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Groß-mogul bis Groß-schule (Bd. 3, Sp. 459 bis 460) | |||
Groß-mogul, m. groß-mogulen, schw. groß-mütig, Adj. Groß-mutter, f. Großmutter-haube, f. groß-nasig, Adj. Groß-neffe, m. f. m. Groß-nichte, m. f. m. Groß-onkel, m. f. m. Groß-papa, m. Groß-part, m. Groß-purim, n. Groß-schule, f. groß-sprechen, st. Groß-sprecher, m. f. Groß-sprecherin, m. f. Groß-sprechersin, m. f. groß-spurig, Adj. Groß-stadt, f. Groß-städter, m. f. Groß-städterin, m. f. groß-städtisch, Adj. Groß-tante, f. größt(en)-teils, Adv. groß-trächtig, Adj. groß-tragend, Adj. groß-tragicht, Adj. groß-tragig, Adj. Groß-tromme, f. Groß-tuer, m. groß-tun, st. Groß-vater, m. Großvater(s)-stuhl, m. Großvater(s)-tracht, f. Groß-vieh, n. Großvieh-markt, m. Groß-wald, m. Groß-weidestück, n. groß-ziehen, st. Grot groten Grot-hobel grotzeln, schw. Grotz(en) grotzen Groubl Groz grubben, schw. Grubber, m. grubbern, schw. Grube, f. Grübe, f. Grübel, m. grübelieren, schw. grübeln, schw. Grübel-nuß, f. Grüben-bart, m. Gruben-holz, n. Gruben-kittel, m. Gruben-kleider, Pl. Gruben-licht, n. Gruben-mantel, m. Gruben-schuhe, Pl. Grüben-tälchen, n. Gruber, m. Gruber-hacke, f. Gruber-schule, f. Grübler, m. Grub-rebe, f. gruchzen, schw. Grucksel, n. Grucksel-mäuschen, n. Gruckser, (Gen. Gruft, f. gru-gru gruk Grukse, f. grukseln, schw. Gruksel-taube, f. gruksen, schw. Grukser, m. Gruks-taube, f. Grulle2, f. Grum-bach, ON Grum-beer Grummeler, m. f. Grummelersin, m. f. grummelig, Adj. grummeln, schw. Grummel-suppe, f. Grummel-wasser, n. grummen, schw. Grummet, m., n. Grummet-erne, f. Grummet-gras, n. Grummet-haufen, n. Grummet-machet, f. Grummet-vieh, n. Grummet-wetter, n. Grummet-wiese, f. | 1. a. 'Mutter eines Elternteils', Großmutter (grōs-, gros-, grǫsmudər), -motter, s. PfWB Mutter [verbr.], Grußmotter [ RO-Rehborn], Grouß-, Graußmutter [verbr. südl. VPf vereinzelt WPf]. Syn.: PfWB Altmama, PfWB -mutter, PfWB Base 2, [Bd. 3, Sp. 460] Groß(chen), PfWB Großmama, PfWB Mutter, PfWB Oma, PfWB Omama, Omutter. RA.: Er hot seiner G. ehr Maul 'ist redegewandt wie seine G.' [ RO-Alsbr]. Dem sein G. un mein G. waren zwää alde Weiwer, von einer weitläufigen Verwandtschaft [LA-Herxh, verbr. südl. VPf]. Hurra, die Ende (Enten), mein G. lernt fliehe [Kaislt]. Die Zeit vergeht, 's Licht verbrennt, un die G. sterbt doch net [verbr. NPf Don-Schowe Torscha]. Des isch vun de G. ehrem, was gestohlen ist [ LA-Leinsw]. Verklag de Deiwel bei seiner G.!, von einer aussichtslosen Klage [KU-Schmittw/O RO-Obd Pirmas Land LU-Opp Muttstdt]. Un wann de Deiwel uf Stelze kummt mitsamt seiner G. 'Allen Hindernissen zum Trotz' [Kühn Palz 137]. Ein SprW. s. PfWB Eulenspiegel 1. — b. 'Urgroßmutter' [mancherorts]. — c. 'alte Frau', scherzh. auch von einem Mädchen, das sich wie eine alte Frau gibt [vereinzelt]; e alt Großmotterche [ KU-Bedb]. — d. 'Anrede des Gesindes für die Hausfrau' [RO-Münstapp]. — 2. a. 'm Deiwel sein G. α. 'Libelle' [ BZ-Schweighf]. — β. = PfWB Pferdskäfer 1 [ PS-Hengsbg Schönau Haust]. — b. = PfWB Stiefmütterchen, Großmotterche [ ZW-Kl'bundb], -mitterche [ GH-Freckf], -mütterle [Wilde 235]. — c. 'Spielkarte, mit der man gewinnen muß'; e G. spiele [Kaislt]. — F.: Zur Quantität des Vokals im ersten Wortteil s. PfWB Großvater. — Südhess. II 1482; RhWB Rhein. II 1438/39; ElsWB Els. I 741; Bad. II 480.
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