Duppel, m.DuppelDuppel-bankDuppel-krautDuppel-schußduppeltduppelig, Adj.tüppeligtuppenDuppens, n.Duppens-geld, n.Duppens-kasse, f.DupperDuppesDüppes, m.Tuppi, m.Duppler, m.Dupp-mäuser, m.Tur, f.Tür, f.turaksenTür-angel, f.tür-angeln, schw.tür-ängeln, schw.tur-angeln, schw.Tür-band, n.durchdurch-durch-aus, Adv.durch-backen, st.durch-baden, st., schw.durch-beißen, st.durch-betteln, schw.durch-blaueln, schw.durch-bleuen, schw.durch-bluten, schw.durch-bohren, schw.durch-braten, schw.durch-brechen, st.durch-brennen, schw.Durch-brenner, m.durch-bringen, st., schw.Durch-bruch, m.durch-bumpen, schw.durch-buschieren, schw.Durch-den-Wald, m.Durch-die-Weltdurch-dörren, schw.durch-drehen, schw.durch-dreschen, st.durch-dringlich, Adj.durch-drücken, schw.durch-eggen, schw.durch-einand(er), Adv.Durch-einander, m.durcheinander-bringen, st., schw.durcheinander-gehen, st.durcheinander-haspeln, schw.durcheinander-hauen, st.durcheinander-häubeln, schw.durcheinander-hecheln, schw.durch-einanderig, Adj.durcheinand(er)-jagen, schw.durcheinand(er)-kommen, st.durcheinand(er)-machen, schw.Durcheinander-macher, m.durcheinand(er)-mischen, schw.durcheinand(er)-rösten, schw.durcheinand(er)-rühren, schw.durcheinand(er)-schlagen, st.durcheinand(er)-schütteln, schw.durcheinand(er)-stäbeln, schw.durcheinand(er)-wühlen, schw.wuhlen, schw.durcheinand(er)-wursteln, schw.durchenTürchenTürchen-dauge, f.Durchenerdurch-fahren, st.Durch-fahrt, f.Durch-fall, m.durch-fallen, st.durch-faukeln, schw.durch-faul, Adj.durch-faulen, schw.durch-fechten, st.durch-fegen, schw.durch-feilen, schw.durch-feimen, schw.durch-fickeln, schw.durch-ficken, schw.durch-fickern, schw.durch-filzen, schw.durch-fischeln, schw.durch-fisern, schw.durch-fiseln, schw.durch-fitscheln, schw.durch-fitschen, schw.durch-fitteln, schw. | Duppel1 m.: 1. 'nachlässiger, träger Mensch', Tuppel (tubəl) [ PS-Heltbg]. — 2. 'ungeschickter, unbeholfener Mensch', Doppel [ BZ-Völkw]; vgl. PfWB Tappel, PfWB duppelig. Syn. s. PfWB Schlampes. — Zu *duppen 'ducken', das bei uns sonst noch in PfWB duppelig, PfWB Duppens und PfWB Duppmäuser erscheint; Tuppel ist hinsichtlich des Anlautes Teisel, Teischel, s. F. bei Deichsel, an die Seite zu stellen. — RhWB Rhein. I 1569 Duppel, VIII 1469 Tüppel 2; Saarbr. 53; LothWB Lothr. 109; ElsWB Els. II 645; Bad. I 599.
Duppel2 'Tadel, Fehler' s. PfWB Tupfel 1; Duppel-bank, -kraut, -schuß s. PfWB Doppelbank, PfWB -kraut, PfWB -schuß; duppelt s. PfWB doppelt.
duppelig Adj.: 'gebrechlich, alt'; e tubbelichi Fraa [Kühn Hamet 139]. — Abl. aus Duppel1. — RhWB Rhein. I 1577 düppelich; LothWB Lothr. 110 dublich; ElsWB Els. II 703 tupplig; Bad. I 600 dupplig.
tüppelig s. PfWB tüpfelig; tuppen s. PfWB tupfen.[Bd. 2, Sp. 634]
Duppens n.: 'unrechtmäßiges Erwerben von Geld'; vgl. PfWB Duppensgeld. Wenn z. B. der Schusterlehrling bei der Kundin für den reparierten Schuh einen höheren Betrag fordert, als vom Meister festgesetzt, sagt die Frau: Guck emol do, der will Duppes mache! [Kaislt]. — Zu dem bei uns sonst nicht belegten *duppen = PfWB ducken 1 d 'untertauchen', dem im weiteren Sinn die Bed. 'verschwinden lassen' beizugeben wäre. — Südhess. I 1852; Rhein. VIII 1470 Z. 29; Bad. I 600.
Duppens-geld n.: 'Geld, das man heimlich beiseiteschafft', vgl. PfWB Duppens. 's ganze Haushaltsgeld, ihr Weihnachtsgrosche unn 's Duppesgeld war schun druffgange [Feierowend Nr. 38/1953]. Südhess. I 1853. — -kasse f.: 'Geheimkasse mit dem Duppensgeld', nur Dim. Fascht jedi Fraa hat so newebei e hämliches Duppes- oder Schmuhkäßche, vun dem de Mann merschtendeels nix devun weeß [Feierowend Nr. 44/1955]. Südhess. I 1853; RhWB Rhein. I 1577 Duppkistchen.
Dupper s. PfWB Tupfer; | |