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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Grün-dünger bis Grüneblumen-salat (Bd. 3, Sp. 486)
 
Grün-dünger, m. f.
Grün-düngung, m. f.
grund-verderblich, Adj.
Grund-wäldchen, n.
Grund-wasser, n.
Grund-wiese, f.
Grund-wühler, m.
Grund-wurm, m.
grund-wütig, Adj.
Grund+-zapfen, m.
Grund-zins, m.
Grüneblumen-salat, m.
Grünegraser-huppser, m.
Grün-eidechse, f.,  m.
grün-eidechsig, Adj.
Grüneidechs-rech, m.
Grünekern-suppe
Grunemus
grünen, schw.
Grünes, n.
Grünes-buschen, m.
Grünes-butschen, m.
Grünes-Jörg, m.
Grünes-knopf, m.
Grünes-kuchen, m.
Grünes-putschen
Grünes-putscher, Pl.
Grün-fink, m.
Grün-fleisch, n.
Grün-futter, n.
grün-gelb, Adj.
Grün-gemüse, n.
grüngrau-grinzelig, Adj.
Gruning, f.
Grün-kerne, Pl.
Grüne-, Pl.
Grünkern-mehl, n.
Grünkern-suppe, f.
Grün-kopf, m.
Grün-krämchen, n.
Grün-krämer, m.
Grün-kraut, n.
grünlacht(ig), Adj.
grünlecht, Adj.
grünlich, Adj.
Grünling, m.
Grün-männchen, n.
Grunnel
Grün-rock, m.
Grunschel
grunscheln, schw.
grün-schieferig, Adj.
Grün-schnabel, m.
Grün-schnitt, m.
Grün-span, m.
Grün-specht, m.
grün-stielig, Adj.
Grün-wäldchen, n.
Grün-woog, m.
grunzen, schw.
Grün-zeug, n.
grünzig, Adj.
Grupp
gruppen
Grusch
Grusch-base, f.
Gruschel
Grusch(el)-kram, m.
gruscheln, schw.
Gruschel(n)-kuchen, m.
Gruschel(n)-saft, f.
Gruschel(n)-stock, m.
Gruschel(n)-wein, m.
Gruschett, f.
Gruschler, m.
Grusch-schublade, f.
Grusch(t), m.
Gruschel, m.
gruschten, schw.
Gruschter, m.
gruschtern, schw.
Gruscht-sack, m.
Grusel, m.
gruselig, Adj.
gruseln, schw.
Gruß, m.
Gruß, m.
Grussel, f.
Grusel, f.
Gruschel, f.
Grussel
Grussel-beere, f.
Grussels-, f.
Gruschel(s)-, f.
Grusselbeer(en)-kuchen, m.
Grusselbeer(en)-saft, f.
Grusselbeer(en)-stock, m.
Grusselbeer(en)-strauch, m.
Grusselbeer(en)-wein, m.
Grussels-beere
  Grün-dünger m., -düngung f.: nach dem Schd., Grin-, Grindinger, -dingung [verbr.]. Südhess. II 1497.
 
 
grund-verderblich Adj.: 'verderblich im höchsten Grade'. a. 1701: grundverderbliche Kriegsläuften [LU-Assh (alte Akten)]. DWB DWb. IV/ 1, 6, Sp. 923.
 
  
Grund-wäldchen n.: 'kleiner Wald im Talesgrund', im FlN Grundwäldche [ KU-Bedb]. — -wasser n.: wie schd., -wasser [verbr.]. Wann ich noch weider grab, kumm ich ufs G. [ LA-Gommh]. Südhess. II 1497; Bad. II 486. — -wiese f.: 'Wiese im Talesgrund', im FlN Grundwiss, Pl. -wisse [ RO-Potzb Münchw NW-Wachh]; vgl. PfWB Bergwiese. Südhess. II 1497; RhWB Rhein. II 1466. — -wühler m.:
1. = PfWB Grundwurm 1, -wihler [ BZ-Albw]. —
2. 'Bauer, der mit der Feldarbeit nicht fertig wird', auch Schimpfw. [ LA-Nd'hochstdt BZ-Albw]; vgl. PfWB Dreckwühler. — -wurm m.:
1. 'Engerling', -wurm [ BZ-Albw]; vgl. PfWB Grundbirnenwurm, PfWB Grundwühler 1. —
2. = PfWB Grundwühler 2, -worm [ KU-Kaulb, BZ-Albw]. — RhWB Rhein. II 1465.
 
 
grund-wütig Adj.: 'wütend im höchsten Grade', grundwirig (-wīriχ) [Schandein Bav. IV/2, 248].
 
 
Grund+-zapfen m.: 'Zapfen zum Schließen und Öffnen des Wehrs am Woog', vgl. PfWB Zapfenloch. a. 1563/64: Von dan folget sie (die Grenze) als der Kirckler bach ... bis zu dem GrundtZappen des Herrn Wagk [ZweibrKirkBeschr. 13]. RhWB Rhein. II 1466. — -zins m.: 'Abgabe für gepachteten Grund und Boden', Grundzins [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Pachtzins.
 
 
Grüneblumen-salat m.: 'Salat aus den Blättern des Löwenzahns', Grineblummesalat [Wilde 165].