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ein-hauen bis ein-hitzen (Bd. 2, Sp. 790 bis 791) | |||
ein-hauen, st. ein-heben, st. ein-heimisch, Adj. ein-heimsen, schw. ein-heiraten, schw. ein-heizen, schw. ein-hellig, Adj. ein-henkeln, schw. ein-henken, schw., selten st. ein-hängen, schw., selten st. ein-hinter ein-hitzen, schw. ein-hobeln, schw. ein-hocken, schw. ein-holen, schw. Ein-horn, n. ein-hüllchen, schw. ein-huschen, schw. ein-hutzeln, schw. einig, Pron. Num. einig, Adj. einigen, schw. einiger-maßen, Adv. Einigkeit, f. ein-jagen, schw. ein-jährig, Adj. Ein-joch, n. ein-kalken, schw. ein-kampfern, schw. ein-katzen, schw. Ein-kauf, m. ein-kaufen, schw. Einkaufs-preis, m. Einkaufs-tasche, f. Ein-kehr, f. ein-kehren, schw. Ein-keil ein-keilen, schw. ein-keimen, schw. ein-kellern, schw. Ein-kindschaft, f. ein-klagen, schw. ein-kleiden, schw. ein-klemmen, schw. Einklitra ein-knöpfen, schw. ein-knuppen, schw. ein-kochen, schw. ein-kommen, st. Ein-kommen(s), n. Einkommen-steuer, f. Einkommen-taxe, f. ein-kramen, schw. ein-kratzen, schw. krätzen, schw. ein-kreisen, schw. ein-kriechen, st. ein-kritzeln, schw. Ein-kunft, f. ein-kutscheln, schw. ein-lacken ein-lacken Ein-lade, f. ein-laden, st. ein-laden ein-ladend Ein-ladung, f. ein-laken, schw. ein-läppern, schw. Ein-laß, m. ein-lassen, st., schw. Ein-lasser, m. ein-lätzig Ein-laube, f. Einlaube, f. Ein-lauf, m. ein-laufen, st. ein-läufig, Adj. Einlauf-suppe, f. ein-läuten, schw., st. ein-leben, schw. ein-legen, schw. Ein-leger, m. Ein-legener, m. Einleg-rebe, f. Einleg-sau, f. Einleg-sohle, f. ein+-lehmen, schw. ein-leiben, schw. ein-leisten, schw. ein-leiten, schw. ein-lenken, schw. ein-lernen, schw. ein-lesen, st. Ein-leser, m. ein-letz(ig) ein-leuchten, schw. ein-liefern, schw. ein-lochen, schw. ein-logieren, schw. | 1. 'zerhauen, zertrümmern'. Er hot 's Fenschter ingehau [ KU-Kaulb]; vgl. PfWB einschlagen 2 f. — 2. 'tüchtig essen', inhaue [Zweibr KL-Lind], -hauwe [ KU-Bedb], -haae [ KL-Fischb]; vgl. PfWB hineinhauen, PfWB eindrehen, einhacken 2, PfWB -keilen, PfWB einlegen 2 a, PfWB -leisten, PfWB -stopfen, PfWB -werfen 1 b. Syn. s. PfWB essen. — Südhess. II 90; RhWB Rhein. III 320; LothWB Lothr. 259 u. ElsWB Els. I 395 and. Bed.; Bad. I 654. — -heben st.: 1. 'in die Türangel einhängen', vgl. PfWB einhenken 1 a. Ich hun die Stuwwedeer widder ingehob [KU-Schmittw/O, verbr. VPf]. — 2. sich e. 'sich in ein günstiges Licht setzen', inhewe [ KU-Rutsw/L]. — RhWB Rhein. III 381; ElsWB Els. I 296; Bad. I 654. 1. 'im Ofen heizen', wie schd. 's is kalt, ich muß in der Wohnstubb oinheize [Kaislt, verbr.]; vgl. PfWB einfeuern. — 2. einem e. 'einen zur Arbeit antreiben'. Dem han ich emol ingeheizt, daß er mit seiner Aarwet fertig werd [KL-Kindsb, verbr.]. — Südhess. II 91 and. Bed.; Bad. I 655. [Bd. 2, Sp. 791] mein [PfWeist. II 515 (FR-Flomh)]. Rhein. II 81; ElsWB Els. I 320. 1. gegenst. etwas e. 'in die Haltevorrichtung hängen'. a. die Deer einhenke, in-, en-, s. PfWB ein-, 'in die Angeln heben', vgl. PfWB einheben 1; die Kett, de Ring (in einen Haken) e. [allg.]. — b. die Wawe (Waben), die Rähmcher (in den Bienenstock) e., Imkerspr. [verbr.]. — c. 'm Gaul die Sträng (am Sielscheit) einhenke [ LU-Friesh]. — d. α. e Bindel inhenke 'ein Holzbündel dem Holzschlitten als Bremsmittel anhängen' [ KL-Frankst]. — β. Garwe oinhenke (bei der Ernte, zum Trocknen?) [ LU-Opp]. — e. ein Gelenk e. 'einrenken'; de Areme (Arm) inhenke [ KU-Bedb, GH-Hatzbühl]; die Bään annerscht inhenke [ PS-Gersb]. Des Kind geht so artlich; ich meen, des hot die Been letz 'verkehrt' eing'hängt [Zahn Einkehr 55]. Mach dich uf die Socke un ab, soweit dich dei ingehängte Fieß trahn! [Feierowend Nr. 30/1965 S. 4]. — f. = PfWB einhakeln, sich einhänge [ LU-Friesh]. Immer henkt er sich bei aam en, der zudringlich Kerl! [FR-Bockh, verbr.]. — 2. übertr. a. 'zur Eile antreiben'. RA.: Ich häng der die Bään ein! [ LU-Alsh]; dafür auch: Bään mache, vgl. PfWB Bein 2 (Bd. I 669 Z. 44/45). Auch ohne Obj.: Ich hun'm engehenkt [ KB-Bennhs Bockh]. — b. 'nebenher laufen'. Im Vorbeifahre hat mei Bruder mer als inghung [ PS-Lu'wink]. — c. einem e. 'einen prügeln'; em e paar einhenke [SOPf (Nachlaß Heeger), verbr.]; vgl. PfWB einreiben 2. Soll ich der än einhenke? [ NW-Frankeck]. Ich hink der gleich enni ein! [ BZ-Billh]. Dem han ich se ingehenkt [ KL-N'hemsb]. Auch ohne Obj.: Aich han'm ingehunk [KU-Kaulb, verbr.]. — d. den Wald e. 'für den Weidegang sperren', urspr. wohl 'den Schlagbaum am Waldeingang einhängen'. Der Förster hängte (um 1745) das Dornholz bei LU-Muttstdt ein, weil er dort eine neue Baumkultur anlegen wollte [nach Eyselein 140]. 1788 ließ das Oberforstamt einen Horst bei LU-Rehhtt einhängen, um das vorhandene Holz zu erhalten und Neuanpflanzungen zu schonen [nach R. Wihr, Rehhütter Chronik (1938), S. 65]. — Südhess. II 91/92; RhWB Rhein. III 219/20; LothWB Lothr. 259; ElsWB Els. I 355; Bad. I 655.
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