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Schlaf-kamerad bis schlaf-laus (Bd. 5, Sp. 1003 bis 1004) | |||
Schlaf-kamerad, m. Schlaf-kammer, f. Schlaf-kappe, f. Schlaf-kaute, f. Schlaf-kiste, f. Schlaf-kittel, m. Schlaf-koller, m. Schlaf-kolter, m. Schlaf-kopf, m. schlaf-kopfig, Adj. schlaf-köpfig, Adj. schlaf-laus, f. schlaf-lied, n. schlaf-los, Adj. Schlaf-losigkeit, f. Schlaf-maul, n. Schlaf-mittel, n. Schlaf-mohn, m. Schlaf-mütze, f. schlaf-mützig, Adj. Schlaf-nickel, m. Schlaf-ochse, m. Schlaf-patsche, f. Schlaf-pelz, m. Schlaf-peter, m. Schlaf-pulver, n. Schlaf-ratz, m. f. Schlaf-ratze, m. f. schläfrig, Adj. schläferig, Adj. Schlaf-rock, m. Schlaf-saal, m. Schlaf-sack, m. Schlaf-samen, m. Schlaf-seite, f. Schlaf-stelle, f. Schlaf-stube, f. Schlaf-sucht, f. Schlaf-trunk, m. schlaf-trunken, Adj. Schlaf-wandler, m. Schlaf-wetter, n. Schlaf-zimmer, n. Schlafzimmer-blick, m. Schlag, m. Schlag-ader, f. schlag-alt, Adj. Schlag-anfall, m. Schlag-ball, m. n. Schlag-ballens, m. n. -ballchens, m. n. schläg-bäucheln Schlag-baum, m. Schlag-berg, m. Schlag-bohr, n. Schlag-brücke, f. Schlag-bütte, f. Schlag-donnerkeil, m. Schlag-donnerwetter, n. Schlage, f. Schläge, f. Schläge-bauch, m. schläge-bäuche(l)n, schw. Schlag-eisen, n. Schlägel schlägeln, schw. schlagen, st. Schläger, m. Schlager, m. Schlägerei, f. Schläge-schatz, m. Schlag-, m. Schlaget Schlag-falle, f. Schlag-feuerdonnerkeil, m. Schlag-fittich Schlag-fluß, m. Schlaggel Schlag-gewicht, n. Schlag-graben, m. Schlag-hammer, m. Schlag-hut, f. Schlag-hüter, m. schlägig Schlag+-meißel, m. Schlag-messer, n. Schlag-rahm, m. Schlag-rechtelns, n. Schlag-ring, m. Schlag-sahne, f. Schlag-schatz Schlag-scheibe, f. Schlag-seite, f. Schlag-taube, f. Schlag-uhr, f. Schlag-wald, m. Schlag-werk, n. Schlag-wiese, f. Schlag-zeug, n. schlahms | 1. 'Kopfbedeckung zum Schlafen', -kapp [KL-O'arnb PS-Erfw Herschbg O'simt NW-Kallstdt Mußb, Lambert Penns 135]; vgl. PfWB Schlafbätze 1, PfWB -haube 1. Un die Sch. nemmt'r un saat gut Nacht [Firmenich II 22]. BR.: Die alde Weiwer hen ihr Schlofkappe haus, nau gebbts Rege [Fogel Beliefs Penns Nr. 1167]. — 2. = PfWB Langschläfer [ PS-Hengsbg]. — Südhess. V 337; RhWB Rhein. VII 1186; ElsWB Els. I 455. — -kaute f.: 'Schläfengrube', -kaut [ NW-Geinsh]; vgl. PfWB Schlaf. — -kiste f.: 'Bankkiste als Schlafgelegenheit', -kischt [Feierowend 51/1953]; vgl. PfWB Bettbank, PfWB Kiste 2aα. — -kittel m.: 'kittelartige Schlafkleidung', -kill [ RO-Odh]. RhWB Rhein. VII 1186. — -koller m.: 1. a. 'Gehirnkrankheit des Pferdes, bei dem es den Kopf schläfrig hängen läßt, strauchelt oder mit den Beinen einknickt', -koller [ KU-Hundh Schmittw/O HB-Kirrbg RO-Obd LU-Alsh Friesh BZ-Dierb]; vgl. PfWB Koller 1 a. — b. 'große Schläfrigkeit' [vereinzelt]. Er hot de Sch., von einem der viel schläft' [ LA-Gommh]. — 2. a. = PfWB Langschläfer [ KU-Erdb Schmittw/O ZW-Marthh KL-Stelzbg KB-Niefh FR-Beindh Bockh SP-Dudhf]. Du bischt e richdicher Sch. [ ZW-Marthh]. — b. 'verschlafener, langweiliger Mensch' [ KU-Schmittw/O]. Südhess. V 337; RhWB Rhein. VII 1186; ElsWB Els. I 431. — -kolter m. : 'wollene Bettdecke', -koller [ LU-Neuhf NW-Dackh]; zum Grundw. vgl. PfWB Kolter 1aα. — -kopf m. : 1. a. = PfWB Langschläfer, -kopp [verbr. NPf WPf vereinzelt VPf], -kopf [Südostecke der Pf]. Der Sch., der kriet net genunk (Schlaf) [ PS-Burgalb]. — b. 'verschlafener, nachlässiger, langweiliger, träger Mensch' [mancherorts, Thielen 99]. Das is der e Sch., der is se faul fer 's Maul ufsemache [ KL-Fischb]. Brauchtum: Am Pfingstsonntag steckt man Kindern Pingschtlemmel 'Besenginster' hinter das Bett, daß 's kään Schlofkepp gebbt [ RO-Höring]. — c. 'verschlafener, träger Hund' [ FR-Bockh LU-Alsh]. — 2. a. 'knotige Verbildung an Heckenrosen' [KU-Albess WD-Niedkch, Wilde 98]; vgl. PfWB Schlafapfel. — b. 'Samenkopf des Schlafmohns' [vereinzelt SOPf PS-Heltbg]. [Bd. 5, Sp. 1004] Volksmed.: »In der Landauer Gegend (Rohrbach) heißt man die Samenköpfe des Magsamens 'Schlafköpfe' (Schloofkep Pl.) und kocht daraus den Kindern Tee zum Einschläfern« [Heeger Vhk. 79]. — c. 'Samenkopf des Löwenzahns mit dem Pappus' [NPf (Wilde 165)]. Volksgl.: Unter den Kopf gelegt, fördern sie einen ruhigen gesunden Schlaf [Wilde 165]. — Südhess. V 337; RhWB Rhein. VII 1186.
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