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Gall-apfel bis Gallen-boden (Bd. 3, Sp. 15 bis 17) | |||
Gall-apfel, m. Gallapp-mühle, f. Gallapp-woog, m. Galle, f. Galle, f. Galle, f. Galle, f. Gallen-birnen, Pl. gallen-bitter, Adj. Gallen-blase, f. Gallen-boden, m. Gallen-brunnen, m. Gallen-grieß, m. gallen-grün, Adj. Gallen-markt, m. Gallen-platz, m. Gallen-puppen, Pl. Gallen-stein, m. Gallen-tag, m. Gallen-woche, f. Gall(e)rei, f., m. Gallerei-schmiere, f. Gallerich, (Gen. gallerig, Adj. gallig, Adj. gallig, Adj. Gall-lache, f. Gall-loch, n. Gallrei Gall-rose, f. Gallsch, f. Gallus Gallus-markt Gallus-tag Gallus-woche Galopp, m. Galoppade, f. Galöpper, f. galöppern, schw. Galopp-hengst, m. galoppieren, schw. Galopp-scheiße, f. Galopp-schoten, m. Galopp-süffer, m. Galoschen, Pl. Galot gälpsen, schw. Galsch Gälster, m. gälsterig, Adj. gälsterlich, Adj. gälstern, schw. Gälstern, Pl. gält Gältkuh Gälze gälzen Gälzer Gamaschen, Pl. Gamaschen-bauer, m. Gamaschen-knopf, m. Gamaschen-leder, n. Gamaschen-mann, m. Gamaschen-maul, n. Gamaschen-riemen, m. Gamaschen-schnalle, f. Gamaschen-wasser, n. Gambel Gamf Gamme, f. Gammel, f. Gämmel, f. Gammer, m. gammer, Adj. gammerig, Adj. gammern, schw. Gammer-sack, m. Gampel, f., m. gampsen, schw. Gamschel, f. gamschen, schw. Ganasser, m. Ganef Gan-erbe Gan-erbschaft, f. Ganf, m. Gamf, m. ganfen, schw. gamfen, schw. Ganfer, m. f. Ganferin, m. f. ganften Gang, m. gang, Adj. Gang-art, f. gang-bar, Adj. gang-beinig, Adj. gäng(e), Adj. Gängel Gängel-band, n. | [Bd. 3, Sp. 16] PfWB Galle3. Südhess. II 1062; RhWB Rhein. II 988; LothWB Lothr. 181; Bad. II 280. 1. 'Absonderung der Leber', Gall (gal, gḁl, zur Verbr. von -a-/-ḁ- vgl. PfWB Galgen) [allg.]; bitter wie G. [allg.]; vgl. PfWB gallenbitter. Die G. isch (beim Kranken) ins Blut iwwergange [ LA-Gommh]. Der Griesgrämige hot die G. im Blut [ LU-Opp]. Der Zornige spaucht Gift un G. [LU-Limbghf, verbr.]. Wer sich ärgert, dem isch die G. ins Hemb (Hemd) gange [ PS-Erfw], dem is die G. gestieh [KU-Kaulb, verbr.], dem laaft die G. iwwer [NW-Freinsh, verbr.], dem geht die G. iwwer [LU-Böhl, verbr.], dem kummt die G. unneruf [SOPf]. Was der klään Kerl schun e G. hot!, von einem zornigen Buben [ LU-Opp]. (Die Prozeßgegner haben) Gift un G. gespauzt, sich gleih geheerig abgeschnauzt [Schandein Ged. 62]. — 2. 'Gallenblase'. Er hot's an de G. 'ist gallenkrank' [LU-Opp, verbr.]. Reg dich net uf, sunscht platzt der noch die G.! [ Gal-Bagbg]. — Südhess. II 1063; RhWB Rhein. II 987; Saarbr. 71; LothWB Lothr. 181; ElsWB Els. I 209; Bad. II 280. 1. = PfWB Gallapfel, Gall [ HB-Breitft PS-Kröpp RO-Börrstdt LU-Altr NW-Weish/B SP-Heiligst BZ-Eußth BZ-Wind]. — 2. 'Schwellung im Fesselgelenk oder im Kniebogen des Pferdes' [ KU-Schmittw/O Hefw HB-Kirrbg RO-Dielkch BZ-Dierb]. Hibsch tret er (der Gaul) uf — des is jo wohr, doch hinne kriet er Galle [Müller Luscht un Lewe 127]. — 3. 'besonders dicke Spielkugel' [ KU-Körbn]. Zs. PfWB Eisengalle 2. — Südhess. II 1063; RhWB Rhein. II 988; LothWB Lothr. 181 Gall 3; Bad. II 280. [Bd. 3, Sp. 17]
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