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Heimer-maus bis Heim-gang (Bd. 3, Sp. 774 bis 776) | |||
Heimer-maus, f. heimern, schw. Heimer-weh, n. heimerzen, schw. Heime(s)-kommens, n. Heimets-apfelbaum, m. heim-fahren, st. Heim-fahrt, f. heim-fallen, st. heim-führen, schw. Heim-gang, m. heim-gebacken, Adj. heim-geben, st. heim-gehen, st. heimen-, st. heim-geigen, schw. heim-gemacht, Adj. Heim-gereite, f. heim-gesponnen, Adj. heim-gnappen, schw. heim-gratteln, schw. heim-gucken, schw. heim-heischen, schw. heim-hickeln, schw. heim-holen, schw. heimig, Adj. heimisch, Adj. heim-kommen, st. Heim-kommens heim-krabbeln, schw. heim-lassen, st., schw. heim-laufen, st. heim-leuchten, schw. heimlich, Adj. heimlicher-weise, Adv. Heimlichkeit, f. heim-machen, schw., st. Heim-mäus'chen, n. Heim-mäuslein, n. Heim-meier, m. heim-pilgern, schw. heim-purzeln, schw. Heim-reise, f. heim-reisen, schw. Heim-reite, f. heim-rennen, schw. Heim-rotte, f. heim-rufen, schw. Heims, f. heims heim-schaffen, schw. heim-schicken, schw. heim-schlagen, st. heim-schläppeln, schw. heim-schleichen, st. heim-schleifen, schw. heim-schleppen, schw. heim-schlockern, schw. heim-schlupfen, schw. heimselig, Adj. heimsen, schw. heimschen, schw. heim-springen, st. heim-spurteln, schw. heim-stehlen, st. Heim-suchung, f. heim-täppeln, schw. heim-tippeln, schw. heim-torkeln, schw. heim-tragen, st. heim-träppeln, schw. heim-treiben, st. Heim-treiber, m. heim-tritteln, schw. heim-trossen, schw. heim-trotteln, schw. Heim-tucker, m. Heim-tücker, m. heim-tückisch, Adj. heim-tuckisch, Adj. heim-tun, st. heim-turmeln, schw. heim-verfallen, st. heim-wackeln, schw. heim-wärts, Adv. heim-watscheln, schw. Heim-weg, m. Heim-weh, n. heim-wollen, schw. heim-zahlen, schw. heim-ziehen, st. heim-zotteln, schw. heim-zu(s), Adv. hein, Adv. hinn(en), Adv. Heiner Heinerle-hut, m. Heini, m. Hein-meier Heinrich, m. | 1. = PfWB Heimelmaus, Häämermaus, Pl. -mais (hmər-) [verbr. WPf, s. K. 168], Häämermaisje (Dim.) [verbr. NWPf HB-Einöd ZW-Riedbg], -misje [ HB-Medh], -maisel [ PS-Ruhbk Erlbn], Haamermaus [ KU-Ehw Horschb Breitb WD-Ostbr], -maisje [ KU-Quirnb FR-Kirchh], Hämmermaus (hęmər-) [Kus HB-Peppk PS-Windsbg], -maisje [ Don-Gert Tschest Lenauh], -misje [ IB-Bliesmg/Bolch], Heimermaus [ KU-Albess WD-Niedkch]. Syn. s. PfWB Grickelmaus. 's Hämmermaisje singt im Backowe [ Don-Gert]. — 2. 'Assel', Hämmermaisel [ PS-Gersb]. Syn. s. PfWB Kellerassel. — Rhein. III 454 Z. 42; LothWB Lothr. 236. [Bd. 3, Sp. 775] [mancherorts, PfId. 60 Lambert Penns 79]; vgl. PfWB elendern 1, PfWB heimeln 1, PfWB heimerzen. Er hot aarich gehäämert [ RO-Winnw]. Es häämert mich [NW-Deidh Land]. Dem Job sein siewet Johr geht aus, er häämert, net ze saa [Schandein Ged. 50]. Südhess. III 230; RhWB Rhein. III 457; Bad. II 603. 1. intrans. a. 'mit einem Fahrzeug nach Hause fahren', häämfahre, heem-, häim-, haam-, s. PfWB heim [verbr.]. — b. 'mit dem Weidevieh heimgehen'; (mit de Herd) h. [verbr.]; vgl. PfWB heimtreiben 1. RA.: Ää Kuh is satt; wann die annere satt sin, fahre mer hääm, spött. Bemerkung, wenn es einem aufstößt [Kaislt]. Var.: Een Sau is voll; wann 'm Borjemeeschder seini voll is, fahre mer heem [ KU-Diedk]. — 2. trans. 'in die Scheune fahren, einbringen'; Haai h. [ KU-Schmittw/O RO-Rehbn LU-Alsh]; vgl. PfWB heimbringen 2, PfWB -führen 2, PfWB -holen 2 a, PfWB -tun 1 b. RA.: Er fährt mer'm Schubkarch net hääm, was sein Fraa fortschafft [ KU-A'glan]; Var. s. PfWB fortschaffen 1 a, PfWB heimführen 2. Ich gebb dir, daß du die Knoche uf'm Schubkarch h. kannscht, Androhung von Schlägen [ NW-Hardbg]. Ein Beispiel zum Volksgl. s. PfWB Balsam 2. — Südhess. III 230; Rhein. III 446 Z. 58; Bad. II 603. 1. 'torkelnd heimgehen', von einem Betrunkenen, häämfalle [ LU-Alsh]. — 2. 'als Eigentum zufallen', vgl. PfWB fallen I 7. a. 1628: wan die messer im felt mit der schnur oder rhutten messen vndt was von holzes an beumen vndt zeunen, so strittig, in die schnur fallen mochte, so soll solches ... den messern heimfallen [PfWeist. II 759 (FR-Gr'karlb)]; vgl. PfWB heimverfallen. — -führen schw.: 1. a. 'nach Hause führen', häämfihre, heem-, häim-, haam-, s. PfWB heim [verbr.]; e Mäde (e Mädche) h. 'abends vom Tanz heimbegleiten' [verbr.]; vgl. PfWB heimbringen 1. VR. s. PfWB abtrocknen, PfWB Daumerling 2. — b. die Braut h. 'heiraten'. SprW.: Wer 's Glick hot, fihrt die Braut häim [ KU-Schmittw/O]. — 2. = PfWB heimfahren 2; Hai heemfehre [ZW-Hornb, verbr. lothr. SWPf mancherorts SPf KU-Rutsw/L [Bd. 3, Sp. 776] FR-Höning]. Ortsneckerein s. PfWB Buch 1 c, PfWB elektrisch 2 a. SprW.: E Weib kann mehr im Schärz forttraan, wie e Mann mi'm lange Waan heimfihrt [ Don-St.Andreas]; Var. s. PfWB heimfahren 2. a. 1400: holtz (aus dem Wald) heimfüren [PfWeist. II 561 (NW-Freinsh)]. a. 1514: helffen houwe heymfuren [GgHospR, S. 15]. a. 1535: Vnnd ist der banbecker eynem icklichen sin brod ... heimzuforen mit karch vnnd pferde. Vnnd wan er solliche brod eynem icklichen heymgefertt hat ... [PfWeist. II 822 (FR-Gr'niedh)]. — Südhess. III 230/31; ElsWB Els. I 137; Bad. II 603/04.
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