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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Klicker-erbse bis Klicker-loch (Bd. 4, Sp. 306)
 
Klicker-erbse, f.
Klicker-greiner, m.
Klicker-höhle, f.
Klicker-käßchen, n.
Klicker-kaule, f.
Klicker-kaute, f.
Klicker-kopf, m.
Klicker-kreis'chens, n.
Klicker-kuchen, m.
Klickerles
Klicker-letzt, n.
Klicker-loch, n.
Klicker-matthias, m.
Klicker-messer, n.
Klicker-mühle, f.
klickern, schw.
Klicker-nase, f.
Klickern(s), n.
Klicker-platz, m.
Klicker-ratelns, n.
Klicker-sack, m.
Klicker-schockens, n.
Klicker-schuß, m.
Klicker-sich, n.
Klicker-spiel, n.
Klicker-strich, m.
Klickert
Klicker-tupfen, n.
Klicker-wasser, n.
Klicker-weh, n.
Klicker-zeit, f.
klicksen, schw.
kliefen, schw.
Klift
Klimbim, m.
klimmen
Klimm-zug, m.
klimpern, schw.
kling
Klinge, f.
Klingel, f.
Klingel
Klingel-beutel, m.
Klingel-born, m.
Klingel-brunnen, m.
klinge-ling
klingeln, schw.
klingel-rappel-dürr, Adj.
Klingel-sack, m.
Klingels-fels, m.
Klingel-stock
Klingel-tal, n.
Klingel-wiese, f.
klingen, st.
Klingen, ON
Klingen+-bach, m.
Klingen-born, m.
Klingen-grund, m.
Klingen-münster, ON
Klingen-rech, m.
Klingen-weide, f.
Klingen-wiese, f.
klinge(r)-ling, Interj.
klingicht, Adj.
Klinglerei, f.
Klings-ohr, n.
Klinik, f.
Klinke, f.
Klinke, f.
Klinken-drücker, m.
Klinken-putzer, m.
Klinker, m.
klinzeln
klipp
Klippe
Klippel
Klippel-stiel, m.
Klipp-klapp, f.
klippsen, schw.
Klistier, n.
Kristier, n.
klistieren, schw.
kristieren, schw.
Klitsch, f.
Klitsch, f.
Klitschen-kappe, f.
Klitsch-karch
Klitz
klitze-klar, Adj.
Klo, n.
Kloben, m.
klobig, Adj.
Klob-lauch
Klob-säge, f.
Klopfe, f.
Klöpfel
klöpfeln, schw.
Klopfen
klopfen, schw.
klöpfen, schw.
  Klicker-erbse f.: 'Erbsensorte von besonderer Größe', Klickererbse [Kühn Hamet 73]. Die (Schweißtropfen) hunn 'm uf de Stern gehockt so groß wie Glickererbse [ebd.]. — -greiner m.: 'Junge, der weint, wenn er im Spiel einen Klicker verloren hat', verächtlich, -greiner [ FR-Beindh LU-Oggh Opp]. Der zweite Wortteil zu PfWB greinen 1 a. Südhess. III 1417. — -höhle f.: = PfWB Klickerloch, -hehl [ KU-Lauteck]. — -käßchen n.: = PfWB Klickerloch, -käßche [ KU-A'glan]. — -kaule, -kautef.: = PfWB Klickerloch, -kaul [ IB-Rubh], -kaut [ KU-Herschw/Petth]. Südhess. III 1417; Rhein. IV 718. — -kopf m.: 'rundlicher Kopf', abschätzig, -kopp [ KU-Diedk PS-Burgalb]. — -kreis'chens n.: ein Klickerspiel, Klikkerkrääs'ches mache [ NW-Freinsh]. Spielregel: In den Krääs, der die Form einer Ellipse hat, setzt jeder Spieler zwei Klicker. Nun zielt jeder nach der 2-3 m vom Krääs entfernten Kaut. Wer der Kaut am nächsten kommt, ist aan (Erster), der nächste ist 's zwett (Zweiter) usw. In der festgestellten Ordnung schießt jeder nach den Klickern im Krääs. Getroffene Klicker gehören ihm. Gelangt ein Schießklicker dem Setzklicker des Nachmannes zu nahe, so darf dieser den Klicker abschießen. Eine kompliziertere Variante des Spiels ist für FR-Eppst belegt. Südhess. III 1417. — -kuchen m.: Mit dem Ruf Klickerkuche! stürzen sich größere Buben auf kleinere und nehmen ihnen ihre Klicker weg [Land].
 
 
Klickerles s. PfWB Klickerchens.
 
  
Klicker-letzt n.: ein Spiel mit Setzklicker und PfWB Werfklicker, Klickerletscht [ KU-Lohnw]. — -loch n.: 'das Malzeichen, nach dem beim Klickerspiel geworfen wird', -loch [ IB-Erfw/Ehling, mancherorts]. Syn. s. PfWB Kaute 1 g α. Südhess. III 1417. —