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Schnepp(en)-kappe bis Schnerze (Bd. 5, Sp. 1329 bis 1330) | |||
Schnepp(en)-kappe, f. Schnepper, m. Schnepper-kappe, f. Schnepp-kette Schnerch Schnerkel Schnerre Schnerremer schnerren Schnerrmaul Schnerze schnettern Schnetz, m. schnetzen Schnetzer, Pl. schneuzen, schw. Schneuz-haken, m. Schneuz-tuch, n. schnibbern, schw. Schnibelschnabel, m. Schnick, m. schnick schnicke Schnickel, m. Schnickel-fritz, m. Schnickel-schnackels, n. schnicken, schw. Schnicken-fickens, n. Schnicker, m. Schnickes, m. Schnick-schnack, m. schnicksen, schw. Schnie Schniebe Schniede Schniefen-berg, ON schniegeln, schw. schnien Schniep schniere schniffeln Schniftenberger-hof, m. Schnillje, f. Schnillje-hut, m. Schnillje-schal, m. Schnillje-tuch, n. schninzen schnipfeln schnipfen, schw. Schnipfer, m. Schnippchen1, n. Schnippchen2 Schnippe, f. Schnippel, m. Schnippelchens-bohnen, Pl. Schnippeler, m. schnippeln, schw. Schnipp(en)-kappe, f. Schnipper, m. schnipperig, Adj. Schnippes, m. schnippisch, Adj. Schnipp-schnapp, n. schnippsig, Adj. Schnips, m. Schnipsel, m. schnipseln, schw. schnipsen, schw. Schnipser, m. Schnipserei, f. Schnipserin, f. Schni-schna-schnak Schniß Schnitt, m. Schnitt-bank, f. Schnitt-birne, f. Schnitt-blumen, Pl. Schnitt-brühe Schnittchen Schnitte, f. m. Schnitten, f. m. Schnittel Schnitter, m. Schnitterin, f. Schnitterlich, m. Schnitters-leute, Pl. Schnitt-fräse, f. Schnitt-fräser, m. Schnitt-gans, f. Schnitt-holz, n. schnittig, Adj. Schnitt-laub, m. n. Schnitt-lauch, m. Schnittlauch-locke, f. Schnittlauch-salat, m. Schnittlauch-soße, f. Schnittlauch-stückchen, n. Schnittlich Schnittling, m. Schnitt-most, m. | [Bd. 5, Sp. 1330] pekapp [KU-A'glan Kaulb Kus WD-Niedkch IB-Ensh (Glass 106) Reinh ZW-Bechhf Bottb KL-Gimsb Nanzdzw Reichb Weltb Wörsb PS-O'simt Pirmas (Kieffer 71) Rodalb (Bernhard 165) FR-Albsh Buch-St. Onufry, Bayer Hackm. 62 Schandein Bav. IV,2 271 Schandein Ged. 248 Heeger Tiere II 12 Juner 89 Wilms Alph. 49], Schneppkapp [KL-Weilb Buch-Illisch, Braun Lääsebuuch 252 Thielen 101 Albrecht 111], Schnabbekapp [IB-Ommh (Walle 32)]; Pl. Schneppekappe [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB Kappe 1a, PfWB Kappendach 1, PfWB Kappenschüppe, PfWB Schneppe 2, PfWB Schnepperkappe, PfWB Schüppenkappe. Hot ufem Kopp e' Schneppekapp; / So steiht die Gass er uf' un' ab [Schandein Ged. 67]. Ich traa dehääm e Schnäbbekabb - wääß net wie ald se iss, / die Schnall iss schun seit Johre ab / un's Futter iss veriss [Damm Nawwel 8]. Ihr Schläher in de Schnabbekabb [Kraus Pläseer 18]. Vk.: Alte Tracht: Lothringischer Kittel mit leinenen Hosen, beide aus blauem, hausgemachtem Leinen, duche Sch. (Sch. aus Tuchstoff) [ KU-A'glan]. Männertracht: langer Kirchenrock, blauer hemdartiger Arbeitskittel, Sch. [ KU-Kaulb]. Sch. als Kopfbedeckung des Zwickers in der Schuhfabrik [PS-Haust (Braun Lääsebuuch 252)]. VR.: Der mit der Schneppekapp, der is mer abgeschnappt; der mit dem runde Hut, der is meer gut [ Gal-Dornf]. RhWB Rhein. VII 1549 Schnäppenkappe; Lothr. 459; ElsWB Els. I 455; Hess.-Nass. III 359. 1. a. 'äußerster Rand, äußerste Kante eines Stuhles, einer Sitzbank', Schnepper (nębər) [ KL-Olsbr]; Dim. Schneppersche (nębərə) [Kaislt], Schnepperle (nębərlə) [ Rußl-Katht]; vgl. PfWB Schneppe 1. Du sitscht uf dem Schnepperlen [ BZ-Dernb]. Er sitzt uffm Schnäbbersche [Wilms Alph. 49]. Er hot sich uf's Schnepperle g'setzt [ BZ-Dernb]. Hock dich richtich hie, du brausch net uf'm Schneppersche se hocke, zu einem Kind, das auf der Stuhlkante sitzt [Kaislt]. Das Kind, das sich uffs Schnäbberle setzte, wäre ums godsich (gottsig 1 a) Heer(e)l runnergfalle, wäre um ein Haar heruntergefallen [Ph. Gimmel in: PfL 11. 9. 1925, S. 151]. — b. 'äußerster Rand, äußerste Kante eines Tisches'. Das Glas steht auf dem Schnebberle [Germh]. — 2. 'Mützenschirm, Kappenschild', Schnepper [ WD-Niedkch]. — Hess.-Nass. III 360 and. Bed.; DWB DWb. IX 1317/18.
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