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Knack bis knacksen (Bd. 4, Sp. 326 bis 327) | |||
Knack, m. knack knacken, schw. knäcken, schw. Knacker, m. Knäcker, m. knackerig knäckerig knäckern, schw. Knäckes, m. Knacks, m. Knäcks-chen, n. knacksen, schw. knäcksen, schw. knacksig, Adj. Knack-wurst, f. Knackwurst-finger, Pl. Knackwurst-schnurres Knäffe, f. knäffeln, schw. knäffen, schw. knäffern, schw. Knäffer, m. knälksen Knall, m. knäll, adj. Knall-blase, f. Knall-blume, f. Knall-büchse, f. Knall-bude, f. Knallchen, n. Knall-däpp Knall-darm, m. Knalle, f. Knalle, f. knallen, schw. knällen, schw. knällern, schw. Knallens, n. Knaller, m. Knäller, m. Knallert, m. Knäller, m. Knaller-baum, m. Knall-erbse, f. Knallerbsen-baum, m. Knallerei, f. Knällerin, f. knällern Knallert Knall-horn, n. Knall-hütte, f. knallig, Adj. Knall-kopf, m. Knall-kraut, n. knällksen, schw. Knall-peitsche, f. knall-rot, Adj. knällsen, schw. Knällser, m. Knall-täpp, m. Knall-wirtschaft, f. Knällzer, m. knämscheln, schw. knämschen, schw. knänseln, schw. knapp, Adj. knapps, Adj. knäpps, Adj. knappsch, Adj. knäppsch, Adj. Knapp-brot, n. Knappe, m. knappeln, schw. knäppeln, schw. knappen, schw. knäppen, schw. knappen, schw. knappen Knappen+-brunnen, m. Knappen-graben, m. Knappen-rod, n. Knappen-turm, m. Knappen-weg, m. Knapper, m. Knäpper1, m. Knapper Knäpper2 knäpper, Adj. Knapperer, m. knappern, schw. knäppern, schw. Knappler, m. Knäppler, m. Knapp-messer, n. Knapp-sack, m. knappsch knäppsch knappsen, schw. Knappserei, f. | 1. 'Knackgeräusch', Knack (gnag) [vereinzelt]; vgl. PfWB Knacks. 's hot e K. gewwe [ NW-Kallstdt]. Mit Holler un Boller, mit Gnick un mit Gnack, do fallt er noch runner wie'n Grumbieresack [Birmelin Penns Poems 70]. — 2. 'Gebund Wolle' [(1930) KU-Diedk Herschw/ Petth Föckbg KL-Queidb]; vgl. Knäcks'chen, PfWB Lot. 1 Strang Wolle hat 5 K. Zur Erkl.: Die Haspel hatte eine Zählvorrichtung, die ein knackendes Geräusch von sich gab, wenn eine bestimmte Anzahl von Ellen abgehaspelt war. — Südhess. III 1453; RhWB Rhein. IV 839. 1. intrans. a. α. 'ein knackendes Geräusch von sich geben', knacke (gnagə) [verbr.]. 's Gebälk knackt [LU-Opp, verbr.]. Mer hot's häre knacke [ LA-Gommh]. BR.: De Januar muß vor Kält k., wann die Äärn soll sacke 'einen guten Ertrag bringen' [ LU-Alsh]. — β. einen knackenden Ton erzeugen'; mit de Finger k. (indem man die Gliedteile aus den Gelenken zieht) [verbr.]. Volksgl.: So oft die Glieder knacken, wenn der Mann der Frau die Finger zieht, so viele Kinder gibt es in der Ehe [ FR-A'lein]. — b. α. 'hinken'. Er knackt [KL-Lind (Höh 130)]. — β. 'einen Fehltritt tun'. Er isch geknackt [ BZ-Dernb]. Zs.: PfWB hin-, PfWB umknacken. — 2. trans. a. 'etwas zusammenpressen, daß es mit knackendem Geräusch zerspringt'; die Nuß k., auch als RA. [verbr.]. — b. 'zerdrücken und dadurch vernichten'; Fleh k. [mancherorts]; vgl. PfWB knicken2. — Südhess. III 1454; RhWB Rhein. IV 838. 1. = PfWB Knacks 1. Mein Fuß hat e Knacker gemacht [ PS-Erfw]. — 2. a. Name von Pflanzen, deren Frucht beim Aufschlagen auf die Hand knallt, Knäcker [Kühn Hamet 118]. — b. vgl. PfWB Nußknacker. — Südhess. III 1454; RhWB Rhein. IV 840 and. Bed. [Bd. 4, Sp. 327] 1. a. 'ein knisterndes Geräusch von sich geben', knäckere (gnęgərə) [vereinzelt]. 's Feier knäckert [ KB-Kriegsf Gal-Josbg]. — b. 'ticken' [mancherorts]; vgl. PfWB knäkken. — 2. vgl. PfWB abknäckern. — Südhess. III 1455/56; RhWB Rhein. IV 840 knackern. 1. 'knackendes Geräusch', Knacks (gnags) [vereinzelt]. Mit eem K. is es Glas versprung [ Gal-Dornf]. — 2. a. 'Sprung, Riß'. 's Ei hot en K. kriegt [ LU-Böhl]. — b. 'gesundheitlicher Schaden', umgspr. Der hot e K. kriet [ RO-Dielkch, mancherorts]; dass. mit Knäcks [ BZ-Dernb]. Er hat sich e Knacks geholt [Zweibr]. — Südhess. III 1456; RhWB Rhein. IV 841. 1. gegenst. a. α. 'ein knackendes Geräusch von sich geben', insbes. vom Ticken der Uhr, vgl. PfWB knäcken, PfWB knäckern 1 b, knackse (gnagsə) [ZW-Battw NW-Haßl Lambert Penns 67 verbr. Gal], knäckse (gnęgsə) [mancherorts Don-Tscherw]. Die Uhr knäckst hart 'tickt laut' [Kühn Hamet 118]. — β. 'umknicken', knäckse [mittl. VPf (Bertram § 36)]; vgl. PfWB ver-, PfWB zusammenknacksen. — γ. 'hinken', knackse [KL-Lind (Höh 130)]. — b. α. 'mit dem Klicker schnellen', knäckse [ KU-Diedk HB-Lu'thal ZW-A'hornb]. Syn. s. PfWB schnellern. — β. 'beim Klickerspiel einen Treffer erzielen'. Er hot geknäckst [ KL-O'arnb]. — 2. übertr. 'knauserig sein'. Der knäckst [ LA-Wollmh]. — Südhess. III 1457; RhWB Rhein. IV 841.
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