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durch-backen bis durch-brennen (Bd. 2, Sp. 640 bis 641) | |||
durch-backen, st. durch-baden, st., schw. durch-beißen, st. durch-betteln, schw. durch-blaueln, schw. durch-bleuen, schw. durch-bluten, schw. durch-bohren, schw. durch-braten, schw. durch-brechen, st. durch-brennen, schw. Durch-brenner, m. durch-bringen, st., schw. Durch-bruch, m. durch-bumpen, schw. durch-buschieren, schw. Durch-den-Wald, m. Durch-die-Welt durch-dörren, schw. durch-drehen, schw. durch-dreschen, st. durch-dringlich, Adj. durch-drücken, schw. durch-eggen, schw. durch-einand(er), Adv. Durch-einander, m. durcheinander-bringen, st., schw. durcheinander-gehen, st. durcheinander-haspeln, schw. durcheinander-hauen, st. durcheinander-häubeln, schw. durcheinander-hecheln, schw. durch-einanderig, Adj. durcheinand(er)-jagen, schw. durcheinand(er)-kommen, st. durcheinand(er)-machen, schw. Durcheinander-macher, m. durcheinand(er)-mischen, schw. durcheinand(er)-rösten, schw. durcheinand(er)-rühren, schw. durcheinand(er)-schlagen, st. durcheinand(er)-schütteln, schw. durcheinand(er)-stäbeln, schw. durcheinand(er)-wühlen, schw. wuhlen, schw. durcheinand(er)-wursteln, schw. durchen Türchen Türchen-dauge, f. Durchener durch-fahren, st. Durch-fahrt, f. Durch-fall, m. durch-fallen, st. durch-faukeln, schw. durch-faul, Adj. durch-faulen, schw. durch-fechten, st. durch-fegen, schw. durch-feilen, schw. durch-feimen, schw. durch-fickeln, schw. durch-ficken, schw. durch-fickern, schw. durch-filzen, schw. durch-fischeln, schw. durch-fisern, schw. durch-fiseln, schw. durch-fitscheln, schw. durch-fitschen, schw. durch-fitteln, schw. durch-fitzen, schw. durch-flappen, schw. durch-flatschen, schw. durch-fliegen, st. durch-flitscheln, schw. durch-flitschen, schw. durch-forsten, schw. durch-fressen, st. durch-führen, schw. durch-fummeln, schw. durch-fusern, schw. durch-futscheln, schw. durch-gabeln, schw. durch-galoppieren, schw. Durch-gang, m. Durch-gänger, m. durch-gängig, Adv. durch-geben, st. durch-gehen, st. durch-gehends, Adv. durch-geigen, schw. durch-gerben, schw. durch-getrieben Durch-gewachs, m. durch-gewurmt durch-glosen, schw. durch-gratteln, schw. durch-greifen, st. durch-greifend, Adj. | 1. wie schd., -beiße [allg.]; vgl. PfWB abbeißen, PfWB durchknäbbern. De Hund hot de Strick dorchgebeß [ RO-Lohnsf]. RA.: die Kett d. 'die Schrankenkette vor einer Stadt d'.; Kindern versucht man den Wunsch nach dem Mitfahren in die Stadt auszureden, indem man ihnen sagt, sie müßten eine vor der Stadt gezogene Kette d. [verbr. Don Gal]. Der beißt de Penning dorch, vom Geizhals [ RO-Odh, GH-Zeisk]. — 2. übertr. a. es d. 'überstehen', von einer Krankheit, einer wirtschaftlichen Notlage [ KU-Bedb ZW-Battw NW-Elmst]; vgl. PfWB durchhacken 2, PfWB -reißen 2 a. Er werd's net darchbeiße [ KU-Bedb]. — b. sich d., dass. Er hot sich durchgebisse [ PS-Erfw]. — Südhess. I 1859; RhWB Rhein. I 606; Bad. I 601; zu 2 a u. b: Küpper I 142. — -betteln schw. : sich d. 'sich bettelnd durchbringen', sich dorichbeddle [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB durchfechten, PfWB -fressen 1. Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 658; Bad. I 601. — -blaueln schw. : 1. '(die Wäsche) mit dem Blauel 1 tüchtig klopfen', dorchblauele [ Gal-Dornf]; vgl. PfWB blaueln. — 2. übertr. = PfWB durchhauen 2. Sie hanen dorchgeblault [ HB-Brenschb]; vgl. PfWB durchbleuen. — -bleuen schw.: = PfWB durchhauen 2, -bleie (-blaiə) [verbr., Don-Gottlob], -bleue (-bloiə) [ZW-Bubhs O'aub RO-Altbbg NW-Geinsh Land Spey]; vgl. PfWB verbleuen, PfWB durchblaueln 2. Er horr'n geheerig dorchgebleit [ NW-Weish/S]. Un wie die Schlakel sich genung geknufft un dorchgebleit g'hatt henn [Zahn Einkehr 284]. Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 778; Bad. I 602; [Bd. 2, Sp. 641] Küpper I 142. — -bluten schw.: wie schd., -blude, -blure [verbr.]. Der Verband is schun wieder durchgeblut [ KL-Kindsb]. Südhess. I 1860. — -bohren schw.: 1. 'bohrend hindurchdringen', -bohre [allg.]. 's Brett durschbohre (durbōrə) [Kaislt]; vgl. PfWB durchbringen 3. — 2. umgspr. 'mit einem spitzen Gegenstand ganz hindurchdringen'. a. gegenst.; mit'm Bankenett (Bajonett) d. (dǫrχ- ˈbǫrə) [KB-Bischh, verbr.]. — b. übertr. Mer määnt, er will'n mit de Aage durchbohre (durχ- ˈbōrə) [ LU-Alsh]. — Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 847. — -braten schw. : Wurst, Fleisch d., wie schd., -brore, -brode, -brole, s. PfWB braten [verbr.]; vgl. PfWB durchbacken. 's Kotelett is gut durchgebroot [ KL-Kindsb]. Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 919. — -brechen st. : 1. 'entzweibrechen', -breche [allg.]. a. trans. (mit »haben«). Brech mol das Brot därch! [ RO-Nd'mosch]. Er hot die Latt dorchgebroche [ NW-Freinsh, allg.]. — b. intrans. (mit »sein«). Gebb owwacht, 's Brett brecht dorch! [ Gal-Dornf]. De Besemstiel is durschgebroch [ KL-Morlt, allg.]. — 2. 'eine Öffnung durch eine Mauer brechen'. Er loßt e Fenschder durschbreche [ KL-Hoheck, allg.]. — 3. 'hindurchbrechen, einsinken'. Er is dorch's Eis dorchgebroch [RO-Als, verbr.]; vgl. PfWB durchfallen 1, PfWB -sacken, PfWB -treten 1. — 4. 'ein Hindernis gewaltsam überwinden', umgspr. Sie hän die Absperrkett durschbroche (durˈbrǫxə) [Neustdt, verbr.]. Die Fliescher (Flieger) han schun wieder emol die Schallmauer durschbroch (durˈbrǫx) [ KL-Kindsb]. — Südhess. I 1860; RhWB Rhein. I 949; ElsWB Els. II 178. — -brennen schw.: 1. 'schwelen und entzweigehen', vom Lichtkabel u. dgl., -brenne [verbr.]; vgl. PfWB durchglosen. Die Sicherung es darchgebrennt [ KU-Kaulb]. — 2. übertr. 'entfliehen, davonlaufen, ausreißen', [verbr.]; vgl. PfWB durchgehen 4 a. Der brennt 'm Schitz immer dorch [ PS-Erfw]. Sie is aus'm Dienscht dorchgebrennt [ ZW-L'wied]. Er is mit de Zech darchgebrennt, vom Zechpreller [ KU-Bedb]. De Schwarm (Bienenschwarm) brennt durch [ ZW-L'wied]. RA.: Bescht'n in Klingeminschder (Nervenheilanstalt) dorchgebrennt? 'Bist du verrückt?' [ GH-Zeisk]. Mach de Schimmel net schei, sunscht brennt er dorch!, Warnung für einen Großmäuligen [ KU-Schmittw/O]. — 3. trans.; einem e paar durchbrenne 'herunterhauen' [ ZW-A'hornb]; vgl. PfWB durchhauen 2. — Südhess. I 1860/61; RhWB Rhein. I 968; Bad. 602; zu 2: Küpper I 142.
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