtig, widerspenstig'; schruwatzich (ruwadsiχ) [ IB-Erfw/Ehling]; vgl. PfWB schabätzig; e schruwatzicher Kerl [ IB-Erfw/Ehling].
schrubbchen, schrubben, Schrubber, schrubbern s. PfWB schruppchen, PfWB schruppen, PfWB Schrupper, PfWB schruppern; Schrubb-kopf s. [Bd. 5, Sp. 1456] PfWB Schruppkopf.
Aus den Nachträgen Schruft f.: 'Ofentür am großen Backofen', Schruft [Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 1994 198 mit Abb.]. Südhess. V 772; RhWB Rhein. VII 1822 Schruff-türe. Schrulle f.: 1. 'unsinnige Idee, sonderbare Laune', Schrull [GH-Schwegh IB-Ensh (Glass 111)], Pl. -e [ebd.]; vgl. PfWB Laune, PfWB Naupen; Syn. s. PfWB Narrheit, PfWB Schnakes2 1. — 2. 'launenhafte, sonderbare, schrullige Frau' [PS-Rodalb (Bernhard 168) BZ-Stein (Ehrhardt 133)]; e aldi Schrull [Bernhard 168]. — 3. 'dicker Klicker, den man zum Ziel schießt, rollt' [ FR-Grünstdt]; vgl. PfWB Schrumpfel 3. — Zu Bed. 3 vgl. DWB DWb. IX 1768 schrollen 'rollen'. — Südhess. V 772; RhWB Rhein. VII 1823.
schrullig Adj.: 'von sonderbarem Benehmen, launenhaft', schrullisch (ruli) [Henn Mda.-Int. 62]. Südhess. V 772.
schrumm Schallw.: Nachahmung des tief schwingenden Tons der Baßgeige; schrumm-widibumm [Müller Luscht un Lewe 75]; vgl. PfWB schrummen. Südhess. V 773; RhWB Rhein. VII 1823. | |