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Hututut bis Hutzel-hütte (Bd. 3, Sp. 1282 bis 1284) | |||
Hututut, m. Hutweid-brunnen, m. Hut-weide, f. hutz, Interj. Hutzel, f. Hutzel-birne, f. Hutzel-brot, n. Hutzel-brühe, f. Hutzelchens-buben, Pl. Hutzel-dörre, f. Hutzel-hütte, f. hutzelig, Adj. Hutzel-knöpfe, Pl. Hutzel-kopf, m. Hutzel-korb, m. hutzeln Hutzel-sack, m. Hutzel-wald, m. Hut-zucker, m. Huweln Huwern Huze-bär, m. Huze-mann, m. Hyäne, f. Hyazinthe, f. Hybriden-bauer, m. Hypothek, f. Hypotheken-tilger, m. hysterisch, Adj. i, n. i i-a i-äks ib Ibs ich, Pron. pers. icht(s) icht-was ici Ida, f. Idder Ideal, n. Idee, f. Idem idig, Pron. Idiot, m. idiotisch, Adj. idrichen i-e ie-wo, Adv. Iffe, f. Igel, m., selten f. Igel(s)-born Igel(s)-borsten, Pl. Igel(s)-britschen Igel(s)-bürste, f. Igel(s)-delle, f. Igel(s)-graben, m. Igel(s)-haar, n. Igel(s)-klee, m. Igel(s)-kopf, m. Igel(s)-raupe, f. Igel(s)-stachel, f. Iggel-bach, ON Iggel-heim, ON Ignaz, m. Ignaz-Franz, m. ihm Ihme ihmen ihmig Ihmes ihn ihnen ihns ihr ihr, Possessiv Pron. ihrichen Ihrscht ihrzen, schw. i-ja ijauß i-je ijinn i-jo ijoben ijunten ik, Interj. ike iks Iks-iks, n. Ilbes-heim, ON Ildechs Ilge Iller ill(e)richen illuminieren, schw. Ilp, m. ilrichen Ilse, f. | 1. a. 'im Backofen getrocknete [Bd. 3, Sp. 1283] Birne' (meist ungeschält und ungeteilt), Hutz(e)l (hudsəl, hudsl), gew. Pl. Hutz(e)le [verbr., auch Auslandpfälzer, PfId. 68], Hotzel (hodsəl) [ RO-Unkb Messbhf Wilde 19]; vgl. PfWB Dörrbirne. Zs. PfWB Dörrhutzel. Mer essen im Winder gern Hutzele un Schnitze [ Gal-Josbg]. RA.: H. un Stiel fresse 'alles ohne Reste aufessen' [Beam Penns 56]. Jo, Hutzele!, Ausdruck der Ablehnung, der Verneinung [Kaislt]; vgl. PfWB husche. Man läßt ein Kind die scherzh. Aufforderung Saa Hutzele un kee Schnitz so lange wiederholen, bis es dahinterkommt, daß es nur Hutzele sagen soll [ Gal-Dornf]. Eine WR. s. PfWB Donnersberg 1. — b. 'gedörrte Pflaumen', Hutzele [verbr. (Wilde 276)]. — c. 'Dörrobst überhaupt', Hutzele [lothr. SWPf LU-Böhl NW-Haßl]. — 2. 'Fruchtzapfen der Nadelbäume'. a. der Kiefer und der Tanne, Hutzele [vereinzelt WPf]. Ans Weihnachtsbäämche hängt mer vergoldene Hutzelcher [ KU-Diedk KL-Stelzbg]. — b. nur der Kiefer, Hutzel [mancherorts, Kühn Hamet 115 Wilde 124], Hotzel [mancherorts NPf BZ-Billh], Hetzel [ LU-Dannstdt], Hetzelcher [ KU-Blaub Dennw/Frohnb]. Syn. s. PfWB Butzel1 4. — c. nur der Tanne, Hutzel [verbr., PfId. 68]. Zs. PfWB Tannenhutzel. — d. der Fichte, Hutzel [Kaislt]. — e. 'Nadelholzzapfen überhaupt', Hutzel [vereinzelt]. RA.: Wann de ganz Odenwald aussirbt, erb ich kään Hutzel, Ausspruch des Pessimisten [ LU-Muttstdt]; vgl. PfWB Backenbirne 6. — 3. a. 'alte Frau mit schrumpliger Haut'; e aldi Hutzel [mancherorts, Kühn Hamet 115 PfId. 68]; e alt Hutzelche [ KB-Weihf]; e guri Hutzel [Schandein Ged. 29]. — b. 'ältere Frau, die noch hinter den Männern herläuft'. Das is mol e doorich H.! [Ingb]. Um 1700: Es ist mir lieber, daß der alten Hutzel (gemeint ist die Hofdame Maintenon) Haß gegen mich währt als das Fieber [Liselotte Briefe 189]. — 4. s. PfWB Katzenhutzel. — Südhess. III 873 ff.; RhWB Rhein. III 1052/53; LothWB Lothr. 256; ElsWB Els. I 399; Bad. II 805. 1. = PfWB Hutzel 1 a, Hutzelbeer, meist Pl. -beere [vereinzelt VPf]. AR.: Hotzelbier — Karchschmier — Wachefett (Wagenfett) — un du bischt weg! [ LA-Nußd]. — 2. Hotzelbeere mache 'ein Kind auf dem Rücken tragen' [vereinzelt VPf]; vgl. PfWB hotzelberen, PfWB hotzeln 2 b. Die das Kind auf dem Rücken tragende Person ruft dabei: Wer kaaft Hotzelbeere? [Wasgau-Bote Nr. 8/1934], oder: Hotzelbeere kaufe, hinne hinkt (hängt) 'n Haufe! [ BZ-Stein]. — Südhess. III 875; RhWB Rhein. III 1053; ElsWB Els. II 80. — -brot n.: 'Brotkuchen mit eingebackenem Dörrobst', ein Weihnachtsgebäck, Hutzelbrot, -brout, -braut [(1930) KL-Weilb Enkb mancherorts südl. VPf]. In GH-Scheibhdt wurden bis etwa 1880 die Kinder zu Weihnachten mit H. beschenkt. Südhess. III 875; ElsWB Els. II 204; Bad. II 805. — -brühe f.: 1. 'die beim Aufkochen von Dörrobst [Bd. 3, Sp. 1284] entstehende Brühe', -brih [vereinzelt]. In Gal aß man gern Fastnachtsküchelchen mit H. VR. (Nachahmung des Schwalbengesangs): Zitzerizi, muschpeli; sitzt der Herr un zuckelt die Brih, die Hutzelebrih. Wie mer fort sin g'floo, waren Kischde un Kaschde voll; wie mer heem sin kumm, is alles leer, leer, leer [ Gal-Dornf]. — 2. a. 'süßer Wein'. a. 1719 nannte man den Wein wegen seiner Süße H. [Dochnahl 181]. — b. 'schlechter Kaffee' [vereinzelt NPf]; vgl. PfWB Brühe 3 b. — Südhess. III 875; RhWB Rhein. III 1053; Bad. II 805.
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