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Trog bis Drohnen-mütterchen (Bd. 2, Sp. 535 bis 537) | |||
Trog, m. Trögchens Tröger Troges-fahrens, m. drohen, schw. Drohne, f. dröhnen Drohnen-bau, m. Drohnen-brut, f. drohnen-brütig, Adj. Drohnen-mütterchen, n. Drohnen-roße, f. Drohnen-schlacht, f. Drohnen-wabe, f. Drohnen-zelle, f. Dröhnerich, m. trois Troitschel Troll, m. Troll, m. troll-arschig, Adj. Tröllchens-rech, m. Trolle Trollen, m. trollen, schw. Trolles, m. Troll-holz, n. drollig, Adj. trollig, Adj. Troll-patsch, m. troll-patschig, Adj. Troll-schoppen, m. Tromme, f. Trommel, f. Trommel-fell, n. Trommel-feuer, n. trommeln, schw. Trommel-schlegel, m. Trommel-sucht, f. Trommel-taube, f. trommen, schw. Trommen-knüppel, m. Trommler, m. Trommlerei, f. Trompete, f. trompeten, schw. Trompeten-sack, m. Trompeten-zunge, f. Trompeter, m. Trompeters-nase, f. Trompeters-pfad, m. trompieren, schw. Tronsche Dronschel Tronschel tronschen trop cher Tropf, m. Tropf-bier Tröpfchen tröpfchens-weise, Adv. Tröpfel-brünnchen, n. tröpfeln, schw. Tröpfel-nase, f. Tropfen, m. Tröpfs Tropfs-bier, n. Tropfs-blech, n. Tröpfse, f. tropfseln, schw. tröpfseln, schw. Tropfsel-nase, f. tropfsen, schw. tröpfsen, schw. Tröpfser, m. Tropfs-lauge, f. Tröpfs-lauge, f. Tropfs-nase, f. tropfs-naß, Adj. Tropfs-spiel, n. Trosche, f. troschee, Adj. Droschel Droschel troschen, schw. troß Drosse, f. Trosse, f. Trosse, f. Drossel, f. Drossel, f. Drossel-nest, n. trossen, schw. trossen, schw. Troß-pferd, n. Drossur Trost, m. trösten, schw. Tröster, m. tröstern, schw. | 1. sachl., a. 'Trog für breiiges und flüssiges Futter' auch 'Tränktrog für Wasser', Trog (drōg) [verbr., auch Penns Don Gal Buch], [Bd. 2, Sp. 536] Troug (drōug) [KL-Lind (ältere Gener.) Gal-Michalowka], Troch (drōx) [KU-Bedb W'mohr HB-Lu'thal Böckw M'bexb O'bexb KL-Landstl Kaislt LA-Altd Land BZ-Wind Don-Setschan Filipowa], Trouch (drōux) [KL-Lind (jüng. Gener.)]; vgl. PfWB Krippe. Zs. PfWB Brunnen-, PfWB Tränk-, PfWB Fressen-, PfWB Futter-, PfWB Hunds-, PfWB Sau-, PfWB Schüssel-, PfWB Viehtrog. Die Tröge der Schweine werden von außen, die sonstigen Viehtröge von der Viehseite her gefüllt [Pirmas KB-Kriegsf LA-Wollmh]. Die Sai fressen aus'm Trog [ KB-Kriegsf]. Mer meent, du häscht mit de Sai auseme T. gefreß, wer sich beim Essen das Gesicht verschmiert hat [ KU-Diedk]. Die gehen an de Disch wie en Sau an de Trog, ohne Tischgebet [ BZ-Dernb]. Mach 's erscht de Trog (auch: die Kripp) leer, wer den nächsten Bissen in den Mund steckt, bevor der erste verschluckt ist [ GH-Zeisk]. Er hot iwwerall die Schnuß im Trog 'Er ist immer dabei, wo es etwas zu ergattern gibt' [ KU-Kaulb Kreimb KL-Hirschhn]. Der drickt sich rin wie die Sau in de Trog [ Gal-Kranzbg], ... an de T. [ Buch-Illisch]. SprW.: 's soll jedes bei seim Trog bleiwe 'mit seinesgleichen sich abgeben' [RO-Als Hebel 47]. Am beschde, es bleibt jede Sau bei ehrem Trog, Warnung vor Mischehen [ LU-Limbghf, BZ-Dierb]. Volksgl.: Die nei Kuh kriegt 's Heemweh net, wannd' en Steen mitnemmscht, wud' sie kaaft hoscht, un en der Kuh in der Trog schmeischt [Fogel Beliefs Penns Nr. 827]. a. 1531: dröge, Sauvnartten (Saufnarten 'Mulden für das Schweinefutter') [GgHospR]. a. 1537: Ein alter eychiner troge ... Item ein klein beschlossen tröglin [SpeyTreud-Inv.]. um 1770: zalt Jeder Dahner Unterthan von einem Schwein, das über den Trog sauft ... 6 Heller [SSp., Hochst. Speyer 170]. — b. trogförmige Gefäße für sonstige Zwecke. α. 'Trog der Häckselmaschine zum Einlegen des Strohs', Trog [ RO-Obd]. — β. s. PfWB Back-, PfWB Brüh-, PfWB Mahl-, PfWB Schleif-, PfWB Spül-, PfWB Stoßtrog. — c. die Träägcher (drgχər) 'Löcher beim Spiel Sautrögchens' [ IB-Rohrb]. — d. FlN in KU-Einöll. a. 1750: uff den Trögen. Anlaß zur Benennung sind die bei einem Laufbrunnen aufgestellten Tröge. — 2. pers. 'Vielfraß', auch Schimpfw., Trog [LA-Venn BZ-Pleisw Dierb Rohr 209 Gal-Dornf]. — F.: Pl. drēg u. drēχ; in KL-Fischb drē. Dim.: drēg(ə)lχə, drēχ(ə)lχə in WPf NPf nördl. VPf, drēgəl, drēχəl in mittl. u. südl. VPf. — Südhess. I 1747/48; RhWB Rhein. VIII 1382 ff.; LothWB Lothr. 105; ElsWB Els. II 746; Bad. I 565/66.
Aus den Nachträgen [Bd. 2, Sp. 537] nicht läutete, wann es donnert [Dochnahl 167]. — Junge Bildung zu mhd. drō 'Drohung'; vgl. ahd. drouwan, s. Kluge-Mitzka19. — Südhess. I 1748/49; RhWB Rhein. I 1503. 1. 'Brut, aus der nur Drohnen hervorgehen', -brut [verbr.]; vgl. PfWB Buckelbrut. — 2. Bienenkrankheit, wenn die unbefruchtete Königin oder eine Arbeitsbiene nur Drohneneier legt; vgl. PfWB Drohnenmütterchen. Der Stock hot die Drohnebrut [RO-Bistschd, verbr.]; vgl. PfWB drohnenbrütig. — Südhess. I 1749.
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