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groß-tun bis grotzeln (Bd. 3, Sp. 461 bis 462) | |||
groß-tun, st. Groß-vater, m. Großvater(s)-stuhl, m. Großvater(s)-tracht, f. Groß-vieh, n. Großvieh-markt, m. Groß-wald, m. Groß-weidestück, n. groß-ziehen, st. Grot groten Grot-hobel grotzeln, schw. Grotz(en) grotzen Groubl Groz grubben, schw. Grubber, m. grubbern, schw. Grube, f. Grübe, f. Grübel, m. grübelieren, schw. grübeln, schw. Grübel-nuß, f. Grüben-bart, m. Gruben-holz, n. Gruben-kittel, m. Gruben-kleider, Pl. Gruben-licht, n. Gruben-mantel, m. Gruben-schuhe, Pl. Grüben-tälchen, n. Gruber, m. Gruber-hacke, f. Gruber-schule, f. Grübler, m. Grub-rebe, f. gruchzen, schw. Grucksel, n. Grucksel-mäuschen, n. Gruckser, (Gen. Gruft, f. gru-gru gruk Grukse, f. grukseln, schw. Gruksel-taube, f. gruksen, schw. Grukser, m. Gruks-taube, f. Grulle2, f. Grum-bach, ON Grum-beer Grummeler, m. f. Grummelersin, m. f. grummelig, Adj. grummeln, schw. Grummel-suppe, f. Grummel-wasser, n. grummen, schw. Grummet, m., n. Grummet-erne, f. Grummet-gras, n. Grummet-haufen, n. Grummet-machet, f. Grummet-vieh, n. Grummet-wetter, n. Grummet-wiese, f. Grumpe(l)n, Pl. grün, Adj. grünachtig, Adj. Grünblumen-stock grün-braun-brinzelig, Adj. Grunch, m. gruncheln, schw. grunchen, schw. Grünchen, n. Grund, m. Grund-angel, f. Grund-arbeit, f. Grund-bach, f. Grund-birne, f. Grundbirn(en)-acker, m. Grundbirn(en)-auge, n. Grundbirn(en)-ausmachen, n. Grundbirn(en)-ausmacher, m. Grundbirn(en)-ball, m. Grundbirn(en)-bauch, m. Grundbirn(en)-bauer, m. Grundbirn(en)-bickel, m. Grundbirn(en)-blatt, n. Grundbirn(en)-blume, f. Grundbirn(en)-bollen, m. Grundbirn(en)-branntwein, m. Grundbirn(en)-brei, m. Grundbirn(en)-brühe, f. Grundbirn(en)-bumpes, m. Grundbirn(en)-bütte, f. | 1. a. 'Vater eines Elternteils', Großvatter (gros-, grǫsfadər, seltener grōs, s. F.) und Grouß-, Grauß- (zum Diphthong ou/au s. PfWB groß) [fast allg.], Grovatter [ PS-Erfw], Grou-[ NW-Deidh LA-Gommh BZ-Wilgws Dierb GH-Zeisk], Gruß- [ RO-Rehborn]. Syn.: PfWB Altpapa, PfWB -vater, PfWB Dade 2 a, PfWB Vater 1 b, PfWB Groß(chen), Großdade, PfWB -papa, PfWB Opa, PfWB Opapa. Er kummt doher wie e alder G. [ KL-Stelzbg]. RA.: Ehr Groußmutter un ehr G. sin zwää alde Leit gewest, von einer weitläufigen Verwandtschaft [ GH-Zeisk]. Ein Kind das sich verletzt hat, tröstet man: 's werd hoffentlich [Bd. 3, Sp. 462] wegsein, bis de Graußvatter bescht [ BZ-Albw]. Größere Buben nehmen die kleineren am Kopf und heben sie in die Höhe; dabei sagen sie: Kumm mol her, ich weis 'zeige' dir de G. [LU-Alsh, KU-Schmittw/O Land GH-Zeisk Don-Schowe Gal-Dornf]. SprW.: E gurer G. is mihn wert wie de bescht Knecht [ KU-Schmittw/O]. Den VR. Hinner meim G. seim Ofeloch s. PfWB gackern 1. Einen VR. zum Fingerspiel s. PfWB Daumen 1. a. 1658: hat einen aker Von seinem großvatter [StArch. KL-Ottbg, Gewannenbuch S. 4]. — b. 'Urgroßvater' [ KU-Adb KB-Kriegsf SP-Harths]. — 2. = PfWB Stiefmütterchen, Groußväderle [Wilde 235]; vgl. PfWB Großmutter 2 b. — F.: Die Schreibung der Gewährspersonen läßt im ersten Wortteil die Quantität des Vokals nur selten erkennen. In den meisten Fällen dürfte kurzer Vokal vorliegen. Langer Vokal (grōs-) ist belegt für [KU-Schmittw/O Adb Bedb ZW-Bechhf PS-Hintwdth FR-Bockh LU-Alsh Land]. — Südhess. II 1484; RhWB Rhein. II 1439/40; Lothr. 218; ElsWB Els. I 155; Bad. II 481.
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