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Hochzeit(s)-blume bis Hochzeit(s)-geld (Bd. 3, Sp. 1114 bis 1115) | |||
Hochzeit(s)-blume, f. Hochzeit(s)-braten, m. Hochzeit(s)-brot, n. Hochzeit(s)-brunnen, m. Hochzeit(s)-essen, n. Hochzeit(s)-fahren, n. Hochzeit(s)-feier, f. Hochzeit(s)-flug, m. Hochzeit(s)-frack, m. Hochzeit(s)-gast, m. Hochzeit(s)-geld, n. Hochzeit(s)-geschenk, n. Hochzeit(s)-gutsel, n. Hochzeit(s)-haus, n. Hochzeit(s)-hemd, n. Hochzeit(s)-hosen, Pl. Hochzeit(s)-hut, m. Hochzeit(s)-imbiß, m. Hochzeit(s)-kleid, n. Hochzeit(s)-köchin, f. Hochzeit(s)-kranz, m. Hochzeit(s)-kraut, n. Hochzeit(s)-kreuzlein, n. Hochzeit(s)-kuchen, m. Hochzeit(s)-kuß, m. Hochzeit(s)-kutsche, f. Hochzeit(s)-lader, Pl. Hochzeit(s)-leute, Pl. Hochzeit(s)-lieder, Pl. Hochzeit(s)-loch, n. Hochzeit(s)-mahl, n. Hochzeit(s)-montur, f. Hochzeit(s)-morgen, m. Hochzeit(s)-mutter, f. Hochzeit(s)-mutzen, m. Hochzeit(s)-nacht, f. Hochzeit(s)-rede, f. Hochzeit(s)-reise, f. Hochzeit(s)-ring, m. Hochzeit(s)-rock, m. Hochzeit(s)-schießen, n. Hochzeit(s)-schleier, m. Hochzeit(s)-schmaus, m. Hochzeit(s)-schuhe, Pl. Hochzeit(s)-senkel, m. Hochzeit(s)-spenzer, m. Hochzeit(s)-strauß, m. Hochzeit(s)-stück, n. Hochzeit(s)-tag, m. Hochzeit(s)-teller, m. Hochzeit(s)-vater, m. Hochzeit(s)-wagen, m. Hochzeit(s)-wein, m. Hochzeit(s)-zug, m. Hochzert Hochzich hoch-ziehen, st. Hochzig Hock+-bänkel, n. Hock-bohnen, Pl. Hockchens, n. Hockelchens, n. Hocker(leins), n. Hocke, f. Hocke-glindens, n. Hockel, m. Hockelchen, n. Hockelchens Hockel-korb, m. hockeln, schw. Hockelns, n. hocken, schw. hocken-bleiben, st. Hocken-bleiber, m. f. Hocken-bleiber(s)in, m. f. hocken-haben, schw. hocken-lassen, st. Hocker, m. Höcker, m. Hocker-erbsen, Pl. Höcker-gans, f. Hockerleins Hocker-steuer, f. Hocker(s)-weib, n. Hocke-schleimens, n. Hocket, f. hockezig, Adv. hockig, Adj. Hock-kriegens, n. Hock-männchen, Pl. Hodel Hodel-sack, m. Hoden, m. Hoden, m., n. hoden, Adj. hoden, schw. Hoden-bruch, m. Hoden-garn, n. Hoden-gasse, f. Hoden-klüngel, m. | 1. eine Lilienart, Hochzichblum [Beam Penns 54]. — 2. 'Brautkranz' [ebd.]. — -braten m.: wie schd., Hochzet(s)-, Hochzichbroode, -broore [mancherorts]. Südhess. III 633. — -brot n.: 'sehr weißes Brot für die Hochzeit', Hochzeitsbrot [ Don-Schowe Torscha]. ElsWB Els. II 918 Z. 33; Bad. II 743 and. Bed. — -brunnen m.: 'Quelle im Walde zwischen NW-Weish/Bg und FR-Höning'. Dazu F. Heeger in Feierowend Nr. 37/1966: In alter Zeit mußten die Ehen mancher Dörfer in der Klosterkirche zu Höningen geschlossen werden. Auf dem Weg dahin hielt der Hochzeitszug am H. Die Braut kniete nieder und trank aus der Quelle, jedoch ohne jegliches Schöpfgefäß, auch nicht mit der Hand. Das gleiche tat der Bräutigam, dabei besprengte er die Braut mit Wasser. Nach der Trauung wurde nochmals aus der Quelle getrunken. Jetzt durften auch die Gäste trinken, besonders die jungen Paare. Nach dem Volksgl. verhalf der Genuß des Wassers aus dem H. zur Gesundheit und zum Kindersegen. — -essen n.: 'Festessen am Hochzeitstag', -esse [verbr.]; vgl. PfWB Hochzeitsimbiß, PfWB -mahl, PfWB -schmaus. In LA-Gommh hatte man folgende Reihenfolge der Gerichte: Fleischbrühsuppe; Rindfleisch mit Meerrettich oder Gurken (sauer und süß); Braten mit Gemüse (Erbsen und Gelbrüben, Spinat, Kopfsalat) und Kartoffeln; Kaffee mit Kuchen; Wein mit Kleingebäck und Torte. Volksgl.: Scherben beim H. bedeuten Glück in der Ehe [ IB-Herbh]. Brauchtum: Beim H. wird ein Brautschuh herumgereicht, in den die Gäste Geld einwerfen [ HB-Beed]. Südhess. III 633; Bad. II 743. — -fahren n.: 'das Gleiten auf dem Eise in sitzender Kniebeuge', Hochzetfahre [ KU-Haschb KL-Ottb]; vgl. PfWB Hockeschleimens, PfWB hockezig. — -feier f.: nach dem Schd., -feier [verbr.]. Brauchtum: Die H. findet gew. im Hause der Braut statt, in jüngerer Zeit häufig in einem Gasthaus. Das Brautpaar sitzt mitten an der Langseite des Tisches; rechts und links daneben die Eltern, dann die Verwandten und sonstigen Gäste. Die H. dauert gew. einen Tag. Ist die Braut vermögend, so bestreitet deren Vater sämtliche Unkosten; andernfalls zahlen beide Teile die Hälfte [ PS-Erfw]. Nach Schandein Bav. IV/2, 368 mußte der Bräutigam selber die Speisen auftragen. Von einer kleinen H. heißt es: Mer mache nit veel [ PS-Erfw]. — -flug m.: 'Begattungsflug der Bienenkönigin', Hochzetflug [ ZW-L'wied KU-Krottb RO-Rehborn], Hochzeits- [ NW-Frankeck HB-M'bexb]; vgl. PfWB Hochzeitsausflug. Südhess. III 633. — -frack m.: 'erstmals an der eigenen Hochzeit, später bei feierlichen Anlässen getragener Frack', Hochzet(s)frack [mancherorts], [Bd. 3, Sp. 1115] Hochzit- [ BZ-Gossw], Hochzich- [verbr. südl. VPf]; vgl. PfWB Hochzeitsrock, -montur. Südhess. III 633. — -gast m.: wie schd., -gascht, Pl. -gäscht [verbr.]; vgl. PfWB Hochzeitsleute. Alles hockt voll Hochziggäscht: Staatsstubb, Hausgang un die Kammer [Kunnrädel 26]. Südhess. III 633/34; Rhein. III 730 Z. 41; Bad. II 743. — -geld n.: 'Gebühr, die dem Pfarrer für die Trauung gezahlt wird', Hochzichgeld [Beam Penns 54]. —
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