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ein-schicken bis ein-schlägig (Bd. 2, Sp. 819 bis 821) | |||
ein-schicken, schw. ein-schieben, st. ein-schießen, st. ein-schlafen, st. ein-schläfern, schw. ein-schläfrig, Adj. Ein-schlag, m. Einschlag-blume, f. ein-schlagen, st. ein-schlägig, Adj. ein-schläglich, Adj. ein-schlägig, Adj. ein-schlämmen, schw. ein-schlampen, schw. ein-schleichen, st. ein-schleifen, schw. ein-schleppen, schw. ein-schlichten, schw. ein-schließen, st. Ein-schluff, m. Ein-schlupf, m. ein-schlüpfen ein-schlupfen Einschlupf-schurz, m. ein-schlürfen, schw. ein-schmeicheln, schw. ein-schmeißen, st. Einschmier-bürste, f. n. Einschmier-bürstchen, f. n. ein-schmieren, schw. ein-schnappen, schw. ein-schnärren, schw. ein-schneen Einschneid-birnen, Pl. ein-schneiden, st. ein-schneien, schw. ein-schneigen, schw. ein-schneen, schw. ein-schneigen Ein-schnitt, m. ein-schnurren, schw. ein-schockeln, schw. ein-schöpfen, schw. ein-schoren, schw. Einschreibe-brief, m. ein-schreiben, st. Ein-schreibung, f. ein-schreiten, st. ein-schroten, schw. ein-schrumpeln, schw. ein-schrumpfen, schw. ein-schrunzeln, schw. ein-schüchtern, schw. ein-schüren, schw. ein-schütten, schw. ein-schwefeln, schw. ein-segnen, schw. Ein-segnung, f. ein-sehen, st. Ein-sehen(s), n. ein-seifen, schw. ein+-seit, Adv. ein-seitig, Adj. ein-senden, schw. Ein-sender, m. Ein-sendung, f. ein-senken, schw. Einser ein-setzen, schw. Ein-setzung Ein-sicht, f. ein-sickern, schw. Ein-siedel, m. Ein-siedler, m. ein-sieden, st. Ein-siedler ein-silbig, Adj. ein-singen, st. ein-sinken, st. ein-spannen, schw. Ein-spänner, m. Einspänner-wagen, m. Einspänner-wiese, f. ein-spännig, Adj. Einspänniger-wiese ein-sparen, schw. ein-spaten, schw. ein-speichen, schw. ein-speisen, schw. ein-sperren, schw. ein-spinnen, st. ein-springen, st. ein-spritzen, schw. Ein-spritzung, f. Ein-spruch, m. Ein-sprung, m. einst ein-stämpfeln ein-stampfen, schw. ein-stämpfeln, schw. | 1. intrans. Die Millich schießt ein (in, en) 'Die Milch strömt in das Euter des Tieres, in die Brust der Mutter' [verbr.]. Die Milch is noch net ingeschoß [ IB-Hass]. RA.: 's is 'm ingschoß wie de Kuh die Millich, von einem plötzlichen Einfall [ Don-Schowe]. Dem schießt's in wie'm Bock die Millich, iron., wenn sich jemand an etwas nicht erinnern kann [ Gal-Brotschk], wie'm Ochs die M., dass. [ Don-Kathreinf]. — 2. trans. a. Brot, Kuchen e. 'mit der Backschieße in den Backofen einschieben' [verbr.]; vgl. PfWB hineinschießen. — b. übertr. Er hot aach widder eingschosse 'hat geschwängert' [ LA-Mörzh]; vgl. PfWB einfangen 2 b, PfWB -meren 2 a. Syn. s. PfWB schwängern. — Südhess. II 128/29; RhWB Rhein. VII 1110; LothWB Lothr. 260; ElsWB Els. II 439; Bad. I 662. — -schlafen st. : 1. 'in Schlaf sinken', einschlofe, in-, en- [allg.]; vgl. PfWB eindachsen 2, PfWB -dausen, PfWB -duseln, PfWB -gummen, PfWB -knuppen, PfWB -lullen 2, -nickeln, PfWB -nuckeln, PfWB -rosten 2 a, PfWB -schnappen 2. Kindergebet im Anschluß an das Vaterunser: Jesus in meim Herze, Christus in meim Sinn, in Gottes Nome schlof ich in [ Gal-Bolech]; vgl. das Abendgebet bei Baum (I 626 Z. 57). Volksgl.: Wer in der Hochzeitsnacht zuerst einschläft, lebt nicht lange [ KU-Adb]. Wann en [Bd. 2, Sp. 820] Paar, as juscht gheiert (geheiratet) hän, ins Bett gehn, des wu s'erscht einschloft, geht s'erscht dot [Fogel Beliefs Penns Nr. 231]. — 2. 'sterben', verhüllend. Er is ganz ruhig ingeschlof [KL-Reichb, verbr.]. Syn. s. PfWB sterben. — 3. 'gefühllos werden', von Gliedmaßen [allg.]; vgl. PfWB absterben 2, PfWB einschnurren 1. RA.: Des schmeckt wie eingschlofene Fieß 'schmeckt fade' [Land, Krieger 20]. — Südhess. II 129; RhWB Rhein. VII 1183; ElsWB Els. II 452; Bad. I 662. — -schläfern schw.: wie schd.; 's Kind oinschläfre [ LU-Opp]; vgl. PfWB einschockeln. Südhess. II 129; Bad. I 662 Einschläfern. 1. 'die Querfäden des Gewebes', Einschlag (-lāg) [ BZ-Dernb, KU-Rothsbg KL-Gimsb]; vgl. PfWB einschlagen 2 d. — 2. 'Handschlag zwischen Verlobten zum Zeichen des Einverständnisses', Einschlagg [ LU-Böhl]; vgl. PfWB einschlagen 1 b. — 3. 'Waldtrieb der Schweine zur Eckerichmast', s. PfWB einschlagen 2 e β. a. 1609: und sollte der einschlag auff Michaelis (29. September) oder sonsten ein bestimbten tag vor oder nach beschehen [PfWeist. I 103 (Bergz)]. — Südhess. II 130; RhWB Rhein. VII 1219; LothWB Lothr. 260; ElsWB Els. II 456; Bad. I 662. 1. intrans. a. vom Blitz, wie schd., in-, enschlaa, -schlaan, -schlaan [verbr. WPf NPf]. einschlache, s. PfWB ein-1 u. PfWB schlagen [verbr. VPf]. 's hat in die Scheier ingeschlaa [ KL-Matzb]. De Blitz hot eingschlage (-lāöə) [ LU-Alsh]. RA.: Der geht net aus'm Schritt, un wann der Blitz hinne an'm inschläät [ KU-Diedk]. SprW.: 's schlagt net allemol ei, as es dunnert [Fogel Prov. Penns Nr. 407]. — b. in die dargebotene Hand e. 'durch Handschlag bekräftigen', vgl. PfWB Einschlag 2, PfWB einpatschen. Schlaa in! [WPf, verbr.]. — c. von der Wirkung eines Wortes, einer Rede. Sei Worte hän engeschlaa 'haben überzeugend gewirkt', mehr umgspr. [ FR-Bockh]. Gewittel, des hot eingschlache! [Hartmann Unkel 84]. — 2. trans. a. 'etwas in etwas schlagen'; e Naal (Nagel) enschlaa [KB-Bischh, verbr.]; vgl. PfWB eintreiben 2, PfWB hineinschlagen. — b. 'durch Schlagen zertrümmern', vgl. PfWB einhauen 1. α. sachl. 's Fenschder (die Scheiwe) einschlaae [NW-Frankeck, verbr.]. RA.: Des schlägt 'm Faß de Bodde ein! [ GH-Schwegh]. — β. von Mensch und Tier. Ich schlag der de Schädel ein! Drohung [NW-Erph, verbr.]. Ich schlaa der [Bd. 2, Sp. 821] die Backezähn (die Rippe, 's Kreiz) in! [Hombg KU-Bedb KU-Lohnw]. Ich schlaa der die Kriegskass in!, zu einem Buckligen [ KU-Lohnw]. Das Perd do hat e ingeschlaae Kreiz 'nach unten gebogenes, hohles Kreuz' [KU-Hefw, verbr.]. Einen VR. s. PfWB Peitsche (I 681 Z. 56 ff.). — c. in die Erde e. α. 'Gemüse vor dem Winter mit einer Erdschicht bedecken' [ KU-Hundh LU-Friesh LA-Wollmh]. — β. 'Pflanzen und Sträucher vor dem endgültigen Einpflanzen mit Erde bedecken'. Die Bäämcher muß mer gut oinschlage [ LU-Opp]. Die Worzele werren in Lähme (Lehm) ingeschlaa [ KL-Hoheck]. — d. 'in der Leinenweberei Baumwollfäden als Querfäden einschießen', Weberspr. [KL-Weilb (1925)]; vgl. PfWB Einschlag 1. — e. α. de Schwarm inschlaae 'den eingefangenen Bienenschwarm in den Stock setzen', Imkerspr. [ ZW-L'wied]; vgl. PfWB einlogieren 2. — β. 'Schweine zur Eckerichmast in den Wald treiben', vgl. PfWB Einschlag 3. a. 1609: vnd wann eckern im wald vorhanden, soll ... den andern gemeinen gereidern 'den zur Haingereide Gehörenden' ... nur 2 schwein einzuschlagen erlaubt seyn [PfWeist. I 103 (Bergz)]. a. 1635: Ist ein jeder Burgmann befugt, zu jeder Zeit 8 Schwein frey einzuschlagen [Niedhammer 211]. a. 1711: Wan daß Äckrich gereth (gerät), können 1000 stück schwein Eingeschlagen werden [SpeyHochst. 811]. o. J.: Item welcher schwein kauft und solche einschlagen will, soll solche vor Jakobi (25. Juli) kaufen [PfWeist. I 17 (KL-Alsbn)]. — f. 's Buch inschlaae 'mit einem Schutzumschlag versehen'; die War i. 'mit Papier einwickeln' [RO-Obd, verbr.]; vgl. PfWB einbändeln 1 c, PfWB -bündeln 1, PfWB -packen 1, PfWB -wickeln 1. — g. de Stoff inschlaa 'am Rand umlegen und säumen' [ KL-Kindsb]; vgl. PfWB umschlagen. — h. de Daume inschlaa 'den Daumen drücken, daß etwas gelingt' [ KU-Schmittw/O]. — i. 's Weinfaß inschlaa 'schwefeln' [ Don-Tscherwk]. — j. e anneri Richtung einschlajje, wie schd. [ NW-Kallstdt]. — Südhess. II 130/31; RhWB Rhein. VII 1209; LothWB Lothr. 260; ElsWB Els. II 458; Bad. I 662.
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