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schnacken bis schnaffelig (Bd. 5, Sp. 1215) | |||
schnacken, schw. Schnackes, m. Schnäckes, m. Schnäckesin, f. Schnack-kraut Schnaffel, f. Schnaffelchen, n. Schnaffeler, m. Schnaffelerin, f. Schnaffel-gans, f. schnaffelig, Adj. schnaffeln, schw. Schnäk-base, f. Schnake, f. (m.) Schnäke, f. schnäkelig, Adj. schnäken, schw. Schnaken-balsam, m. Schnaken-bändiger, m. Schnaken-bein, n. Schnaken-beller, m. Schnaken-falle, f. Schnaken-fänger, m. Schnaken-fenster, n. Schnaken-fett, n. Schnaken-feuer, n. Schnaken-flug, m. Schnaken-fotze, f. Schnaken-glas, n. Schnaken-glocke, f. Schnaken-kappe, f. Schnaken-kaute, f. Schnaken-kerze, f. Schnaken-könig, m. Schnaken-kraut, n. Schnaken-leim, m. Schnaken-loch, n. Schnaken-messer, n. Schnaken-metzger, m. Schnaken-narr, m. Schnaken-nest, n. Schnaken-platsche, f. plätsche, f. Schnaken-rippe, f. Schnaken-schiß, m. Schnaken-schwarm, m. Schnaken-stange, f. Schnaken-stich, m. Schnaken-suppe, f. Schnaken-tag, m. Schnaken-vieh, n. Schnaken-zeug, n. Schnaken-zunder, m. Schnaken-zunge, f. Schnäker, m. Schnäkerei, f. schnäkerig, Adj. Schnäkerin, f. Schnäkert, m. Schnakes1, n. Schnakes2, m. Schnäkes, n. Schnakes-macher, m. schnäket, Adj. schnakig, Adj. schnäkig, Adj. Schnäk-maul, n. Schnäk-nase, n. Schnäk-schnüsse, f. Schnäksel, n. Schnalle, f. Schnälle schnallen, schw. Schnall(en)-schuh, m. Schnall(en)-treiber, m. Schnall(en)-zunge, f. Schnall-riemen, m. schnalzen, schw. Schnalzer, m. Schnalz-tuch, n. Schnapp, m. Schnäpp Schnappach, ON Schnäppäpper, m. Schnappatz, Gen.? Schnapp-beere, f. Schnapp-bogen, m. Schnapp-bord, n. Schnappe1, f. Schnappe2 Schnäppe1, f. Schnappen schnappen, schw. schnäppen, schw. Schnäppen-kappe Schnapper, m. Schnäpper, m. (f.) Schnäpper-bart, m. Schnäpperer, m. schnäpperig, Adj. | 1. 'das männliche Glied', Schnackes (nagəs) [Kaislt, Kleeberger 125]; vgl. PfWB Schnackel 1, PfWB Schnickes 1; Syn. s. PfWB Schwanz 2 a. — 2. Neckname (ohne nähere Angabe) [ LU-Fußgh]. — RhWB Rhein. VII 1531 'kleiner, armseliger, schwacher Kerl'. 1. 'neugierige Frau, die alles auskundschaftet, Gafferin', Schnaffel (nafəl) [RO-Messbhf Kaislt, Krämer Gal 257]; vgl. PfWB Ausschnafflerin. — 2. 'unsicheres, zappeliges Mädchen' [ BZ-Dernb]. — Schweiz. IX 1149; Hess.-Nass. III 316. 1. 'neugieriger Mann, Horcher', Schnaffeler [KU-Schmittw/O, Schandein Sprachsch. 62]. — 2. 'unsicherer, zappeliger Bub, Mann', Schnaffler [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Ausschnaffler. — DWB DWb. IX 1160 Schnäfler 'junger Student'. 1. 'neugierig, frech, vorwitzig', schnaffelich (nafəliχ) [Schandein Sprachsch. 62], schnafflich (nafliχ) [GH-Kand (Heeger Nachl.), Albrecht 111]. E üwwerzwerger (überzwerch 'umständlich') schnafflicher Huschpes (Hospel, Hospes 'närrischer Mensch') [Zahn Einkehr 274]. — 2. 'jung, unerfahren, schußlig' [BZ-Dernb SOPf (Heeger Nachl.)]; du schnaffelich Ding! [ BZ-Dernb]. Das Kind esch noch sch. un jung [ BZ-Dernb]. Der Stier esch noch en bissel sch. [Bd. 5, Sp. 1216] 'noch nicht an das Joch gewöhnt, noch nicht eingefahren' [ BZ-Dernb]. — Hess.-Nass. III 316.
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