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mit-kochen bis mit-leitseln (Bd. 4, Sp. 1363 bis 1364) | |||
mit-kochen, schw. mit-kommen, st. mit-können, schw. mit-kriegen, schw. mit-lachen, schw. mit-lanschen, schw. mit-laufen, st. Mit-läufer, m. Mit-leid, n. Mit-leider, m. mit-leitseln, schw. mit-lesen, st. mit-lockern, schw. mit-lotsen, schw. mit-luchsen, schw. mit-machen, schw. mit-marschieren, schw. Mit-mensch, m. mit-müssen, schw. mit-necksen, schw. mit-nehmen, st. Mitrailleuse, f. mit-reden, schw. mit-reisen, schw. mit-reißen, st. mit-rennen, schw. Mitridat mit-sammen, Adv. mit-samt, Präp. mit-saufen, st. Mitsche mit-schicken, schw. mit-schleifen, schw. mit-schleppen, schw. mit-schreiben, st. Mit-schwäher, m. Mit-schwieger, m. mit-singen, st. mit-spielen, schw. mit-sprechen, st. Mittag, m. Mittag-essen, n. Mittag-futter, n. Mittag-glocke Mittag-imbiß Mittag-läuten mittags, Adv. Mittag(s)-gefräß, n. Mittag(s)-glocke, f. Mittag(s)-imbiß, m. Mittag(s)-kirche, f. Mittag(s)-kost, f. Mittag(s)-läuten, n. Mittag(s)-rast, f. Mittag(s)-ruhe, f. Mittag(s)-schläfchen, n. Mittag(s)-schule, f. Mittag(s)-seite, f. Mittag(s)-sonne, f. Mittag(s)-stäbel, m. Mittag(s)-stunde, f. Mittag(s)-suppe, f. Mittag(s)-weide, f. Mittag(s)-zeit, f. mit-täppeln, schw. mit-tappen, schw. Mitte, f. mitte, Adj. mit-teilen, schw. Mittel, n. mittel, Adj. Mittel-au, f. Mittel-bach, f. Mittel-band, n. mittel-bar, Adj. Mittel-berg, m. Mittel-bett, f. Mittel-born Mittel-brücke, f. Mittel-brunn, m. Mittel-bühl, m. Mittel-busch, m. Mittel-darm, m. Mittel-dorf, n. Mittel-dörfer, Pl. Mittel-fach, n. Mittel-feld, n. Mittel-finger, m. Mittel-furche, f. Mittel-gang, m. Mittel-gasse, f. Mittel-gässer, Pl. mittel-gatting, Adj. Mittel-gewanne, f. Mittel-graben, m. Mittel-gut, n. Mittel-haardt, f. Mittel-haken, m. Mittel-hand, f. Mittel-holz, n. | 1. 'jemanden begleiten, mitgehen', met-, mitkomme, -kumme, -kamme, s. PfWB mit und PfWB kommen [verbr., Lambert Penns 106 Krämer Gal 150]. Kannsch gleich m.! [ PS-Erfw]. Derfe mer m.? [ ZW-Ernstw]. Die Dante is a mitkumme [ NW-Haßl]. Volksgl.: Der Ruf des Käuzchens, einer Eulenart, wird gedeutet als Komm mit! und kündet einen Sterbefall an [ LU-Opp]. Wenn sich das Käuzchen bei einem Krankenlager hören läßt, ruft es: Komm mit, komm mit, / Mit Hacke und Schipp / Ins kühle Grab [RO-Sippf]; vgl. PfWB Totenvogel. — 2. übertr. 'mit geistigen oder manuellen Fähigkeiten folgen können, wirtschaftlich mithalten können' [verbr.]; vgl. PfWB mitkönnen 2. Er kimmt nit recht mit, in der Schule [GH-Leimh, verbr.]. Do kann ich net m. 'Das geht über meinen Verstand' [ LA-Gommh]. Gell, do kummschde nit mit 'Das verstehst du nicht' [ ZW-Battw]. Kummscht mit im Schreiwe? 'Kannst du in deinem Schreibtempo folgen?' [ BZ-Dernb]. Die machen en Staat, do kann unserääns net m. [ebd.]. — Südhess. IV 699. — -können schw.: 1. 'mitkommen können', -kenne, -kinne, s. PfWB können [mancherorts, Lambert Penns 106 Krämer Gal 150]. Kenne mer mit? [Kaislt]. Ich kann net mit, ich hun kee Zeit [Krämer Gal 150]. — 2. = PfWB mitkommen 2 [mancherorts]. Do kann ich net mit 'Das übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten, ist mir zu teuer' [ KL-Fischb PS-H'einöd]. — Südhess. IV 699/700. — -kriegen schw.: 1. 'etwas mitgegeben bekommen'. a. als Mitgift, -kriege, -krieje, -krieche, -kriche, -krie'e, -krien, s. PfWB kriegen [verbr., Krämer Gal 150]. RA.: Die kricht fär fuchzich Johr glei 's Koschtgeld mit, wenn ein Mädchen eine hohe Mitgift mitbringt [ LA-Nußd]. VR. zu einem Tanzlied: Herr Schmitt, Herr Schmitt, was kriet das Mädche mit?, Forts. s. PfWB Nebelkappe [ KL-Mackb, mancherorts]. — b. als Grabbeigabe [mancherorts]. Bei Reichen oder Habgierigen tröstet man sich mit folgenden RA.: Der kriet ach nix mit (wann er sterbt) [ KB-Kerzh, mancherorts]. Er kriegt a net mehr met wie die annre [ LU-Limbghf]. — 2. 'geistig erfassen, wahrnehmen, verstehen' [verbr.]. Der hot in de Schul net veel metkriet [ KU-Lauteck]. Die han devun nix mitkriet [Kaislt]. — Südhess. IV 700; Rhein. V 1195. — -lachen schw.: wie schd., -lache [mancherorts]. Alles hot metgelacht [ KU-Schmittw/O]. Südhess. IV 700. — -lanschen schw.: 'langsam, träge mit jemandem herumgehen', [Bd. 4, Sp. 1364] -lansche [ NW-Deidh]; vgl. PfWB lanschen. — -laufen st.: 1. 'zu Fuß begleiten', -laafe, -lääfe, s. PfWB laufen [verbr., Lambert Penns 106]. Laaf mit uf Asserem! (Assenheim) [ LU-Alsh]. Der laaft mit wie e Hunnel (Hundchen) [ NW-Frankeck]. SprW.: Metgeloffe - metgesoffe [ LU-Opp]. — 2. 'sich in Tun und Denken einer (herrschenden) Meinung (ohne Überzeugung) anschließen' [mancherorts]; vgl. PfWB Mitläufer. Der laaft aach nor mit [ RO-Dielkch]. RA.: Er laaft mit de Herd [ GH-Schwegh]. — Südhess. IV 700; ElsWB Els. I 566.
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