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Pfälzisches Wörterbuch 
 
hinauf-wärgeln bis hinaus-beißen (Bd. 3, Sp. 1007 bis 1008)
 
hinauf-wärgeln, schw.
hinauf-watscheln, schw.
hinauf-werfen, st.
hinauf-wickeln, schw.
hinauf-winden, st.
hinauf-winken, st.
hinauf-zackern, schw.
hinauf-ziehen, st.
hinauf-zus, Adv.
hinauf-zusig, Adv.
hin-aus, Adv.
hinaus-beißen, st.
hinaus-bleuen, schw.
hinaus-bringen, st.,  schw.
hinaus-brunzen, schw.
hinaus-bugsieren, schw.
hinaus-drücken, schw.
hinaus-duckeln, schw.
hinaus-dürfen, schw.
hin-auser, Adv.
hinauser-fahren, st.
hinaus-fahren, st.
hinaus-fallen, st.
hinaus-feuern, schw.
hinaus-fliegen, st.
hinaus-führen, schw.
hinaus-gabeln, schw.
hinaus-galoppieren, schw.
hinaus-gehen, st.
hinaus-gratteln, schw.
hinaus-gucken, schw.
hinaus-hängen, st.,  schw.
hinaus-henken, st.,  schw.
hinaus-heben, st.
hinaus-helfen, st.
hinaus-huppsen, schw.
hinaus-jagen, schw.
hinaus-jägen, schw.
hinaus-klappern, schw.
hinaus-kommen, st.
hinaus-komplimentieren, schw.
hinaus-können, schw.
hinaus-kotzen, schw.
hinaus-krabbeln, schw.
hinaus-kreischen, st.
hinaus-kriechen, st.
hinaus-lachen, schw.
hinaus-langen, schw.
hinaus-lassen, st.
hinaus-laufen, st.
hinaus-leiern, schw.
hinaus-luchsen, schw.
hinaus-machen, schw.,  st.
hinaus-müssen, schw.
hinaus-nehmen, st.
hinaus-packen, schw.
hinaus-patschen, schw.
hinaus-platschen, schw.
hinaus-posaunen, schw.
hinaus-purren, schw.
hinaus-purzeln, schw.
hinaus-rankeln, schw.
hinaus-reichen, schw.
hinaus-rennen, schw.
hinaus-rufen, st.
hinaus-schaffen, schw.
hinaus-scheinen, schw.
hinaus-schicken, schw.
hinaus-schieben, st.
hinaus-schuben, st.
hinaus-schlagen, st.
hinaus-schleichen, st.
hinaus-schleifen, schw.
hinaus-schleppen, schw.
hinaus-schlupfen, schw.
hinaus-schuben
hinaus-schubsen, schw.
hinaus-schucken, schw.
hinaus-schütteln, schw.
hinaus-schütten, schw.
hinaus-setzen, schw.
hinaus-springen, st.
hinaus-stauben, schw.
hinaus-stecken, schw.
hinaus-steigen, st.
hinaus-stellen, schw.
hinaus-stoßen, st.
hinaus-strecken, schw.
hinaus-stübern, schw.
hinaus-stupfen, schw.
hinaus-stürmen, schw.
hinaus-stürzen, schw.
hinaus-tappen, schw.
hinaus-tragen, st.
hinaus-trauen, schw.
hinaus-treiben, st.
hinaus-treten, st.
hinaus-tun, st.
hinaus-turmeln, schw.
hinaus-wandern, schw.
   hinauf-wärgeln schw.: 'rollend nach oben befördern'; 's Faß enufwärjele [ LU-Opp, LU-Alsh]; vgl. PfWB hinaufschaffen 1. — -watscheln schw.: 'watschelnd hinaufgehen', nufwatschle [ LU-Alsh]. — -werfen st.: wie schd., (e)nufwärfe [mancherorts]; vgl. PfWB hinaufschmeißen. Mer verzählt, de Deiwel hätt denne Felse do enufgeworfe, von dem Teufelsfelsen bei Kaltenbach [Krieger 22]. Südhess. III 503. — -wickeln schw.: = PfWB hinaufschürzen; de Ärmel nufwickele [verbr.]; vgl. PfWB heraufwickeln, PfWB hinaufmachen. Südhess. III 503. — -winden st.: 'mit der Winde nach oben befördern', nufwinne [ BZ-Dierb]; vgl. PfWB hinaufmachen, PfWB -rollen. Südhess. III 503. — -winken st.: wie schd., nufwinke [ LU-Alsh]; vgl. PfWB hinaufrufen 2. — -zackern schw.: 'gegen den Berg pflügen', -zackere [verbr., bes. WPf NPf]. Südhess. III 503. — -ziehen st.:
1. etwas h., -ziehe, -zieche, s. PfWB ziehen [verbr.]; vgl. herauf-, PfWB hochziehen 1, PfWB hinaufmachen. RA.: Er zieht die Hose bis in die Halskaut nuf [ RO-Obd]. Wann sie des heert, do werd se d' Nas n. [LA-Herxh, mancherorts VPf]. —
2. sich h. bei einer Turnübung [ ZW-Battw LU-Friesh]; vgl. PfWB hinaufschwingen. — Südhess. III 503; Bad. II 705.
 
  
hinauf-zus, -zusigAdv.: 'aufwärts, in die Höhe', nufzus (nufdsūs) [mancherorts VPf verbr. Gal], enufzus [mancherorts WPf NPf], nufzusich [vereinzelt Don]; vgl. heraufzu(sig). Das leit enufzus vum Weg [ KU-Kaulb]; 50

[Bd. 3, Sp. 1008]
Schritt enufzus [ KU-Rathsw]. Nufzus kammer net fahre [Feierowend Nr. 14/1966, S. 2]; nufzus wenne [ LU-Altr]. Südhess. III 503; Rhein. III 651 Z. 44; ElsWB Els. II 889 Z. 41; Bad. II 705.
 
  
hin-aus Adv.: 'nach außen', enaus (ənaus) [WPf (ohne lothr. SWPf u. Ost-PS) NPf vereinzelt VPf], naus [VPf Ost-PS vereinzelt übriges Gebiet], enäus [ HB-Alth], (e)nus (ənus, nus) [lothr. SWPf]; vgl. PfWB hinauser, PfWB heraus 2. Zs.: darüber-, vor-, PfWB vorn(en)-, gerade-, hinten-, neben-, oben-, unten-, PfWB wohinaus. —
1. unverbunden; naus!, Zuruf an den Hund [verbr.]; naus mit deer! [verbr.]; naus?, Zuruf an Leute, die sich zur Feldarbeit begeben [verbr. südl. VPf]. —
2. verbunden.
a.
α. mit adverbiellen oder präpositionellen Zusätzen. Wo naus?, Grußformel [ BZ-Eußth GH-Minf]; zum Dorf enaus [ PS-Geisbg]. Nix, wie (e)n.! [verbr.]. Nix, wie bezahle un dutswitt 'sofort' aus Minche (München) enaus! [WPf]. Die Holler die Boller ins Wäldche enaus [Firmenich II 10]. RA.: de Leffel aus'm Maul un zu de Deer naus 'ohne Dank davongehen' [ LU-Alsh]. Er wääß net, wo anne un wo naus [Kaislt KU-Diedk PS Saalstdt]. a. 1537: von dem itzgenannten letzsten dryherigen stein im Eych an den wegk hienuß [PfWeist. II 607 (RO-Gaugrw)]. —
β. mit dem Hilfsverb sein. Er is ufs Feld naus [verbr.]. Sie hat ehre Grumbeereäämer steh geloß un is sofort enaus [Feierowend Nr. 29/1965, S. 5]. —
b. mit Adverbien von gegensätzlicher Bed.; rein orrer naus! [ GH-Zeisk]. Do geht's enaus un enin wie im'e Dauweschlag [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. III 504/05; Rhein. III 651 Z. 61; LothWB Lothr. 124 enus, 388 nus; ElsWB Els. I 78; Bad. II 705/06.
 
  
hinaus-beißen st.: 'durch anhaltend aggressive Behandlung zum Weggehen veranlassen'; ääne nausbeiße [ GH-Zeisk]. —