| Pfälzisches Wörterbuch | ![]() | ||
hinaus-werfen bis hin-bläffern (Bd. 3, Sp. 1015 bis 1016) | |||
hinaus-werfen, st. hinaus-wimmeln, schw. hinaus-witschen, schw. hinaus-wollen, schw. hinaus-zahlen, schw. hinaus-ziehen, st. hinaus-zu, Adv. hinaus-zus, Adv. hin-baden, schw. hin-bauen, schw. hin-bläffen, schw. hin-bläffern, schw. hin-blasen, st. hin-blättern, schw. hin-blinzeln, schw. hin-boxen, schw. hin-brausen, schw. hin-brennen, schw. hin-bringen, st., schw. hin-brusen hin-bumpen, schw. hin-denken, schw. hinderlich, Adj. hindern, schw. Hindernis, n. hin-deuten, schw. hin-drehen, schw. hin-dreschen, st. hin-drücken, schw. hin-duckeln, schw. hin-ducken, schw. hin-duseln, schw. hin-ein, Adv. hin-ein hinein-baden, schw. hinein-beißen, st. hinein-blasen, st. hinein-blinzeln, schw. hinein-brennen, schw. hinein-bringen, st., schw. hinein-brockeln, schw. hinein-bröckeln, schw. hinein-brocken, schw. hinein-brunzen, schw. hinein-bullen, schw. hinein-bumpen, schw. hinein-dachsen, schw. hinein-drehen, schw. hinein-drücken, schw. hinein-duckeln, schw. hinein-dürfen, schw. hinein-eggen, schw. hinein-essen, st. hinein-fahren, st. Hinein-fahrt, f. hinein-fallen, st. hinein-fassen, schw. hinein-flicken, schw. hinein-fliegen, st. hinein-flößen, schw. hinein-fressen, st. hinein-führen, schw. hinein-gabeln, schw. hinein-gehen, st. hinein-gehören, schw. hinein-geraten, st. hinein-gratteln, schw. hinein-greifen, st. hinein-gucken, schw. hinein-hacken, schw. hinein-hängen, st., schw. hinein-henken, st., schw. hinein-hauen, st. hinein-heben, st. hinein-henken hinein-huppsen, schw. hinein-juckeln, schw. hinein-klettern, schw. hinein-klopfen, schw. Hinein-knäubelns, n. hinein-knien, schw. hinein-kommen, st. hinein-können, schw. hinein-krabbeln, schw. hinein-krähen, schw. hinein-kriechen, st. hinein-kriegen, schw. hinein-kuscheln, schw. hinein-langen, schw. hinein-lantschen, schw. hinein-lassen, st., schw. hinein-laufen, st. hinein-leeren, schw. hinein-legen, schw. hinein-lesen, st. hinein-lügen, st. hinein-luren, schw. hinein-machen, schw., st. hinein-mengen, schw. hinein-mischen, schw. | 1. etwas h., wie schd., (e)nauswerfe [verbr.]; vgl. PfWB herauswerfen 1, hinausschmeißen 1. RA.: Er werft sein Geld zum Fenschder naus [ BZ-Dernb]. — 2. einen h. 'aus dem Raum weisen', auch 'von der Schule verweisen' [verbr.]; vgl. PfWB herauswerfen 2, [Bd. 3, Sp. 1016] hinausschmeißen 2 b. Er es aus de Schul enausgeworf worr [ RO-Als, LU-Limbghf]. Wammer'n vorne nauswerft, kimmt er hinne wirrer rei [PfMHk. 1925, S. 173]. — Südhess. III 517/18; RhWB Rhein. IX 435; ElsWB Els. II 848; Bad. II 708. — -wimmeln schw.: einen h. 'zum Weggehen veranlassen', enauswimmele [ HB-Kirrbg]; vgl. hinausschmeißen 2 b. Südhess. III 518; Bad. II 708. — -witschen schw.: 'heimlich hinausgehen 1 a', -witsche [vereinzelt]; vgl. PfWB herauswitschen 1. Südhess. III 518; ElsWB Els. II 886. — -wollen schw.: 1. 'nach draußen gelangen wollen', -wolle [verbr.]; vgl. PfWB herauswollen. Ich wollt zum Tempel enaus [Feierowend Nr. 30/ 1965, S. 5]. RA.: Er will naus, wo kään Loch isch, von einem Eigensinnigen [ PS-Zesbg LA-Herxh]. SprW.: Der Vool, was im Käwich is, will naus; der was haus is, will nin [verbr. Don Gal Buch]. — 2. hoch h., wie schd., hoch (e)nauswolle [verbr.]. Die wollten aach so aarich hoch naus, un jetzert sin se die Bach drunne [ Gal-Bagbg]. — 3. unpers. Er merkt sofort, wu's nauswill 'was beabsichtigt ist' [PfMHk. 1925, S. 173]. — Südhess. III 504 Z. 55; Rhein. III 652 Z. 1. — -zahlen schw.: 'bei Erbauseinandersetzungen durch einen Geldbetrag entschädigen', nauszahle [ GH-Kand]; vgl. PfWB ausbezahlen 2, PfWB herausbezahlen 1. — -ziehen st.: 1. 'ins Freie ziehen', -zieh(e), -ziehche, s. PfWB ziehen [mancherorts]; vgl. PfWB herausziehen 1 a. Des schääne Wedder zieht die Leit naus [ NW-Kallstdt]. — 2. a. etwas h. 'hinauszögern'. De Prozeß werd nausgezoge [ NW-Hardbg]; vgl. PfWB hinausschieben. — b. sich h. 'sich in die Länge ziehen'. Die Geschicht zieht sich noch lang enaus [ KU-Hundh, LU-Altr]; vgl. PfWB hinausleiern 2. — Südhess. III 518; Bad. II 708. 1. örtl. 'unterwegs nach draußen', enauszus (əˈnaus̩dsūs) [verbr. WPf vereinzelt NPf], nauszus [vereinzelt VPf verbr. Gal]. Die Gail gehn n. langsam, heemzus laafen se [ Gal-Dornf]. — 2. zeitl. 'auf den Frühling zu', auch übertr. 'neuen Verhältnissen entgegen'. Jetzt geht's widder nauszu [LU-Friesh PfRh. 1978, S. 3]. — Südhess. III 518; Bad. II 708.
| ||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||