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Pfälzisches Wörterbuch 
 
daneben-fahren bis daneben-schießen (Bd. 2, Sp. 70)
 
daneben-fahren, st.
daneben-fallen, st.
daneben-gehen, st.
daneben-greifen, st.
daneben-halten, st.
daneben-hauen, st.
daneben-huppsen, schw.
daneben-kommen, st.
daneben-legen, schw.
daneben-liegen, st.
daneben-schießen, st.
daneben-schütten, st.
daneben-setzen, schw.
daneben-treten, st.
daneben-tupfen, schw.
Danel
Dangel, m.
dangeln
da-nieden, Adv.
danieder-schlagen, st.
Daniel, m.
Daniel, m.
Danje
Danjes
Dank, m.
Tank, m.
Dank-amt, n.
dank-bar, Adj.
Dankbarkeit, f.
danken, schw.
tanken, schw.
dankens-wert, Adj.
Dank-sagung, f.
Dank-schreiben, n.
Danle
Dann
dann
Tann, m.
Tann-apfel
Tanne, f.
dannen, Adv.
tannen, Adj.
tännen, Adj.
Tann(en)-apfel, m.
Tann(en)-ast, m.
Tann(en)-baum, m.
Tann(en)-bibel, n.
Tann(en)-butzel, n.
Dannen-fels, ON
Tann(en)-garten, m.
Tann(en)-glucke, f.
Tann(en)-gockel, m.
Tann(en)-holz, n.
Tann(en)-honig, m.
Tann(en)-hutzel, f.
Tann(en)-junkelchen, n.
Tann(en)-katze, f.
Tann(en)-nadeln, Pl.
Tann(en)-nast
Tann(en)-schäfchen, n.
Tann(en)-schneize, f.
Tann(en)-spitze, f.
Tann(en)-strauß, m.
Tann(en)-stumpf(en), m.
Tann(en)-wald, m.
Tann(en)-zapfen, m.
Tann(en)-zwacken, m.
Tann-hutzel
Tann-zapfen
Dansenberg
Tante, f.
Tanteres, m.
tantern, schw.
Dantes, m.
Tantes, m.
Däntsche
Tanz, m.
Tanz-anzug, m.
Tanz-ball, m.
Tanz-band, n.
Tanz-bär, m.
Tanzbär-peitsche, f.
Tanz-bein, n.
Tanz-bupper, m.
Tanz-bursche, m.
Tanz-driller, m.
Tänzel, m.
Tänzeler, m.
Tanzel-knopf, m.
Tänzel-knopf, m.
tänzeln, schw.
tanzen, schw.
Tanz(en)-gretel, f.,  n.
Tanz(en)-knopf, m.
Tanzer, m.
Tänzer, m.
Tanzerei, f.
Tänzerei, f.
tanzerig, Adj.
Tänzerin, f.
   daneben-fahren st.: 'vom Weg, vom Strich abkommen', denewefahre [verbr.], donewe- [ KB-Kerzh]; vgl. PfWB danebenkommen. Südhess. I 1349. — -fallen st.: 'vorbeifallen', im KR.: Rääne (regnen), rääne, Treppche, fall mer uf mein Keppche, fall mer net denewe, daß ich lang lewe [ KL-Mackb]. — -gehen st.: 'das Ziel verfehlen', in der RA.: Schad um jede Schlag (Hieb), was denewegeht 'Er verdient ordentliche Prügel' [ Don Gal Buch]. Südhess. I 1349. — -greifen st.: 'fehlgreifen'. Ich han denewegegriff [Kaislt, allg.]. Südhess. I 1349. — -halten st.: 'das Ziel beim Schießen verfehlen', denewehalle [ RO-Dielkch]; vgl. PfWB danebenschießen. — -hauen st.: 'nicht treffen', auch übertr. 'sich irren', denewehaue [KL-Gimsb u. Umg.]. Ich han arig denewegehau [Feierowend Nr. 28/1950]. Südhess. I 1349. — -huppsen schw.: 'wegspringen, entkommen', im SprW.: De Deiwel hiet (hüte) e Sack voll Fleh (Flöhe)! 's es immer aaner debei, wu denewehuppst 'Eine große Menge ist schwer zu überschauen' [ KB-Bischh]. — -kommen st.: 'vom Weg abkommen', denewekomme [ ZW-Hornb]; vgl. PfWB danebenfahren. Südhess. I 1349. — -legen schw.: wie schd.; eppes deneweleje, -leche [allg.]. SprW.: Gescheite Hinkel leje aa als denewe [PS-Windsbg, verbr., auch Don Gal Buch]. — -liegen st.: Es leit mer denewe 'Es liegt mir nichts daran' [KL-Gimsb u. Umg.]. Südhess. I 1349 and. Bed. — -schießen st.: 'beim Schießen nicht treffen'. Er hat denewegeschoß [ ZW-Battw, LA-Wollmh];

[Bd. 2, Sp. 71]
vgl. PfWB danebenhalten. Südhess. I 1349. —