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heim-schaffen bis heimsen (Bd. 3, Sp. 781 bis 782) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
heim-schaffen, schw. heim-schicken, schw. heim-schlagen, st. heim-schläppeln, schw. heim-schleichen, st. heim-schleifen, schw. heim-schleppen, schw. heim-schlockern, schw. heim-schlupfen, schw. heimselig, Adj. heimsen, schw. heimschen, schw. heim-springen, st. heim-spurteln, schw. heim-stehlen, st. Heim-suchung, f. heim-täppeln, schw. heim-tippeln, schw. heim-torkeln, schw. heim-tragen, st. heim-träppeln, schw. heim-treiben, st. Heim-treiber, m. heim-tritteln, schw. heim-trossen, schw. heim-trotteln, schw. Heim-tucker, m. Heim-tücker, m. heim-tückisch, Adj. heim-tuckisch, Adj. heim-tun, st. heim-turmeln, schw. heim-verfallen, st. heim-wackeln, schw. heim-wärts, Adv. heim-watscheln, schw. Heim-weg, m. Heim-weh, n. heim-wollen, schw. heim-zahlen, schw. heim-ziehen, st. heim-zotteln, schw. heim-zu(s), Adv. hein, Adv. hinn(en), Adv. Heiner Heinerle-hut, m. Heini, m. Hein-meier Heinrich, m. Heinrich-Fähnrich, m. Heinrich-Jakob, m. heint, Adv. Heint, f. Heinz, (f. Heinzel-männchen, n. heio Heio Heiraspelerei, f. heiraspeln, schw. Heiraspels-gedanken, Pl. Heirat, f., m. heiraten, schw. heiratern, schw. Heiraterei, f. heiraterisch, Adj. heiratig, Adj. Heirats-antrag, m. Heirats-ballen, m. Heirats-büro, n. heirats-fähig, Adj. Heirats-fimmel, m. Heirats-gedanken, Pl. Heirats-geschäft, n. Heirats-gut, n. Heirats-jahre, Pl. Heirats-kandidat, m. heirats-lustig, Adj. Heirats-makler, m. Heirats-mann, m. Heirats-markt, m. heirats-närrisch, Adj. heirats-närricht, Adj. heirats-narrig, Adj. Heirats-schalen, Pl. Heirats-stieben, Pl. Heirats-stifter, m. f. Heirats-stifter(s)in, m. f. heirats-töricht, Adj. heirats-törig, Adj. heirats-torig, Adj. Heirats-vermittler, m. f. Heirats-vermittlerin, m. f. Hei-rauch heirig heisa, Interj. heisch, Adj. Heische, f. Heische-buben, Pl. Heische-frau, f. | 1. 'heimbefördern', hääm-, hämschaffe [mancherorts]; 's Obs(t) h. [ LU-Opp]; 's Haai h. [verbr.]; vgl. PfWB heimbringen 2. Wu kriegen mer dann norre des viele Geld her, for den Mann heemzuschaffe? [Hartmann Unkel 41]. a. 1628: wäre es sach, daß ein ungewärtig 'übel beleumdeter' mann komme in das dorf, so soll der schultheiß denselbigen heimschaffen, wo er hingehört [PfWeist. II 599 (LU-Fußgh)]. — 2. sich h. = PfWB heimgehen 1. Schaff dich heem! [ KU-Diedk]. Den Heimkehrenden begrüßt man: Aa wirrer häämg'schafft? [ GH-Leimh]. — Südhess. III 235. — -schicken schw.: 1. einen h. a. 'nach Hause schicken, entlassen', -schicke [verbr.]; die Maad (Dienstmädchen) h. [ KL-Siegb]. Er esch erscht hämg'schickt worre, wie de Krieg ausgewest esch [ LA-Ilbh]. — b. α. 'einem gehörig die Meinung sagen', vgl. PfWB heimleuchten 1. Den hän se mol schäin häämg'schickt [ GH-Schwegh, mancherorts]. — β. = PfWB verhauen 1; met bludiche Kepp häimschicke [ KU-Schmittw/O]; vgl. heimleuchen 2. Den hammer bees heemgeschickt [ HB-Einöd, mancherorts]. — 2. etwas h.; Geld h. [LU-Opp, verbr.]. Der in der Fremde Weilende schickt sein Wäsch hääm [ NW-Haßl]. — Südhess. III 235/36; Bad. II 605. — -schlagen st.: 'die gelieferte Ware wegen Mängel zurückgehen lassen'. Ich han'm die Schuh häämg'schlaa [Pirmas], häämg'schlache [ PS-Erfw]. Unser Metzger kriegt d' Worscht nit häämg'schlache, weil sie gut ist [ LA-Nd'hochstdt]. Südhess. III 236; ElsWB Els. II 458; Bad. II 605. — -schläppeln schw.: 'langsam heimgehen', häämschläpple [SOPf (Nachlaß Heeger)]; vgl. PfWB schläppeln. Südhess. III 236 heimschlappen. — -schleichen st.: 'still heimgehen', häämschleiche [ LU-Alsh]. Was iwrig war (von den besiegten Indianern), hat heemlich sich still in sein Wigwam heemgeschlich [Münch Weltgesch. 147]. — -schleifen schw.: 1. 'einen langen Gegenstand nach Hause schleppen, dessen Ende auf der Erde schleift'; Holz aus'm Wald häämschlääfe [ RO-Obd]; vgl. PfWB heimschleppen. Er dut fremde Sache h. 'stehlen' [ RO-Obd]. RA.: Er dut en Aff h., von einem Alkoholrausch [ LU-Böhl]. Er hat äner hämgeschlääft, dass. [ IB-Ballw, HB-Nd'bexb]. [Bd. 3, Sp. 782] — 2. refl. sich häämschlääfe 'mühsam heimgehen' [ RO-Obd]. — Südhess. III 236; Rhein. III 448 Z. 31; ElsWB Els. II 453; Bad. II 605. — -schleppen schw.: 'nach Hause schleppen', -schleppe [vereinzelt]; vgl. PfWB heimschleifen 1. Er hot schun sein Däil Holz häimgeschleppt [ KU-Schmittw/O]. Südhess. III 236. — -schlockern schw.: 'auf unsicheren Beinen heimgehen', häämschlockere [SOPf (Nachlaß Heeger)]; vgl. PfWB schlockern. — -schlupfen schw.: 'von anderen unbemerkt heimgehen', häämschluppe [ LU-Alsh]; vgl. PfWB heimschleichen.
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