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Pfälzisches Wörterbuch 
 
da-nachdert bis daneben-hauen (Bd. 2, Sp. 69 bis 70)
 
da-nachdert
da-nachet
da-nachthin
Tandelein, n.
Tändelein, n.
tändeln, schw.
Tändel-schurz, m.
da-neben, Adv.
dar-neben, Adv.
daneben-fahren, st.
daneben-fallen, st.
daneben-gehen, st.
daneben-greifen, st.
daneben-halten, st.
daneben-hauen, st.
daneben-huppsen, schw.
daneben-kommen, st.
daneben-legen, schw.
daneben-liegen, st.
daneben-schießen, st.
daneben-schütten, st.
daneben-setzen, schw.
daneben-treten, st.
daneben-tupfen, schw.
Danel
Dangel, m.
dangeln
da-nieden, Adv.
danieder-schlagen, st.
Daniel, m.
Daniel, m.
Danje
Danjes
Dank, m.
Tank, m.
Dank-amt, n.
dank-bar, Adj.
Dankbarkeit, f.
danken, schw.
tanken, schw.
dankens-wert, Adj.
Dank-sagung, f.
Dank-schreiben, n.
Danle
Dann
dann
Tann, m.
Tann-apfel
Tanne, f.
dannen, Adv.
tannen, Adj.
tännen, Adj.
Tann(en)-apfel, m.
Tann(en)-ast, m.
Tann(en)-baum, m.
Tann(en)-bibel, n.
Tann(en)-butzel, n.
Dannen-fels, ON
Tann(en)-garten, m.
Tann(en)-glucke, f.
Tann(en)-gockel, m.
Tann(en)-holz, n.
Tann(en)-honig, m.
Tann(en)-hutzel, f.
Tann(en)-junkelchen, n.
Tann(en)-katze, f.
Tann(en)-nadeln, Pl.
Tann(en)-nast
Tann(en)-schäfchen, n.
Tann(en)-schneize, f.
Tann(en)-spitze, f.
Tann(en)-strauß, m.
Tann(en)-stumpf(en), m.
Tann(en)-wald, m.
Tann(en)-zapfen, m.
Tann(en)-zwacken, m.
Tann-hutzel
Tann-zapfen
Dansenberg
Tante, f.
Tanteres, m.
tantern, schw.
Dantes, m.
Tantes, m.
Däntsche
Tanz, m.
Tanz-anzug, m.
Tanz-ball, m.
Tanz-band, n.
Tanz-bär, m.
Tanzbär-peitsche, f.
Tanz-bein, n.
Tanz-bupper, m.
Tanz-bursche, m.
Tanz-driller, m.
Tänzel, m.
Tänzeler, m.
Tanzel-knopf, m.
Tänzel-knopf, m.
tänzeln, schw.
  da-nachdert, -nachet, -nachthin s. PfWB danach.
 
  
Tandelein, Tändeleinn.:
1. 'hochmütiges

[Bd. 2, Sp. 70]
Mädchen', Dandele [ PS-Petbch]. —
2. 'Gartenstiefmütterchen', Dändle [ LA-O'hochstdt]. Syn. s. PfWB Stiefmütterchen. — Rückbildung aus tändeln. Bad. I 414.
 
  
tändeln schw.: 'scherzen, spielen', dändele [ ZW-Bottb]. RhWB Rhein. VIII 1049.
 
  
Tändel-schurz m.: 'Zierschürze', nur Dim. Dändelschärzche [ RO-Obd Pirmas]; vgl. PfWB Putzschurz. — Zu PfWB tändeln. — Südhess. I 1348; RhWB Rhein. VIII 1050.
 
  
da-, dar-nebenAdv.:
1. wie schd., denewe (dənēwə) [fast allg.], dernewe [KL-Queidb verbr. Gal], donewe [ LU-Friesh], denewed [ Don-Schowe Torscha], danebens [LU-Assh (alte Akten von 1763)]; denewe stehe, leie (liegen), hänge usw. [allg.]. Ich hun dernewe g'stann [ Gal-Dornf]. Geh mer eweg donewe mit deim hääße Kaffee! [ LU-Friesh]. In zusammengesetzten Verben drückt d. aus, daß eine Bewegung an seinem Ziel vorbeigeht, vgl. die nachfolgenden Stichwörter. —
2. übertr. in der Wend. daneben sein.
a. 'geistesabwesend' [ ZW-L'wied]; ganz dernewe 'außer sich' [Schandein Sprachsch. 45]. —
b. 'verrückt'. Er is (halwer) denewe [verbr.]. Ich käm jo ganz dernewe, der Gram der brächt mich werrlich um [Firmenich III 247]. — Südhess. II 1348/49; RhWB Rhein. I 1207/08; Saarbr. 45; LothWB Lothr. 87; Bad. I 414.
 
  
daneben-fahren st.: 'vom Weg, vom Strich abkommen', denewefahre [verbr.], donewe- [ KB-Kerzh]; vgl. PfWB danebenkommen. Südhess. I 1349. — -fallen st.: 'vorbeifallen', im KR.: Rääne (regnen), rääne, Treppche, fall mer uf mein Keppche, fall mer net denewe, daß ich lang lewe [ KL-Mackb]. — -gehen st.: 'das Ziel verfehlen', in der RA.: Schad um jede Schlag (Hieb), was denewegeht 'Er verdient ordentliche Prügel' [ Don Gal Buch]. Südhess. I 1349. — -greifen st.: 'fehlgreifen'. Ich han denewegegriff [Kaislt, allg.]. Südhess. I 1349. — -halten st.: 'das Ziel beim Schießen verfehlen', denewehalle [ RO-Dielkch]; vgl. PfWB danebenschießen. — -hauen st.: 'nicht treffen', auch übertr. 'sich irren', denewehaue [KL-Gimsb u. Umg.]. Ich han arig denewegehau [Feierowend Nr. 28/1950]. Südhess. I 1349. —