Durch-fahrt, f.Durch-fall, m.durch-fallen, st.durch-faukeln, schw.durch-faul, Adj.durch-faulen, schw.durch-fechten, st.durch-fegen, schw.durch-feilen, schw.durch-feimen, schw.durch-fickeln, schw.durch-ficken, schw.durch-fickern, schw.durch-filzen, schw.durch-fischeln, schw.durch-fisern, schw.durch-fiseln, schw.durch-fitscheln, schw.durch-fitschen, schw.durch-fitteln, schw.durch-fitzen, schw.durch-flappen, schw.durch-flatschen, schw.durch-fliegen, st.durch-flitscheln, schw.durch-flitschen, schw.durch-forsten, schw.durch-fressen, st.durch-führen, schw.durch-fummeln, schw.durch-fusern, schw.durch-futscheln, schw.durch-gabeln, schw.durch-galoppieren, schw.Durch-gang, m.Durch-gänger, m.durch-gängig, Adv.durch-geben, st.durch-gehen, st.durch-gehends, Adv.durch-geigen, schw.durch-gerben, schw.durch-getriebenDurch-gewachs, m.durch-gewurmtdurch-glosen, schw.durch-gratteln, schw.durch-greifen, st.durch-greifend, Adj.durch-gucken, schw.durch-häckeln, schw.durch-hacken, schw.durch-halten, st.durch-hauen, st., schw.durch-hecheln, schw.durch-helfen, st.durch-hocken, schw.durch-hungern, schw.durch-indurch-jagen, schw.durch-jäten, schw.durch-jucken, schw.durch-kampeln, schw.durch-karbatschen, schw.durch-kauen, schw.durch-kitschen, schw.durch-klopfen, schw.durch-knäbbern, schw.durch-kneten, schw.durch-kochen, schw.durch-kommen, st.Durch-kommens, n.durch-können, schw.durch-kosten, schw.durch-krabbeln, schw.durch-kratzen, schw.durch-krätzen, schw.durch-kriechen, st.durch-kriegen, schw.Durch-laß, m.durch-lassen, st.Durch-lauf, m.durch-laufen, st.durch-ledern, schw.durch-leiern, schw.durch-lesen, st.durch-liegen, st.durch-lüften, schw.durch-machen, schw.durch-mähen, schw.durch-mahlen, st.Durch-marsch, m.Durch-marschdurch-marschieren, schw.durch-mogeln, schw.durch-nehmen, st.durch-pelzen, schw.durch-pfeffern, schw.durch-pfeifen, st.durch-pfetzen, schw. | Durch-fahrt f.: 1. 'Öffnung für Fahrzeuge (durch ein Gebäude, eine Mauer, ein Grundstück)', Dorchfahrt, Durch- usw. [verbr.]; vgl. PfWB Durchlaß 1. — 2. 'Fahrt durch einen Ort, Durchreise'. Uf de Durchfahrt besuch ich eich [ LU-Alsh]. — Südhess. I 1864; RhWB Rhein. II 253. — -fall m.: 'Diarrhöe bei Mensch und Tier', -fall [verbr.]. Syn.: PfWB Abführen, PfWB Abscheißweichen, PfWB Abschleimen, PfWB Abweichen, PfWB Bauchfluß, Purgieren, PfWB Tapferlauf, -spring, PfWB Diarrhöe, PfWB Dünnerich, PfWB Dünnpfiff, -scheiße, -schiß, -schisser, PfWB Durchbruch, PfWB -lauf, PfWB -marsch, PfWB Tutswit, PfWB Galoppscheiße, PfWB Gehhurtig, PfWB Hopp-hopp-hopp, PfWB Hurtigtapfer, Katharine, Laufen, PfWB Lauftapfer, PfWB Scheiße, PfWB Scheißerei, PfWB Schiß, PfWB Schissen, PfWB Schisser, Schnellkatharine, -tapfer, PfWB -zug, PfWB Spring, Springen, PfWB Springtapfer, PfWB Stratz, PfWB Strutz, PfWB Strutzel. For de D. gebt's nix Besseres als gebrennter Perer 'geröstete Mehlsuppe', vgl. PfWB Peter 8 [KL-Reichb, verbr.], schwarzer Kaffee un e Nuß eningeribb [ KB-Kriegsf LU-Oggh], schwarzer Tee [RO-Sippf LA-Impfl], Pefferminztee [RO-Sippf], Schleimsupp [ LU-Opp], e Wärmflasch uf de Bauch [ ZW-Battw]. — Südhess. I 1864; RhWB Rhein. II 272; ElsWB Els. I 104; Bad. I 602.
durch-fallen st.: 1. 'durch ein Loch fallen', -falle [verbr.]; vgl. PfWB durchbrechen 3, PfWB -plotzen, PfWB -stürzen. Uf der Brick war e Loch, do is er dorch- [Bd. 2, Sp. 647] gfalle [ NW-Kallstdt]. — 2. vom vorzeitigen Abfallen unreifer Früchte. Die Trauwe falle dorch [KB-Zell, verbr. NPf nördl. VPf]. Der Hängel is dorchgfall 'hat seine Beeren verloren' [ KB-Stett]. — 3. Der Wein fallt schän dorch 'Die Treber setzen sich während des Gärungsprozesses am Faßboden ab' [ KB-Zell]. — 4. a. 'eine Prüfung nicht bestehen, das Klassenziel nicht erreichen' [allg.]; vgl. PfWB durchfliegen, PfWB -plotzen, PfWB -plumpsen, PfWB -purzeln, PfWB -rasseln, PfWB -rütschen 3 b, PfWB -sausen. Er fällt dorch, des is sicher [ RO-Dielkch]. — b. 'bei einer Wahl nicht gewählt werden' [ KU-Schmittw/O]. — c. 'einen Korb bekommen'. Mit Pauke un Drumbeete is de anner (Bewerber) dorchgefall [Krieger 28]. — d. 'im Spiel verlieren' [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. I 1864; RhWB Rhein. II 269; Bad. I 602; zu 4 a u. b: Küpper I 143. — -faukeln schw. : 'sich durch allerhand Machenschaften behaupten, sich durchschwindeln', -faugele [verbr.]; vgl. PfWB abfaukeln, PfWB durchschwindeln.
durch-faul Adj.: 'durch und durch faul', vom reifen Käse, dorchfaul (-ˈfaul) [ KU-A'glan KB-Albish], durch- [ RO-Callb]; dafür auch durch un durch faul, s. PfWB durch II 1; vgl. auch PfWB durch III. RhWB Rhein. II 332.
durch-faulen schw.: 1. wie schd. Der Strick is dorchgefault [ KB-Bischh, allg.]. — 2. 'reif werden', vom Käse; gew. im Part. Perf., dorchgefault, durch- usw. [verbr.]; vgl. PfWB durch III, PfWB durchfaul. — Südhess. I 1865; Rhein. II 335; ElsWB Els. I 112; Bad. I 602. — -fechten st.: = PfWB durchbetteln, sich durchfechde [ LA-Gommh]. Südhess. I 1865; RhWB Rhein. II 346; Bad. I 602. — -fegen schw.: 'mit dem Besen gründlich säubern'. Er soll den Schornstän dichtich dorichfege [ BZ-Dernb]. RhWB Rhein. II 354 and. Bed. — -feilen schw.: 1. wie schd. -feile [verbr.]. — 2. übertr. = PfWB durchhauen 2. Den hän mer emol gut dorchgfeilt [LA-Rhodt, verbr. VPf]. — Südhess. I 1865; ElsWB Els. I 88. — -feimen schw.: = PfWB durchhauen 2, dorchfäime [ KU-Schmittw/O]. Das Grundw. zu Feim 'Schaum'. — -fickeln schw.: = PfWB durchreiben, durchfickele, -gfickelt [verbr. bes. VPf]. Iterativform zu PfWB durchficken; vgl. PfWB abfickeln. Südhess. I 1865. — | |