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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Enten-arsch bis Enten-galopp (Bd. 2, Sp. 905 bis 906)
 
Enten-arsch, m.
Enten-blume, f.
Enten-braten, m.
Enten-bürzel, m.
Enten-büschel, n.
Enten-dreck, m.
Enten-eck, n.
Enten-ei, n.
Enten-feder, f.
Enten-fett, n.
Enten-galopp, m.
Enten-graben, m.
Enten-jagd, f.
Enten-jäger, m.
Enten-kopf, m.
Enten-loch, n.
Enten-milch, f.
Enten-narr, m.
Enten-nest, n.
Enten-pferch, m.
Enten-pfuhl, m.
Enten-pritsche, f.
Enten-pudel, m.
Enten-rätscher, m.
Enten-schnabel, m.
Entenschnabels-nase, f.
Enten-schraube, f.
Enten-see, m.
Enten-stall, m.
Enten-strich, m.
Enten-teich, m.
Enten-tränke, f.
Enten-vieh, n.
Enten-vogel, m.
Enten-wackelchen, n.
Enten-wackelein, n.
Enten-wadel, m.
Enten-wadler, m.
Enten-weiher, m.
Enten-wullchen, n.
Enten-wullein, n.
ent-erben, schw.
Enterich, m.
Enterichs-feder, f.
Entert, m.
ent-fallen, st.
ent-fremden, schw.
ent-führen, schw.
ent-gegen, Adv.
entgegen-gehen, st.
entgegen-gesetzt, Adv.
entgegen-kommen, st.
entgegen-laufen, st.
entgegen-rennen, schw.
entgegen-schreiten, st.
entgegen-springen, st.
entgegen-träppeln, schw.
entgegen-treten, st.
ent-gehen, st.
ent-gelten, st.
Ent-geltens, n. f.
Ent-geltnus, n. f.
ent-gleisen, schw.
Ent-halt, m.
ent-halten, st.
ent-häupten, schw.
ent-lang, Adv.
ent-lassen, st.
Entlassungs-prüfung, f.
ent-ledigen, schw.
ent-leeren, schw.
ent-lehnen, schw.
ent-leiben, schw.
ent-loben, schw.
Ent-lobung, f.
ent-mannen, schw.
ent-pfangen
ent-rahmen, schw.
Entratschen, Pl.
Entree, n.
entree
ent-richten, schw.
ent-rinnen, st.
ent-sagen, schw.
Ent-scheid, m.
ent-scheiden, st.
Ent-scheidung, f.
ent-schlafen, st.
ent-schließen, st.
Ent-schluß, m.
ent-schuldigen, schw.
ent-setzen, schw.
ent-setzlich, Adj.
Ent-setzung, f.
ent-sinnen, st.
ent-sprechen, st.
ent-springen, st.
ent-stehen, st.
ent-täuschen, schw.
Ent-täuschung, f.
   Enten-arsch m.:
1. wie schd., derber als PfWB Entenbürzel, Endeaarsch, -oorsch [verbr.]. RA.: Sie wackelt (beim Gehen) wie e Endeaarsch [ZW-Bechhf, verbr.], wie e Endeäärschel [ PS-Windsbg]. Er holle (hat ein) Maul wie e E. 'redet immerzu' [KU-Bedb, verbr.]. Dem geht's Maul wie e E. [LA-Nd'hochstdt, verbr., auch Don Gal]; vgl. PfWB Entenschnabel. —
2. Schimpfw. für eine schwatzhafte Person, Endeoorsch [ KU-Schmittw/O]. Syn. s. PfWB Quatschmaul. — Südhess. II 211; RhWB Rhein. II 138; LothWB Lothr. 124. — -blume f.: 'Gänseblümchen', Endeblum [ PS-O'simt]. Syn. s. PfWB Maßliebchen. RhWB Rhein. IX 1148 and. Bed. — -braten m.: wie schd., -broore, -broode [verbr.]. Er gehr'm (geht dem) E. aach net aus'm Weg 'Er ist dem guten Essen nicht abgeneigt' [ KU-Schmittw/O]. Südhess. II 211. — -bürzel m.: = PfWB Entenarsch, -berzel (-bärdsəl) [verbr.]. Der E. gilt als Leckerbissen, man ißt gern E. un Kartoffelsalat [ BZ-Dernb]. Auf die Frage, wie es einem geht, wird geantwortet: 's geht wie e E. 'Es geht beständig, unverändert' (wie die Ente viel frißt und sich beständig entleert) [ KU-Schmittw/O]. Er wackelt wie e E., vom watschelnden Gang [Hebel 14]. Ehr Maul (auch: Schnawwel) geht wie e E., von einer schwatzhaften Person [SP-Harths, verbr.]. Südhess. II 211; RhWB Rhein. II 138; Bad. I 690. — -büschel n.: FlN in LU-Opp, der an die einstige Versumpfung und den Strauchwuchs mit Wildenten erinnert, Am Endebischel. -dreck m.: 'Entenkot', -dreck [verbr.]. RA.: Wann d'r dein Schnorres (Schnurrbart) net wachst, muscht d'r die Schnuß mit E. schmeere [ Gal-Josbg Buch-Illisch]; vgl. PfWB Entenfett, PfWB Gluckendreck. Südhess. II 211. — -eck n.: FlN in KL-Ottbg (jetzige Gerberstraße), Im Endeeck; vgl. PfWB Entenpfuhl. — -ei n.: wie schd., -aai [verbr.], -ääi [ LA-Altd], -äär [ LA-Knöring GH-Kand]; Näheres zu den Formen des Grundw. s. PfWB Ei. Die Endeääier schmacke net so gut wie die Hinkelsääier [KU-Schmittw/O, verbr.]. Endeaaier därf mer net esse, sie sin giftich [ Gal-Obl]. Südhess. II

[Bd. 2, Sp. 906]
211; Rhein. II 138; Bad. I 690. — -feder f.: wie schd. -ferrer [verbr.], -ferre [ PS-Vinn KL-Siegb FR-Tiefth], -fedder [ ZW-Battw Frankth LU-Friesh NW-Deidh SP-Mechth]. Die Endefeddere sin zärter un wäächer wie die Gänsefeddere [ ZW-Battw]. Die Endeferrere kumme in die Better [ KU-Schmittw/O]. Südhess. II 211/12. — -fett n.: wie schd., -fett [verbr.]. Du muscht dein Schnuß mit E. schmeere, damit der Schnurrbart besser wächst [ Gal-Reichb]; vgl. PfWB Entendreck. Südhess. II 212. — -galopp m.: 'Laufschritt', scherzh.; im Endekalopp [ ZW-L'wied]. —