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ein-träglich bis ein-trudeln (Bd. 2, Sp. 836 bis 838) | |||
ein-träglich, Adj. ein-tränken, schw. ein-treffen, st. ein-treiben, st. ein-treten, st. ein-traten, st. ein-trichtern, schw. ein-trippeln, schw. Ein-tritt, m. Eintritts-geld Eintritts-karte Eintritts-preis ein-trückeln, schw. ein-trudeln, schw. ein-tun Ein-tun, m. ein-tun ein-tunig, Adj. ein-tunken, schw. ein-türmelig ein+-turmen, schw. ein-turnen, schw. Ein-türmung, f. ein-und-dreißig, Num. ein-zwanzig, Num. Einung, f. Einungs-meister, m. ein-verstanden ein-wachsen, st. ein-wachsen ein-walzen, schw. Ein-wand, m. Ein-wanderer, m. ein-wandern, schw. einwand-frei, Adj. ein-wärmen, schw. ein-wärts, Adv. ein-wässern, schw. ein-weben, schw. ein-wecken, schw. ein-weichen, schw. ein-weihen, schw. Ein-weihung, f. ein-wenden, schw. ein-wendig, Adv. ein-werfen, st. ein-wichsen, schw. ein-wickeln, schw. ein-wiegen, st. Ein-wieger, m. ein-willigen, schw. ein-wintern, schw. Ein-wohner, m. -wohnunger, m. ein-wühlen, schw. Ein-wurf, m. ein-wurzeln, schw. ein-zackern, schw. ein-zahlen, schw. ein-zähmen, schw. ein-zaumen, schw. zäumen, schw. ein-zäunen, schw. ein-zecht(ig), Adj. ein-zeicheln, schw. einzel, Adj. einzeln, Adj. Einzel-handel, m. einzelig, Adj. einzelingen, Adv. einzeln Einzel-richter, m. einzel-weise, Adv. ein-zichtig ein-ziehen, st. einzig, Adj. ein-zöllig, Adj. ein-zuckern, schw. Ein-zug, m. Einzugs-geld, n. ein-zwängen, schw. ein-zwickeln, schw. Eis, n. Eis- eis- Eis-apfel, m. Eis-auto, n. Eis-axt, f. Eis-bahn, f. Eis-ballen, m. Eis-bär, m. Eisbär-wolf, m. Eis-bein, n. Eis-bein, n. Eis-berg, m. Eis-beutel, m. Eis-block, m. Eis-blume, f. Eis-bock, m. Eis-bollen, m. | [Bd. 2, Sp. 837] (-drēliχ) [ KU-Schmittw/O], (-dr-) [ KU-Hundh RO-Dielkch], enträälich [RO-Sippf], inträächlich [ KL-Matzb Weilb Stelzbg], inträäglich (zumeist wohl -drχliχ) [verbr. südl. WPf], en- [ KU-Bedb KB-Kriegsf Albish], ein- [verbr. VPf], (-drgliχ, -i) [verbr. nördl. VPf Nordteil der WPf]; vgl. PfWB eintragen 1 b. Das is e ganz inträächlich Geschäft [KL-Matzb, verbr.]. Südhess. II 148/49; Rhein. VIII 1278 Z. 10; Bad. I 667. 1. 'zu einer bestimmten Zeit an einem Ort ankommen', vgl. PfWB einfinden, PfWB -passieren, PfWB -stellen 3, PfWB -trudeln. Uf d' Minut isch er eingetroffe [ GH-Kand]. Des Geld muscht noch (mußte noch) am heidige Dag intreffe [Kühn Schnitze I 143]. — 2. 'wahr werden, in Erfüllung gehen'. Uf die Stunn is's (das Vorausgesagte) ingetroff [ KL-Reichb]. — Südhess. II 149; RhWB Rhein. VIII 1332; Bad. I 667. — -treiben st.: 1. 'in einen umgrenzten Raum treiben'; 's Vieh eintreiwe [verbr. VPf], en- [ KB-Kerzh]; vgl. PfWB eintun 1 a. — 2. = PfWB einschlagen 2 a; e Nachel eintreiwe [ BZ-Dernb]. — 3. Forderungen e., wie schd. [verbr.]; vgl. PfWB einziehen I 1 e. RA.: Sie geht Backowezins intreiwe 'läuft untätig im Dorf herum' [ Gal-Reichb]. — Südhess. II 149; RhWB Rhein. VIII 1338; ElsWB Els. II 738; Bad. I 667. — -treten, -tratenst. (auch schw.): I. intrans. (Part. Perf. mit »sein«). 1. 'in einen Raum treten'; ins Haus, in de Saal intrede (-drdə) [ KU-Diedk ZW-Battw Hornb], en- [ KB-Bubh], ein- (ain-, in-) [ KB-Kerzh LU-Friesh Opp NW-Kallstdt Frankeck SP-Berghs BZ-Heuchh], intrere [verbr. WPf], -trele [ KU-Bedb LU-Altr], intrere [ PS-Hintwdth], en- [verbr. östl. NPf WD-Niedkch], ein- [verbr. südl. VPf]. — 2. in eine Schule, einen Verein, ein Unternehmen e., einen Dienst antreten [verbr.]; in die Schul intrere [PS-Gersb, verbr.]. Zwee neie Mitglieder sin ingetrat (sic!) [ KL-Reichb]. Die (!) Määd esch vor drei Johr bei uns eingetrore (!) [ BZ-Dernb]. — 3. für jemand, für etwas e. 'einem beistehen, eine Person (eine Sache) verteidigen' [verbr.]. Er kennt for mich eintrede [ LA-Gommh]. Ich sein for'n engetrett [FR-Kindh, verbr.]. For e gudi Sach muß mer immer eintrere [ BZ-Klingmst]; vgl. PfWB einsetzen I 2 b. — 4. 'Wirklichkeit werden, sich wie erwartet einstellen'. 's Tauwerrer is doch noch ingetret [ KU-Schmittw/O]. Der Doud (Tod) esch eingetrore (!) [ BZ-Dernb]. — II. trans. (Part. Perf. mit »haben«). 1. 'durch Darauftreten in den Boden drücken'; de Some eintrere [LU-Alsh, verbr.]. Mer hun die Stäin (Steine) ingetret [ KU-Schmittw/O]. — 2. 'festtreten'. a. vom Heu auf dem Heuboden [verbr., bes. westl. WPf]; vgl. [Bd. 2, Sp. 838] PfWB einstampfen 2. — b. vom Kraut im Faß oder Ständer; Sauerkraut eintrere [verbr. VPf]; vgl. PfWB einstampfen 1. RA.: Er esch recht for Sauerkraut einzetrere, weil er breite Füße hat [ BZ-Dernb]. Nore tichtich intrete! 'viel essen' [ Don-Schowe Torscha]. a. 1666: der schulmeister Johann Höger, welcher eben in einem Krautzuber gestanden und Kraut eingetreten [Seel, Chronik von Deidesheim, S. 167]. — 3. 'durch Treten zertrümmern' vgl. PfWB einstoßen 1; die Deer intrere [PS-Schmalbg, verbr.]. Er hot die Stuwwedeer ingetret [ KU-Schmittw/O]. Soll ich der's Kreiz intrere?, Drohung [ PS-Winz]. — Südhess. II 149/50; RhWB Rhein. VIII 1354; Bad. I 667. — -trichtern schw. : einem etwas e. 'mit viel Mühe beibringen', vgl. PfWB einpauken, hineintrichtern, intrichdere [ KU-Albb KL-Lind Reichb HB-Einöd], ein- [verbr. VPf], entrechdere [ FR-Bockh], ein- [ FR-Albsh Grünstdt]. Südhess. II 150; RhWB Rhein. VIII 1359; ElsWB Els. II 741; Bad. I 667. — -trippeln schw. : Heu e. 'festtreten', intrippele [ IB-Lautzkch Aßw]; vgl. PfWB einstampfen 2 u. PfWB trippeln 2 a. Südhess. II 150; RhWB Rhein. VIII 1373; ElsWB Els. II 762/63. 1. a. 'das Betreten eines Raumes', umgspr., Intritt [verbr. WPf], En- [östl. NPf RO-Sippf WD-Niedkch], Ein- [verbr. VPf]. Ich werr mer schun Eintritt verschaffe [Kaislt]. — b. 'Gebühr für die Teilnahme an einer Veranstaltung', vgl. PfWB Eintrittsgeld, PfWB Entree 2. Do muß mer Eintritt bezahle [LA-Gommh, verbr.]. Do is der Intritt frei [KL-Matzb, verbr.]. — 2. 'Eintritt in einen Verein usw.', umgspr., Gegensatz: Austritt, Eintritt [ LU-Alsh Altr]. — Südhess. II 150; RhWB Rhein. VIII 1378; Bad. I 667. 1. trans. 'ganz trocken, dürr machen'. RA.: Die Sunn hot'm 's Hern (Hirn) eingetrickelt [ GH-Zeisk]. — 2. intrans. a. 'trocken werden und dabei schrumpfen', vgl. PfWB einschrumpfen, PfWB vertrückeln. Ich bin ganz ingetrickelt 'Ich habe Durst' [ KL-Gimsb]. De ingetrickelt Adolf hat Dorscht [ebd.]. — b. vom Trockenwerden des Erdbodens. De Reen (Regen) is schun wirrer ingetrickelt [ KL-Obernh]; vgl. PfWB einziehen II 3. — Südhess. II 150; RhWB Rhein. VIII 1380; ElsWB Els. II 753; Bad. I 667. — -trudeln schw. : 'nach und nach kommen', vgl. PfWB eintreffen 1. Ääner is nooch'm annere ingetrudelt [Krieger 40]. —
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