Tüpfen-boden, m.Tüpfen-deckel, m.Tüpfen-flicker, m.Tüpfen-gucker, m.Tüpfen-hase, m.Tüpfen-kracher, m.Tüpfen-lecker, m.Tüpfen-macher, m.Tüpfen-schisser, m.Tüpfen-tuch, n.Tüpfen-werfen, n.Tupfer, m.Tupfer-kasten, m.Tupf-finger, m.tupfig, Adj.Tupf-kaute, f.tüpfselig, Adj.tupfsen, schw.Tupf-tupf, Gen.?dupieren, schw.düpieren, schw.Duppel, m.DuppelDuppel-bankDuppel-krautDuppel-schußduppeltduppelig, Adj.tüppeligtuppenDuppens, n.Duppens-geld, n.Duppens-kasse, f.DupperDuppesDüppes, m.Tuppi, m.Duppler, m.Dupp-mäuser, m.Tur, f.Tür, f.turaksenTür-angel, f.tür-angeln, schw.tür-ängeln, schw.tur-angeln, schw.Tür-band, n.durchdurch-durch-aus, Adv.durch-backen, st.durch-baden, st., schw.durch-beißen, st.durch-betteln, schw.durch-blaueln, schw.durch-bleuen, schw.durch-bluten, schw.durch-bohren, schw.durch-braten, schw.durch-brechen, st.durch-brennen, schw.Durch-brenner, m.durch-bringen, st., schw.Durch-bruch, m.durch-bumpen, schw.durch-buschieren, schw.Durch-den-Wald, m.Durch-die-Weltdurch-dörren, schw.durch-drehen, schw.durch-dreschen, st.durch-dringlich, Adj.durch-drücken, schw.durch-eggen, schw.durch-einand(er), Adv.Durch-einander, m.durcheinander-bringen, st., schw.durcheinander-gehen, st.durcheinander-haspeln, schw.durcheinander-hauen, st.durcheinander-häubeln, schw.durcheinander-hecheln, schw.durch-einanderig, Adj.durcheinand(er)-jagen, schw.durcheinand(er)-kommen, st.durcheinand(er)-machen, schw.Durcheinander-macher, m.durcheinand(er)-mischen, schw.durcheinand(er)-rösten, schw.durcheinand(er)-rühren, schw.durcheinand(er)-schlagen, st.durcheinand(er)-schütteln, schw.durcheinand(er)-stäbeln, schw.durcheinand(er)-wühlen, schw.wuhlen, schw.durcheinand(er)-wursteln, schw.durchenTürchenTürchen-dauge, f.Durchener | Tüpfen-boden m.: 'Topfboden', Dippebodde [Müller Luscht un Lewe 34]. Rhein. I 1574. — -deckel m.: 'Topfdeckel', -deckel [ Gal-Dornf]. Südhess. I 1850/51; Rhein. I 1574. — -flicker m.: 'Häfner, der auch schadhafte Töpfe zusammendrahtet', -flicker [RO-Hallgt verbr. Gal]; vgl. PfWB Tüpfenmacher. Fingerspiel: Das is 's kleen Fingerche, das is 's gold Ringelche, das is de lange Mann, das is de Tippeflicker, un das is de Lausknicker; dabei werden die Finger des Kindes vom kleinen Finger bis zum Daumen angefaßt [ Gal-Ottenhs]; vgl. PfWB Tüpfenlecker. Südhess. I 1851; RhWB Rhein. I 1575. — -gucker m.:1. 'wer gern in die Kochtöpfe schaut', Uzname für die Bewohner von Gal-Dornf (vgl. auch PfWB Tüpfenkracher), -gucker [verbr. Gal]. — 2. scherzh. für 'Kaufmann', Dippchesgucker [ KU-Roßb]. — Südhess. I 1851; RhWB Rhein. I 1575; Saarbr. 46. — -hase m.: 'im Topf zubereiteter Hase', Dippehas (-hās) [NW-Hardbg Dürkh Frankeck Heeger Tiere I 25]. Südhess. I 1851. — -kracher m.: Uzname auf die Bewohner von Gal-Dornf (vgl. auch PfWB Tüpfengucker 1), Dornfelder Dippekracher [verbr. Gal]. — -lecker m.: 'Topflecker', scherzh. 'Zeigefinger', -lecker [ KU-Ulm]. Südhess. I 1851; RhWB Rhein. I 1576; Saarbr. 46. — -macher m.: 'wer Töpfe macht', -macher [PS-Th'eischw RO-Sippf KL-Landstl BZ-Queichhmb]. Syn. s. Häfner. Vgl. DWA IX/6. Südhess. I 1851/52. — -schisser m.: Uzname auf die Bewohner von KU-Ginsw Reipkch RO-Als O'hs Katzb Gal-Wiesbg. Südhess. I 1852; RhWB Rhein. I 1576. — -tuch n.: 'großes Frauenkopftuch aus feinem Wollgewebe', vgl. PfWB Tüpfen 5, -duch [ Gal-Dornf]. — -werfen n.: 'mutwilliger Streich, der von der Dorfjugend während der Spinnstubenpause beim Schnurren (s. PfWB schnurren 'umherziehen') verübt wurde', Dippenwerfen [Schandein Bav. IV/2, 363]. | |