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Tapp-esel bis tappisch (Bd. 2, Sp. 98) | |||
Tapp-esel, m. Tapp-fuß, m. Tapp-hannes, m. tappezig, Adj. Tapphart, m. Tappian, m. tappig, Adj. täppig, Adj. Tappigkeit, f. Tapp-in-die-Schüssel, m. Tappine, f. tappisch, Adj. Tapp-jaques Tapp-major, m. Tapp-nickel, m. Tapps, m. f. m. Tappse, m. f. m. Tappsen, m. f. m. Täpps, m. Tapp-sack, m. Tapp-schab, m. Tapp-schädel, m. Tapp-schak, m. Tappsche, f. tappschen, schw. Tappsch-gretchen, n. Tapps-drein Tapps-drill, m. f. Tapps-drille, m. f. Tappse Tappsen tappsen, schw. Tappser, m. däprig Tap-sack, m. där dar-an, Adv. daran-bauen, schw. daran-binden, st. daran-bleiben daran-bringen, st. daran-drehen, schw. daran-fassen, schw. daran-fingern, schw. daran-führen, schw. daran-gehen, st. Daran-geld, n. daran-gießen, st. daran-greifen, st. daran-haben, schw. daran-halten, st. daran-heben, st. daran-henken, st., schw. daran-hängen, st., schw. daran-hetzen, schw. daran-kehren, schw. daran-kommen, st. daran-kriegen, schw. daran-langen, schw. daran-lassen, st. daran-liegen, st. daran-lotsen, schw. daran-machen, schw. daran-mauern, schw. daran-müssen, schw. daran-nehmen, st. daran-packen, schw. daran-placken, schw. daran-rücken, schw. daran-rühren, schw. daran-schlagen, st. daran-schütten, schw. daran-sein daran-setzen, schw. daran-spannen, schw. daran-stecken, schw. daran-stellen, schw. daran-stolpern, schw. daran-stoßen, st. daran-stupfen, schw. daran-tupfen, schw. daran-tüpfen, schw. daran-tun, st. taratschen, schw. dar-auf, Adv. darauf-amseln, schw. darauf-beißen, st. darauf-bezahlen, schw. darauf-binden, st. darauf-bläffen, schw. darauf-bläffern, schw. darauf-brennen, schw. darauf-bringen, st., schw. darauf-brunzen, schw. darauf-bumpen, schw. darauf-deuten, st. darauf-dreschen, st. darauf-drücken, schw. darauf-fahren, st. darauf-fallen, st. | [Bd. 2, Sp. 99] Südhess. I 1373 tappessig; RhWB Rhein. VIII 1067 tappessig. 1. 'ungeschickt, unbeholfen, täppisch, tölpelhaft', tappich, -isch (tabiχ, -i) [WPf (außer Ost-PS) NPf (außer Ost-KB) NW-Gönnh verbr. Don Gal Buch], dappich, -isch (dabiχ, -i) [VPf Ost-KB Ost-PS PS-O'simt KU-Hundh ZW-Battw Bechhf RO-Obd Dielkch Lambert Penns 36 (auch tappisch) Danner Penns 161], däppich, -isch (dębiχ, -i) [ KU-Rothsbg RO-Lettw FR-Albsh Tiefth BZ-Dernb Albw]; vgl. PfWB täpelig, PfWB tapert, PfWB tapertsig, PfWB tapig, PfWB tapperig, PfWB tappezig, PfWB tappisch. Syn. s. PfWB überzwerch. Der stellt sich emol dappich an! [ BZ-Dernb KU-Schmittw/O]. Er hot en dabbischi Hand, wer sich bei der Arbeit ungeschickt anstellt [ LU-Alsh]. Der hat awwer en dappicher Gang! [ PS-Erfw]. Der isch dappich wie'n junger Hund [GH-Max'au, verbr.]. Ich kann der nimmi zugucke, wann äns sou dappich esch [ NW-Gimmdg]. So dappisch, un schun e Trikot aan!, Ausdruck des Unmuts über einen schlechten Fußballspieler [Rheinpfalz 28. 1. 1967]. Von einem alten Menschen heißt es: Er esch alt un dappich wore [ BZ-Dernb GH-Schwegh]. Das Dorfkind ist im Vergleich zum Stadtkind dappich [ ZW-Battw]. So e dappicher Mensch, dappicher Kerl [ SP-Heiligst, allg.], e dappischer Hund [KB-Morschh, verbr.], e dappisches Kuhkalb [ PS-O'simt], e dappich Rindvieh [ NW-Gimmdg], e dappicher Bauer [RO-Dielkch, verbr.], e dappischer Jockel [ LA-Leinsw], e dappich Ding, von einem unbeholfenen Mädchen [ PS-Erfw]. Des is e Tappich [ KU-Schmittw/O], e Dappich [ PS-Dahn], e Dappisch [ FR-Colgst NW-Lambr], e Tappicher [ KL-Ramst], e Dappicher [verbr.], e Dappischer [ RO-Ruppeck FR-Studh A'lein]. RA.: Dumm gebor, dappisch geschockelt 'gewiegt' [ RO-Dielkch PS-O'simt] Net so dumm wie dappich, un net so dappich wie schlappich [Fogel Prov. Penns. Nr. 397]. — 2. a. persönlich. α. 'einfältig, kindisch', vom alternden Menschen. Der is schun ganz däppisch [ KB-Bubh BZ-Dernb]. — β. 'dumm, verständnislos'; dappich gucke 'dumm dreinschauen' [verbr. mittl. VPf Hartmann Unkel 8], vgl. PfWB täpisch. Zs. PfWB dummtappig. — γ. e dappisch Dier, von einer störrischen Frau [ LU-Friesh]. — δ. 'taumelig, verwirrt'. Er esch dappisch g'schlache [ LA-Wollmh]. Mer is's ganz dappich im Kopp [ LU-Alsh]. — ε. 'verrückt', dappich [ FR-Roxh]. Zs. andert- [Bd. 2, Sp. 100] halbtappig. — b. sachlich, 'verkehrt, unangenehm'. Mer meent grad, der Philp mit seim wehleedige Versel 'Vers, Gedicht' hätt e Ahnung ghatt, daß ebbes Dabbiches dezwische kumme muß [Hartmann Unkel 31]. — F.: Zum Anlaut t-/d- vgl. PfWB tappen. Die Endsilbe -i ist für Don Gal Buch nicht belegt; sie ist wohl nur eine jüngere lautliche Variante von -iχ, eine häufige Erscheinung nach hellem Vokal, wie z. B. didi 'tüchtig', ręd 'recht', raiərə 'räuchern'. — Südhess. I 1373/74; RhWB Rhein. VIII 1067; ElsWB Els. II 700; Bad. I 422/23.
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