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ducken bis Duck-maus (Bd. 2, Sp. 591 bis 592) | |||
ducken, schw. Ducken Tucken-musel, m. Duck-ente, f. Tucker, m. Duckes, m. duckes, Adv. tückisch, Adj. Duckler, m. Duck-männchen, n. Duck-maus, f. Duck-mäuser, m. Duckmäuser-gesicht, n. duck-mäuserig, Adj. duck-mausig, Adj. duck-mäusig, Adj. Duddel Tuddel-bohne duddeln Dudel, f., m. Dudel Dudel-blume, f. Dud(e)ler, m. Dudel-kraut, n. dudeln, schw. Dudel-pfeife, f. Dudel-pfeifer, m. Dudel-sack, m. Dudelsack(s)-krämer, m. Dudelsack(s)-pfeifer, m. dudelud Dudistel Dudu, m. Dudu, m. Dududel, f. dududeln, schw. dudu(s) dudu(s)-dodo Duel-bohne duffe Tuff-stein, m. Tuffstein-wand, f. Duft, m. duf(t), Adj. dufte, Adj. Tuft, Gen.? Tüftelei, f. Tüfteler tüftelig, Adj. Tüftel-kram, m. tüfteln, schw. Tüftler, m. duften, schw. Duftens, n. duftig, Adj. Tugend, f. Tuja Dujaner Dukat, m. Tu-kein-gut, m. Dul dulakern dulden, schw. Dule-bane Tule-bane dulen Dulfe, f. dulfen, schw. Dulf-loch, n. Tulipan(e), f., m. Tulipanen-blatt, n. Dull Tüll, m. Dullchens, n. Dulle, f. Dulle, f. Tulle, f. Dulle, f. Dulle-bar Dulle- Tullebaum tüllen, Adj. Dullen-blatt, n. Dullen-blume, f. Dullen-bohne Dullenpfeife Dullen-zwiebel, f. Dullianer, m. Dullianer-brühe, f. dullig Dullus, Gen.? Tulpe, f. tulpen, schw. Tulpen-bohne, f. Dulpes Dum Dumbach dumbachen Dum-birne, f. tumen, schw. | 1. a. 'sich schnell bücken, um nicht gesehen zu werden', sich ducke (dugə) [verbr., auch Lambert Penns 45 Don-Schowe Torscha Gal-Dornf]; vgl. PfWB duckeln 1. Zs. PfWB hin-, PfWB hinunter-, PfWB unter-, PfWB ver-, PfWB zusammendukken. Duck dich, dann sieht er dich net! [verbr. WPf]. De Has hot sich geduckt [ KU-Schmittw/O]. RA.: Michel, duck dich, er schmeißt! [ KL-Stelzbg]; der RA. liegt die bekannte Schwankerzählung von dem Pfarrer zugrunde, der von der Kanzel mit einem Kohlkopf gegen den ihm noch unbekannten Felddieb zu werfen drohte, wobei die Frau des Diebes die Nerven verlor und den zur RA. gewordenen Ruf ausstieß. — Auch vom Zusammenschrecken bei einem Donnerschlag [ NW-Geinsh]. — b. 'den Kopf einziehen, um nicht anzustoßen'. Duck dich, sunscht rennscht de Kopp werrer (wider)! [ ZW-Battw SP-Heiligst]. — c. Part. Perf. in geduckt gehe, vom gebeugten Gang alter Menschen [ KB-Albish BZ-Stein]; vgl. PfWB dauchen. — d. 'untertauchen' in PfWB Duckente. — 2. 'sich fügen'. a. 'nachgeben, sich dem Willen des anderen fügen' [verbr.]. Er duckt sich vor'm [ KB-Kerzh]. Er duckt sich wie e Has [ KB-Bennhs], wie en geschlachener Hund [ NW-Ungst], wie e Feldhinkel [ LA-Gommh]. Do muß mer sich ducke, sunscht krieht mer ufs Dach [ ZW-Battw]. Er duckt sich nit, von einem Unbeugsamen [ BZ-Annw]. — b. 'sich in die Verhältnisse schicken'. Mer muß sich ducke lerne in de Welt [ FR-Bockh]. — Südhess. I 1801/02; RhWB Rhein. I 1535/36; Saarbr. 52; LothWB Lothr. 110; ElsWB Els. II 673; Bad. I 585. 1. 'boshafter Streich'. De Deiwel hot'ne alsmol 'n Ducker g'spielt [VPf]; vgl. PfWB Tukken 1. — 2. 'boshafter Mensch' in PfWB Heimtucker. — RhWB Rhein. VIII 1429 Tuckert. [Bd. 2, Sp. 592] 1. 'heimtückischer Schleicher', Duckler, die weibl. Entsprechung Ducklern [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Duckmäuser 1. — 2. 'wer sich heimlich fortschleicht' [ LA-Venn]. — Zu PfWB dukkeln 2. — Südhess. I 1801; ElsWB Els. II 647 Duchler.
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