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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Dreimärker-stein bis drei-schoppig (Bd. 2, Sp. 480 bis 481)
 
Dreimärker-stein, m.
Dreimark-stein, m.
Dreimark-stück, n.
Drei-master, m.
Dreimeter-strich, m.
drein
Drein-geld
Dreipfennigs-laden, m.
drei-pfotig, Adj.
Drei-pfünder, m.
Drei-rad, n.
drei-schoppig, Adj.
Dreisen, ON
Treis-kammer, f.
drei-spännig, Adj.
Drei-spitz, m.
Drei-spitze, f.
drei-spitzig, Adj.
dreißig, Num.
drei-steckelig, Adj.
drei-stöckig, Adj.
drei-strichig, Adj.
drei-teilig, Adj.
Drei-teufel, m.
Treitsch, (Gen.?)
Treitschel, f.
treitscheln, schw.
Dreiuhr-zug, m.
drei-und-dreißig, Num.
Dreiundvierzig-morgen, FlN
drei-viernzelig, Adj.
drei-viertel(s), Num.
Dreiviertel-stein, m.
dreiviertels-tot, Adj.
Dreiviertel-stunde, f.
dreizechtig, Adj.
drei-zehn, Num.
Drei-zeichen, n.
drei-zeilicht, Adj.
drei-zeilt
Dreizentner-sau, f.
drei-zinkig, Adj.
Drei-zipf
drei-zipfig, Adj.
drei-zöllig, Adj.
Dreizopf
Drell
Drelles
tremchen
Tremens, m.?
Tremens-delirium, m.
Trendel, f.
trendeln, schw.
Trendler, m.
trennen, schw.
Trensche
Trense, f.
trensen
Trensen-geschirr, n.
Trentsche
Treppe, f.
Trappe, f.
Treppen-geländer, n.
Trappen-geländer, n.
Treppen-haus, n.
Treppen-rütscher, m.
Treppen-schisser, m.
Treppen-seicher, m.
Treppen-stein, m.
Treppen-tritt, m.
Treppen-turm, m.
Trepp-platz
Trepps-nase
Trepp-rissel, m.
Dresch, m.
treschakeln
treschaken
Dresch-bett, n.
Dresch-brille, f.
Dresch-dreck, m.
Dresche, f.
dreschen, st.,  schw.
Drescher, m.
Drescher-lohn, m.
Dresch-flegel, m.
Dreschflegel(s)-griff, m.
Dreschflegel(s)-holmen, m.
Dreschflegel(s)-külpe, f. m.
Dreschflegel(s)-külpen, f. m.
Dreschflegel(s)-rute, f.
Dreschflegel(s)-stiel, m.
Dresch-geld, n.
Dresch-knüppel, m.
Dresch-külpe, f.
Dresch-lein, m.
Dresch-lohn, m.
Dresch-maschine, f.
Dresch-maschiner, m.
Dresch-rute, f.
Dresch-schlegel, m.
  Dreimärker-stein m.: = PfWB Dreimark. a. 1607: Ein Drei Märker Stein bey dem Entenpfuhl ... scheid Eisenberg und Ramßen und Wattenheim [GdArch. in KB-Eisbg]; vgl. PfWB Dreimarkstein.
 
 
Dreimark-stein m.: = PfWB Dreimark. a. 1600: So fort gegen Mittag auf den Eckstein mit einem Kreuz am Minichel, ist ein Dreimarkstein [PfW 1909, S. 57]. — -stück n.: Geldstück im Werte von drei Mark, Dreimarkstick [allg.]. Südhess. I 1710; Bad. I 550 Dreimarkenstück.
 
 
Drei-master m.: 'alter Trachtenhut aus der SPf, dessen Rand an drei Seiten hochgekrempelt wurde', Dreimaster [BZ-Dernb Becker Volkstr. 68/69 Schandein Bav. IV/2, 269 PfW 1910, S. 7], -maschtr [PfId. 36 Wilms Alph. 19]; vgl. PfWB Dreispitz, PfWB -zipf 2, PfWB Nebelspalter, PfWB Wasserstein 2, PfWB Wetterverteiler. Südhess. I 1710; RhWB Rhein. I 1470; Bad. I 550.

[Bd. 2, Sp. 481]

 
   Dreimeter-strich m.: 'Markierung, von der aus beim Klickerspiel geworfen wird', Dreimeterstrich [ FR-Albsh]. Syn. s. PfWB Anmal.
 
 
drein, Drein-geld s. PfWB darein, PfWB Dareingeld.
 
 
Dreipfennigs-laden m.: in der RA.: Er kennt sich aus im Dreipenningslare [Kaislt]; vgl. PfWB Dreikreuzerstand.
 
 
drei-pfotig Adj.: 'dreifüßig', von Koch- und Bratgefäßen, vgl. PfWB Pfote 3 a. a. 1581: 1 dreipfottige alte Kanne, nichts nutz [SSp., Zweibr. Rechn. Nr. 1781 a]. RhWB Rhein. I 1471 Dreipfote.
 
  
Drei-pfünder m.: 'Dreipfundbrot'; e Dreipinder [ KL-Kindsb]. — -rad n.: 'auf drei Rädern laufendes, verstellbares Pflügwerk, zum Grubben dienend', Dreirad [ SP-Heiligst].
 
 
drei-schoppig Adj.: 'drei Schoppen (1½ l) fassend'. a. 1571: Item 1 Alt dreyschopig zerbrochen kant (Kanne) [ZweibrKellR]. RhWB Rhein. I 1472.