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Heuleiter-baum bis Heul-peter (Bd. 3, Sp. 965 bis 967) | |||
Heuleiter-baum, m. Heuleiter-wagen, m. heulen, schw. Heuler, m. Heulerei, f. heulerig, Adj. heulig, Adj. Heul-läpperchen, n. Heul-liese, f. Heu-loch, n. Heul-peter, m. Heu-machen, n. f. Heu-mache, n. f. Heu-machent, n. f. Heu-macher, m. f. Heu-machersin, m. f. Heu-machet, f. Heu-mahd, f. Heu-männchen, n. Heu-mann, m. Heu-monat, m. heunisch heunt Heu-ochse, m. Heu-panz, m. Heu-pferd, n. Heu-pieper, m. Heu-platz, n. Heu-rechen, m. Heu-reff, n. Heu-reitel, m. Heu-rolle, f. Heu-rupfen, n. Heu-rupfer, m. Heu-samen, m. Heu-schemel, m. Heu-schere, f. Heu-scheuer, f. Heu-schnecke, f. Heu-schnupfen, m. Heu-schober Heu-schopp, m. Heu-schreck(en), m. f. Heu-schrecke, m. f. Heu-schrecker, m. Heu-seicher, m. Heu-seil, n. Heu-speicher, m. Heu-spring, (m. Heu-stadel, m. Heu-stall, m. Heu-steller, m. Heu-stickel, m. Heu-stier, m. Heu-stock, m. Heu-stollen, m. Heu-strang, m. Heu-strick, m. heute, Adv. heutig, Adj. heutig(en)-tags, Adv. heutiges-, Adv. Heu-tuch, n. heut-zu-tage(s), Adv. Heu-waage, f. Heu-wachs, (Gen. Heu-wagen, m. Heu-weg, m. Heu-wender, m. Heu-wetter, n. Heu-wiesen, Pl. Heu-winde, f. Heu-wisch, m. Heu-wurm, m. Heu-zehnt, m. Heu-zeit, f. Hexe, f. hexen, schw. Hexen-acker, m. Hexen-besem, m. Hexen-bettchen, n. Hexen-brücke, f. Hexen-brunnen, m. Hexen-buch, n. Hexen-drücken, n. Hexen-eiche, f. Hexen-fett, n. Hexen-feuer, n. Hexen-fuß, m. Hexen-garten, m. Hexen-geschichte, f. Hexen-gesicht, n. Hexen-glauben, m. hexen-gläubig, Adj. Hexen-haar, n. Hexen-hübel, m. Hexen-kessel, m. Hexen-klamm, f. Hexen-knöchelchen, n. Hexen-kraut, n. | [Bd. 3, Sp. 966] PfWB Leiterbaum. Südhess. III 464. — -wagen m.: = PfWB Heuwagen, -waan [ IB-Wolfh]; vgl. PfWB Leiterwagen. 1. 'weinen', heile (hailə, hǫilə) [zur Verbr. s. K. 167, Lambert Penns 79 verbr. Don Gal Buch], hile (hīlə, hilə) [lothr. SWPf]. Syn. s. PfWB greinen 1 a. Zs.: PfWB aus-, PfWB ver-, PfWB nach-, PfWB zusammenheulen. 's Kind heilt schun widder [verbr.]. Der Jesus hot g'heilt [Danner Penns 171]. Do kinnt mer (könnte man) h., wammer sowas sieht [ RO-Rehborn]. Die hun awwer geheilt (am Grab) [ KB-Kerzh]. Das Kind heilt so bedaierlich [KU (Potzberg) Danner Penns 87 Gal-Brotschk]. Sie dut sich die Aache rot h. [Land, verbr.], dick h. [ LA-Gommh], aus'm Kopp h. [Rockhs]. Er heilt vor Kält (vor Hunger) [ KU-Schmittw/O]. Wege so'me Bätschel muß mer doch nit gleich h. [ NW-Erph, RO-Semb]. Sie hot sich se Dod g'heilt [ NW-Kallstdt]. Das Werre (Wetter) isch zum Heile [ ZW-Bechhf]. Dem steht 's Heule näher wie 's Lache [ SP-Harths]. Vergleiche u. RA.: Er heilt wie e Schloßhund [PS-Schmalbg, verbr.], wie e junger Hund [ KL-Reichb], wie 's kananisch (kananäisch) Weib [ GH-Kand]. Du lachscht jo wie die Morbacher h., scherzh. zu einem weinenden Kind [ KU-Kaulb]. Er lacht wie die Speyermer heilen [ Rußl-Katharinental]. Ich gebb der ääni, daß de Rotz un Wasser heilscht [ FR-Kindh, mancherorts]. Er dut met'm aane Aa lache un met'm annere h. [ RO-Alsbr]. Er hot 's Lache un 's Heile in aam Säckelche 'Bei ihm wechselt das Weinen und Lachen sehr rasch' [FR-Albsh, Hartmann Unkel 45]. Er heilt un lacht in ääm Säckelche 'Er ist verrückt' [ KU-Kollw]. SprW.: Mer soll net h., eb (ehe) mer g'schlache isch [ GH-Neubg]. Wammer de Kinner de Wille dut, heilen se net [ Don-Bulkes Tscherwk Liebling]. Volksgl.: Sing ver siwwe (vor 7 Uhr), un du heilscht ver elfe [Fogel Beliefs Penns Nr. 338]. Wann en Kind heilt, wann's gedaaft werd, sterbt's jung [ebd. Nr. 540]. Heilt die Braut net vor'm Altar, dann heilt se in de Eh es ganze Jahr [Feierowend Nr. 24/1953]. En Määdel, as net heilt, wann's heiert, muß viel h. noochher [Fogel Beliefs Penns Nr. 238]; vgl. auch PfWB plätschen 3 a. Einen VR. s. PfWB Schäferbube. a. 1537: ob sich heyllen, geschrey, vffleuf ... erhuebe, inn sollichem ist eyn yder inwonner ... schuldig zuzutastenn [PfWeist. II 610 (RO-Gaugrw)]. — 2. von Tieren; 'laute, langgezogene und hohe Töne von sich geben', vgl. PfWB Geheul 1. a. vom Hund, vom Wolf. De Hund heilt [PS-Busbg, verbr.]. For was heilt dann der Hund so? [ KL-Reichb]. Wann's lait (läutet), heile die Hunn deck met [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB greinen 1 c. SprW.: Mer muß met de Welf h. [ KU-Schmittw/O]. Wammer unner de Welf is, muß mer mit 'ne h. [verbr. Don Gal Buch Rußl]. Volksgl.: Wann de Hund heilt, sterbt ball äns (in de Nochberschaft) [ GH-Nd'lustdt, <]. Wann en Hund heilt, gebbt's en Leicht 'Beerdigung' [Fogel Beliefs Penns Nr. 529]. — b. die Eile (Eulen) heile [ KU-Schmittw/O]. — c. die Katze heile [ ZW-Käshf WD-Niedkch]. — d. in der RA.: Do heulen oder lachen die Küh [NPfGV 1926, S. 17]. — e. Der Bien (das Bienenvolk) heilt 'ist unruhig, krank' [ KU-Krottb, HB-Bexb]. — 3. Der Wind heilt [ KB-Kriegsf, mancherorts]. De Sturm heilt [ LU-Alsh]. — 4. Die Rewe heilen, von der Saftabsonderung der beschnittenen Reben [ LU-Alsh LA-Edk]; vgl. PfWB greinen 2 a. — Südhess. III 464/65; RhWB Rhein. III 603/04; LothWB Lothr. 242 hilen; ElsWB Els. I 323 hülen; Bad. II 675/76. 1. 'ständiges Weinen und Klagen bei Menschen', Heilerei [vereinzelt]; vgl. PfWB Greinerei. Sin ehr net ball fertig mit eire H.? [Kaislt]. — 2. 'das Geheul des Hundes' [ KU-Körbn]. — Südhess. III 465 Z. 34; Rhein. III 604 Z. 5; Bad. II 676. 1. 'Loch, durch das man das Heu vom Wagen auf den Heustall hinaufgabelt', Hääloch [ GH-Zeisk], Hoi-[Beam Penns 54]; vgl. PfWB Gaubloch 1. — 2. 'Loch, durch das man das Heu vom Heustall in den Stall (mancherorts direkt in die Futterraufe) wirft' [mancherorts]. — Südhess. III 465; RhWB Rhein. III 594; Bad. II 677.
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