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Pfälzisches Wörterbuch 
 
er-denken bis Erd-hase (Bd. 2, Sp. 929)
 
er-denken, schw.
Erd(en)-männchen, n.
erden-wohl, Adj.
Erdes-bach, ON
erd-fest, Adj.
Erd-feuer, n.
Erd-floh, m.
Erd-geschmack, m.
Erd-geschoß, n.
Erd-grube
Erd-hase, m.
Erd-hexe
Erd-hund, m.
Erd-kaute
Erd-klicker, m.
Erd-kohlrabe, f.
Erd-kugel, f.
Erd-kunde, f.
Erd-licht, n.
Erd-loch, n.
Erd-männchen
Erd-molch, m.
Erd-nägelchen, n.
Erd-nuß, f.
Erdnuß-kuchen, m.
Erdnuß-öl, n.
Erd-öl, n.
Erd-olig, n.
Erdöl-faß, n.
Erdöl-fuhre, f.
Erdöl-funzel, f.
Erdöl-kännchen, n.
Erdöl-lampe, f.
Erdöl-licht, n.
Erd-olig
Erd-pfuhl, m.
Erd-rauch, m.
Erd-raupe, f.
Erd-reich, n.
Erd(s)-bodem, m.
Erd(s)-boden, m.
Erd-scholle, f. m.
Erd-schollen, f. m.
Erd-schwollen, m.
Erdsgrund(s)-bodem, m.
Erd-spiegel, m.
Erd-stamm, m.
Erd-wachs, n.
Erd-wuhlen, Pl.
Erd-wurm, m.
Eren
eren, schw.
er-erben, schw.
er-erst, Adv.
Erf, m.
er-fahren, st.
er-fahren, adj.
Er-fahring, f.
Er-fahrung, f.
er-fassen, schw.
er-finden, st.
Er-folg, m.
erfolg-reich, Adj.
er-fordern, schw.
er-freuen, schw.
er-frieren, st.
er-frischen, schw.
er-füllen, schw.
er-gänzen, schw.
er-gattern, schw.
er-geben, st.
er-gehen, st.
er-götzen, schw.
Er-götzlichkeit, f.
er-greifen, st.
er-halten, st.
Er-haltung, f.
er-haschen, schw.
er-heben, st.
er-heblich, Adj.
er-heiraten, schw.
er-heiern, schw.
er-hitzen, schw.
er-holen, schw.
Er-holung, f.
Erholungs-reise, f.
Erholungs-urlaub, m.
er-hören, schw.
Erika, f.
er-innern, schw.
Er-innerung, f.
er-jüngt, adj.
er-kälten, schw.
Er-kältung, f.
er-kaufen, schw.
Er-kaufung, f.
er-kennen, schw.
er-kenntlich, Adj.
Er-kenntnis, f.
Erker, m.
  er-denken schw.: 'ausdenken'. a. 1331: argenlist, die wib oder man erdenken kan [OttbgUrkb. 381]. Rhein. I 1318; Bad. I 700.
 
  
Erd(en)-männchen n.:
1. 'gespenstisches Wesen in Zwerggestalt', Erdemännche [ HB-Medh], Erd- [ HB-Seyw]. Syn. s. PfWB Alb; vgl. bes. PfWB Drück(e)männchen. Atem- und Herzbeklemmung in der Nacht erklärt man: 's E. hat mich gedrickt, hat uf mer gelee. Kleinen Kindern saugte das E. die Brüstchen auf. Kinder schreckte man: Geh nit weg, 's E. holt dich! Ein kleiner schwächlicher Mensch sieht us wie 's E.
2. 'sonderbares, auffallendes Steingebilde im weißen Lehm', Erdmännel [LA-Impfl Land]. — Südhess. II 241 and. Bed.; RhWB Rhein. II 164/65; ElsWB Els. I 683/84; Bad. I 701.
 
  
erden-wohl Adj.: 'sehr wohl', erdewohl [verbr. WPf NPf nördl. VPf], -wuhl [ KB-Kriegsf Gal-Dornf]; vgl. PfWB sauwohl. Dem eðes (ist es) e. 'Der ist recht vergnügt' [ KU-Kaulb]. 's is mer so e. wie 500 Sai (Säuen) [ KL-Gimsb]. Sitzt er bei'me gute Schoppe, un es is em erdewohl [Ney 86]. Südhess. II 240; RhWB Rhein. II 166; Saarbr. 58.
 
 
Erdes-bach ON: Dorf im Kr. KU, Erdsbach (äÄdsbax), s. Christmann SN I2 140. Man neckt die Bewohner von E. wegen ihrer Sprachgewohnheit, den intervokalischen Dentallaut durch -l- zu ersetzen: Die Erdsbare gehn Bläller blaale (Blätter blatten 'abbrechen').
 
 
erd-fest Adj.: 'fest in der Erde stehend'. a. 1793: Das Wohnhaus samt Scheur, Stallüng, Hofreith, Gärtchen und allem, was darinn erd-, band-, wand-, nied-, und nagelvest ist [RO-O'hs (Inventarium Joh. Krebs)].
 
 
Erd-feuer n.: 'Moorbrand', Erdfeier [ BZ-Lindbn]. — -floh m.: wie schd. Volksgl.: Wammer net gebloogt sein will mit Erdfleh, sät mer der Sume (Samen) oweds, wann die Sunn unner is, oder märgets (morgens), eb (ehe) sie uf is [Fogel Beliefs Penns Nr. 945]. Südhess. II 240; RhWB Rhein. II 163; ElsWB Els. I 164; Bad. I 701. — -geschmack m.: Der Wein hot Erdgeschmack, von dem Beigeschmack im Wein, der die Bodenbeschaffenheit der Weinlage verrät [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Bodemgeschmack. Südhess. II 240/41. — -geschoß n.: wie schd., -geschoß [verbr.]. Südhess. II 241. — -grube s. PfWB Erdengrube. — -hase m.: 'das Nagetier Ziesel', Erdhas [ Don-Schowe Torscha Lenauh]. DWB DWb. III 771. —