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Pfälzisches Wörterbuch 
 
durch-schlagen bis durch-schnausen (Bd. 2, Sp. 660 bis 661)
 
durch-schlagen, st.
durch-schlängeln, schw.
durch-schleichen, st.
durch-schleifen, schw.
durch-schleißen, st.
durch-schleppen, schw.
durch-schlitzen, schw.
durch-schlupfen, schw.
durch-schmeißen, st.
durch-schmieren, schw.
durch-schnausen, schw.
durch-schneiden, st.
Durch-schnitt, m.
durch-schnittlich, Adj.
durch-schnüffeln, schw.
durch-schnuffeln, schw.
durch-schreiten, st.
durch-schritten, schw.
durch-schucken, schw.
durch-schwarten, schw.
durch-schwimmen, st.
durch-schwindeln, schw.
durch-schwingen, st.
durch-schwitzen, schw.
durch-sehen, st.
durch-seihen, schw.
durch-setzen, schw.
Durch-setzer, m. f.
Durch-setzerin, m. f.
durch-sichtig, Adj.
durch-sickeln, schw.
durch-sickern, schw.
durch-sieben, schw.
durch-sitzen, st.
durch-spalten, schw.
durch-sprengen, schw.
durch-springen, st.
durch-stampfen, schw.
durch-stechen, st.
durch-stecken, schw.
durch-stemmen, schw.
Durch-stich, m.
durch-stöbern, schw.
durch-stoßen, st.
durch-strählen, schw.
durch-strampeln, schw.
durch-strecken, schw.
durch-streichen, st.
durch-studieren, schw.
durch-stürzen, schw.
durch-suchen, schw.
durch-tanzen, schw.
durch-tapp(s)en, schw.
durch-treiben, st.
durch-treten, st.
durch-trieben, Adj.
durch-veiolen, schw.
durch-visitieren, schw.
Durch-wachs, m.
durch-wachsen
durch-wackeln, schw.
durch-wälgern, schw.
durch-walken, schw.
durch-walzen, schw.
durch-wamsen, schw.
durch-wandern, schw.
durch-wäschen, st.
durch-watschen, schw.
durch-weichen, schw.
durch-wenden, schw.
durch-werfen, st.
durch-wetzen, schw.
durch-wichsen, schw.
durch-wickeln, schw.
durch-wimmeln, schw.
durch-winden, st.
durch-wischen, schw.
durch-witschen, schw.
durch-wuhlen, schw.
durch-wühlen, schw.
durch-wuppen, schw.
Durch-wurf, m.
durch-wurmen, schw.
durch-wursteln, schw.
durch-zackern, schw.
durch-zechen, schw.
durch-ziehen, st.
durch-zucken, schw.
Durch-zug, m.
Durchzug-balken, m.
durch-zwängen, schw.
Tür-drücker, m.
Turen
turen, schw.
Tür(en)-gewände, n.
Tür(en)-klinke, f.
Tür(en)-knopf, m.
Tür(en)-pfosten, m.
Tür(en)-schlinke, f.
Tür(en)schlinken-putzer, m.
   durch-schlagen st.:
1.
a. 'etwas entzweischlagen', -schlaa, -schlache, -schlage, s. PfWB schlagen [verbr.]. —
b. 'eine Mauer durchbrechen' [ GH-Schwegh]. —
2. 'durch ein Sieb pressen', s. PfWB Durchschlag 1. Hunner schun die Beereschnitze dorchgeschlaa? [ KU-Schmittw/O]; durchgeschlaaeni Grumbeeresupp [ RO-Obd]; vgl. PfWB durchdrücken 1. —
3. = PfWB durchhauen 2 [verbr.]; hauptmännisch d. 'ordentlich verprügeln' [ KU-Schmittw/O]. —
4. übertr.
a. 'gute Wirkung erzielen', umgspr. Die Aansprach vun dem neie Parre schlägt durch [ GH-Schwegh]. —
b. sich d. 'sich unter großer Mühe durchs Leben schlagen' [verbr.]; vgl. PfWB durchhungern, PfWB -kampeln, PfWB -wursteln. Er hat sich schlecht un recht dorchgschlache [ PS-Erfw]. — Südhess. I 1878/79; RhWB Rhein. VII 1208/09; Bad. I 605. — -schlängeln schw. : sich d., wie schd., durchschlängele [ BZ-Billh]. Südhess. I 1879; RhWB Rhein. VII 1241. — -schleichen st. : 'heimlich durchgehen', -schleiche [verbr.]. Syn. s. PfWB gehen. Südhess. I 1879; ElsWB Els. II 449. — -schleifen schw. : einen d., 'einen durchfüttern, für seinen Unterhalt sorgen', -schlääfe, -schlaafe, -schleife, s. PfWB schleifen [verbr.]; vgl. PfWB durchschleppen. Er muß aach noch sein Brurer dorchschlääfe [ KL-Matzb]. Südhess. I 1879. — -schleißen st. : = PfWB durchreiben, dourchschleiße [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB verschleißen. RhWB Rhein. VII 1309. — -schleppen schw. : = PfWB durchschleifen. Sie schleppt'n grad so durch [ LU-Opp]. Südhess. I 1879. — -schlitzen schw. : 'heimlich entkommen', durchschlitze [ LU-Friesh]; vgl. PfWB ausschlitzen, PfWB durchlaufen 4 a. RhWB Rhein. VII 1363. — -schlupfen schw. :
1. 'durch etwas hindurchschlüpfen', auch 'unter etwas durchkriechen', -schluppe [verbr.], -schlupfe [ SO-Ecke]; vgl. PfWB durchwinden 1. RA.: Der schlupft dorch, sau (so) schnell wie'n Hagschlipfer 'Zaunkönig' [ LA-Freimh]. Volksgl.: En Kind, as unner'me Riegel, Strick oder so eppes därichschluppt, wachst net [Fogel Beliefs Penns Nr. 99]. Das bei Brücke 1 (I 1269, Z. 11) beschriebene Kinderspiel heißt Durchschluppe [J. Hoffmann, Chronik von Kriegsfeld (1897), S. 68]. —
2. übertr. 'entkommen, einer Gefahr entrinnen', vgl. PfWB durchgehen I 4 a. Der Haas is do dorchgeschluppt [ KU-Schmittw/O]. Ich loß dich noch emol durch-

[Bd. 2, Sp. 661]
schluppe 'Ich lasse dich noch einmal ungestraft' [ LU-Alsh]. — Südhess. I 1879; ElsWB Els. II 470; Bad. I 605. — -schmeißen st.: 'hindurchwerfen'. RA.: Er hot Bään, daß mer e Bierfässel dorchschmeiße kann [BZ-Dierb, verbr.]; vgl. PfWB durchrollen. Südhess. I 1880. — -schmieren schw.: = PfWB durchhauen 2, durchschmiere [ Buch-A'fratautz]. ElsWB Els. II 486 dureschmieren. — -schnausen schw.: 'etwas nach Leckereien durchstöbern', dorchschnause [NPf]; vgl. PfWB durchsuchen. Zum Grundw. s. DWB DWb. IX 1209. RhWB Rhein. VII 1571; ElsWB Els. II 508. —