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Pfälzisches Wörterbuch 
 
ein-knöpfen bis ein-kriechen (Bd. 2, Sp. 795 bis 796)
 
ein-knöpfen, schw.
ein-knuppen, schw.
ein-kochen, schw.
ein-kommen, st.
Ein-kommen(s), n.
Einkommen-steuer, f.
Einkommen-taxe, f.
ein-kramen, schw.
ein-kratzen, schw.
krätzen, schw.
ein-kreisen, schw.
ein-kriechen, st.
ein-kritzeln, schw.
Ein-kunft, f.
ein-kutscheln, schw.
ein-lacken
ein-lacken
Ein-lade, f.
ein-laden, st.
ein-laden
ein-ladend
Ein-ladung, f.
ein-laken, schw.
ein-läppern, schw.
Ein-laß, m.
ein-lassen, st.,  schw.
Ein-lasser, m.
ein-lätzig
Ein-laube, f.
Einlaube, f.
Ein-lauf, m.
ein-laufen, st.
ein-läufig, Adj.
Einlauf-suppe, f.
ein-läuten, schw.,  st.
ein-leben, schw.
ein-legen, schw.
Ein-leger, m.
Ein-legener, m.
Einleg-rebe, f.
Einleg-sau, f.
Einleg-sohle, f.
ein+-lehmen, schw.
ein-leiben, schw.
ein-leisten, schw.
ein-leiten, schw.
ein-lenken, schw.
ein-lernen, schw.
ein-lesen, st.
Ein-leser, m.
ein-letz(ig)
ein-leuchten, schw.
ein-liefern, schw.
ein-lochen, schw.
ein-logieren, schw.
ein-lösen, schw.
ein-löten, schw.
ein-lullen, schw.
ein-lütz, Adj.
ein-lützig, Adj.
Einmach-bohnen, Pl.
ein-machen, schw.
Einmach-erbsen, Pl.
Einmach-glas, n.
Einmach-zeit, f.
ein-mal, Adv.
Einmal-eins, n.
ein-malig, Adj.
ein-mären
ein-marinieren, schw.
Einmark-schlitz, m.
Einmark-stück, n.
ein-marschieren, schw.
ein-mauchen, schw.
ein-mauern, schw.
ein-meren, schw.
ein-mischen, schw.
ein-mostern, schw.
ein-mummeln, schw.
ein-mummen, schw.
ein-nadeln, schw.
ein-nähen, schw.
Ein-näher, m.
Ein-nahme, f.
ein-nehmen, st.
Ein-nehmens, n.
Ein-nehmer, m.
Ein-nehmerei, f.
Einnehmer-zettel, m.
Ein-nehmsel, n.
ein-nicken, schw.
ein-nucken, schw.
ein-nuckeln, schw.
ein-ochsen, schw.
Ein-öd, ON
ein-ohrig, Adj.
ein-ölen, schw.
Ein-öllen, ON
ein-packen, schw.
ein-pänzen, schw.
   ein-knöpfen schw.: 'anknöpfen'. Der vom Durchfall Befallene kneppt die Hosseträäer nimmeh in (wegen des häufigen Stuhlgangs) [ ZW-Battw]. Südhess. II 97. — -knuppen schw.: = PfWB einschlafen 1, eiknuppe, eigeknuppt [ Don-Karawukowa. — -kochen schw.:
1. 'Früchte, Gemüse durch Kochen konservieren', einkoche, in-, en-, s. PfWB ein- u. PfWB kochen [verbr.]; vgl. PfWB einmachen 1, PfWB -sieden, PfWB Eingekochtes. Heit muß ich noch Bohne inkoche [ RO-Als]. Meer hun dasjohr viel ingekocht (iŋgəkǫxd) [ Gal-Dornf]. RA.: Der Kerl hot mer eppes engekocht (eŋgəkǫxd) 'eine Unannehmlichkeit bereitet' [ WD-Niedkch]. —
2. 'infolge Verdampfung beim Kochen weniger werden', vgl. PfWB einschrumpfen. 's Wasser kocht en [ KU-Bedb]. 's Flääsch esch eingekocht [ PS-Erfw]. — Südhess. II 97; RhWB Rhein. IV 1100; Bad. I 656. — -kommen st.:
1. 'hineingelangen'.
a. gegenst.
α. 'ins Haus kommen, heimgeschafft werden'. Mer misse mache, daß die Frucht 'das Getreide' trucke inkummt [ ZW-Gr'bundb]; vgl. PfWB hereinkommen. ca. 1532: soll do helffen, das die frucht inn kome [PfWeist. I 265 (KB-Dreis)]. a. 1592: in mein Closter mit messiger Gesundheit, Gott Lob, inkommen [Pöhlmann Gräfinth. 87]. —
β.

[Bd. 2, Sp. 796]
von Geldeinnahmen im Laden und bei Sammlungen. Am Entedankfescht es in der Kerch veel Geld enkumm [FR-Bockh, verbr.]; vgl. Einkommen(s). a. 1717: und was strafen und ruhgelder einkommt, soll der gemeinde zwey theil haben und ein drittel den schützen [PfWeist. I 2 (KU-Adb)]. —
b. übertr. 'in den Sinn kommen', vgl. PfWB einfallen 2 b. Awei(l) isch ma eppes einkumme [PS-Busbg, verbr. SPf]. —
2. 'sich mit einem Ansuchen an eine Behörde wenden', nach dem Schd., vgl. PfWB eingeben 2, PfWB -reichen. Syn. s. PfWB bitten. Er is um e Unnerstitzung einkumme [LU-Alsh, verbr.]. — Südhess. II 97/98; RhWB Rhein. IV 1166; ElsWB Els. I 440; Bad. I 656.
 
  
Ein-kommen(s) n.: 'die regelmäßigen Einkünfte', Einkomme [ NW-Frankeck], -kumme [ LU-Alsh], Inkomme [ ZW-Hornb], -kumme [ PS-Schmalbg], Enkumme [ KB-Albish], Einkummes [SOPf], Inkummes [verbr. WPf Don-Schowe Gal-Dornf], -kommes [verbr. westl. WPf]; vgl. PfWB Einkunft, PfWB Einnahme. Er hot e scheen Einkummes 'gutes Gehalt' [ NW-Haßl]. RA.: Er hot e scheen Aussicht, awwer e schlecht Inkummes [ KU-Schmittw/O]. Geflügelter Ausspruch des wahren Jakob auf der Kirbe: Ehr Leit, kaaft's eich! Sunscht kann's vorkumme, daß eier Nohkumme mit ehrem Einkumme nimmih auskumme [ LU-Friesh]. a. 1570: was sey (sie) jarlich han in kommenß Im Jar [SSp, Kirchenrechn. Nr. 63, Bl. 29 (BZ-Wernbg)]. Südhess. II 97 Z. 57 ff.; RhWB Rhein. IV 1169; Saarbr. 108; LothWB Lothr. 259; ElsWB Els. I 440; Bad. I 656.
 
 
Einkommen-steuer f.: nach dem Schd., Ein-, In-, Enkommesteier, -kumme- [verbr.]. Südhess. II 98. — -taxe f.: dass., Eikummestax [Beam Penns. 28].
 
  
ein-kramen schw.:
1. = PfWB einkaufen 1, inkrame [ KU-Brück], en- [ KU-Bedb]. —
2. 'einpacken', inkrame [verbr. mittl. WPf]. Weis m'r emol, was du alles ingekramt hascht! [ KL-Reichb]. — Südhess. II 98 and. Bed.; RhWB Rhein. IV 1356; ElsWB Els. I 517; Bad. I 657. — -kratzen, krätzenschw.:
1. 'durch Kratzen in die Erde bringen', in der BR.: Wann die Nußblädder sin wie die Pratze, muß mer die Bohne inkratze [Gal-Dornf, verbr. Gal]; vgl. einhacken 1 a. —
2. 'einritzen'; de Nome in de Stamm inkrätze [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. II 98; RhWB Rhein. IV 1403. — -kreisen schw.: wie schd. Wann scheener Schnee leit, werd's Wild vun de Treiwer ingekrääst [ ZW-Gr'bundb, PS-Erfw], kann mer die Wildsai gut inkräise [ KU-Schmittw/O]. — -kriechen st.: 'hineinkriechen', inkrieche [ PS-Geisbg]. RhWB Rhein. IV 1493 and. Bed.; DWB DWb. III 218. —